“Menschen reden”: Deshalb weiß Helmut Marko, wie 2026 wird
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Aufgrund des völlig neuen Reglements weiß noch niemand, wie das Kräfteverhältnis in der Formel-1-Saison 2026 aussehen wird – oder etwa doch? Zumindest gibt es laut Red Bulls Motorsportkonsulent Helmut Marko einige Hinweise, wo einzelne Teams stehen, auch wenn es das erste Kräftemessen erst bei den Testfahrten Ende Januar gibt. circuitpics.de Red Bull Motorsportkonsulent Helmut Marko kennt sich mit Flurfunk aus
Das Zauberwort heißt: Flurfunk. “Rund um Oxford sind die meisten Teams etabliert, und Mechaniker gehen in die Bar, trinken was und reden”, sagt der Österreicher gegenüber Standard. Und dabei tauschen sich eben Mitarbeiter unterschiedlicher Teams auch gerne einmal untereinander aus. Für 2026 gibt es aber unterschiedliche Entwicklungsstränge. Neben einem komplett neuen Chassis wird es auch komplett neue Motoren geben, die aber ebenfalls völlig losgelöst vom Rest des Autos entwickelt werden. Das heißt aber nicht, dass es nicht auch da Flurfunk gibt. Audi: Das Formel-1-Design ab 2026
Marko: “In Graz haben wir die AVL (ein Unternehmen für Entwicklung, Simulation und Tests von Systemen und Komponenten; Anm. d. Red.) und wir haben ein Hotel, und da kommt manchmal jemand von Toyota oder Honda. Dann kriegen wir einen strikten Auftrag: Die müssen in verschiedenen Stockwerken wohnen und sehen sich am besten nicht.”
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Das werde auch so umgesetzt. Nur: “Wenn sie abends an die Bar kommen, sitzen sie und trinken gemeinsam ihr Bier. So viel zu diesen fast schon paranoiden Versuchen der Geheimhaltung und Abschottung”, lacht er. “Das funktioniert bis zu einem gewissen Grad, aber Menschen reden halt.” Und vielleicht wird der ein oder andere dann schon vor den Testfahrten geerdet, denn Marko weiß, dass sich alle Teams bis zu einem echten Vergleich gut gerüstet sehen. “Wenn ich aus meiner Erfahrung sprechen kann, ist jedes Ingenieursteam um die Jahreszeit auf einem sensationellen Weg”, sagt er. “Aber das ist Theorie. In der Praxis zeigt sich dann, wie es wirklich ausschaut.” Vettels V-10-Plan: Was ihn an den F1-Regeln für 2026 nervt! Video wird geladen… Die Formel 1 wird immer elektrischer. Ab der kommenden Saison kommt die Hälfte des Antriebs aus einer Batterie.
Und da gibt es für 2026 so viele Hürden wie wohl noch nie. Auch für Red Bull selbst wird es spannend, denn erstmals wird man einen eigenen Motor entwickeln und es mit den etablierten Herstellern aufnehmen. Dabei wird aber nicht nur der Motor entscheidend sein, sondern auch das Zusammenspiel mit der Batterie und dem neuen Benzin, 100 Prozent E-Fuel. Marko weiß: “Wenn man mit allen drei Komponenten nicht vorne dabei ist, kann sich das krass auswirken. Es kann fürchterlich in die Hosen gehen.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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Echte Antworten über den Flurfunk hinaus gibt es aber erst nächstes Jahr.
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