70 Meter im Blindflug: Oscar Piastri lüftet irres Formel-1-Geheimnis
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Wie weit fährt ein Formel-1-Fahrer eigentlich blind? Diese Frage hat sich wohl kaum ein Fan je gestellt. Doch während der Formel-1-Sommerpause 2025 sorgte McLaren-Fahrer Oscar Piastri mit einem überraschenden Einblick in die Physiologie des Rennfahrens für Aufsehen. Formula 1 Oscar Piastri im McLaren MCL39 der Formel-1-Saison 2025
In einem Video, das sein Team auf Instagram veröffentlichte, verwandelt sich der sonst so zurückhaltende Australier in einen Mathe-Professor und rechnet detailliert vor, welche Distanz er und seine Kollegen bei jedem Lidschlag zurücklegen. Piastri beginnt seine Ausführungen mit einer grundlegenden Feststellung: “Im Grunde blinzeln alle Rennfahrer an fast der gleichen Stelle auf einer Runde. Denn man will natürlich nicht in einer Kurve blinzeln – besonders wenn hohe g-Kräfte wirken”, erklärt er.
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Daher trainieren sich die Fahrer an, den Lidschlag bewusst auf die Geraden zu verlegen. Hinzu kommt der hohe Luftzug im Cockpit, der die Augen zusätzlich reizt und das Bedürfnis zu blinzeln verstärkt. Pro Runde fast ein Fußballfeld mit geschlossenen Augen Doch anstatt es bei dieser Erklärung zu belassen, wird Piastri zum Wissenschaftler: Er zückt sein Smartphone und beginnt, die Theorie mit harten Zahlen zu untermauern. “Ein Lidschlag dauert zwischen einer Zehntel- und vier Zehntelsekunden”, sagt er und legt für seine Berechnung einen Durchschnittswert von einer Viertelsekunde (0,25 Sekunden) fest. Dann folgt die große Rechenstunde: Ausgehend von einer Geschwindigkeit von 200 km/h rechnet er diese zunächst in Meter pro Stunde (200.000 m/h) und dann in Meter pro Sekunde um. Das Ergebnis: Bei 200 km/h legt ein Formel-1-Auto rund 55,5 Meter pro Sekunde zurück. “Teilt man das durch vier, für die Viertelsekunde des Blinzelns, kommt man auf 13,88 … also auf fast 14 Meter”, schlussfolgert Piastri. Doch damit nicht genug. Der McLaren-Fahrer schätzt, dass ein Fahrer während einer Rennrunde etwa fünfmal blinzelt. Multipliziert man die 14 Meter pro Lidschlag mit fünf, kommt man auf eine erstaunliche Gesamtdistanz von 70 Metern pro Runde, die ein Fahrer “blind” zurücklegt. Eine Strecke, die fast der Länge eines Fußballfeldes entspricht. “Um ehrlich zu sein: Das war mehr, als ich erwartet hatte”, gesteht ein sichtlich beeindruckter Piastri am Ende seiner Berechnung. Fans feiern “Professor Piastri” Die Reaktionen der Fans auf das Video fielen überwältigend positiv aus. In den Kommentaren wird Piastri liebevoll als “Professor Piastri” oder “Mathe-Nachhilfelehrer” gefeiert. Die Fehler von Oscar Piastri im WM-Kampf 2025
“Ich habe in diesem Video mehr gelernt als in einem ganzen Jahr Matheunterricht”, schreibt ein User, während ein anderer scherzt: “Kimi [Antonelli] hat den falschen Fahrer um Hilfe bei den Mathe-Hausaufgaben gebeten.”
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Viele Fans zeigen sich beeindruckt von der analytischen und intelligenten Herangehensweise des jungen Australiers, die ihm auf der Rennstrecke bereits den Ruf eines “denkenden” Fahrers eingebracht hat. “Die Sommerpause verwandelte Oscar in einen Mathe-Tutor”, kommentiert ein Fan amüsiert. Das Video unterstreicht nicht nur ein faszinierendes Detail des Sports, sondern zeigt auch eine neue, sympathische Seite des Formel-1-Fahrers, dessen Persönlichkeit laut den Kommentaren “von Tag zu Tag mehr zum Vorschein kommt”.
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