Lewis Hamilton: Samurai-Training, F40 und Japan-Liebe

Lewis Hamilton: Samurai-Training, F40 und Japan-Liebe

 

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Lewis Hamilton nutzte die Lücke zwischen China und Japan nicht nur für Simulatorarbeit, sondern auch für eine Reise in seine eigene Vergangenheit. Der siebenfache Weltmeister, der in Shanghai seinen ersten Ferrari-Podestplatz holte, sprach in Tokio über ein “Full Circle”-Erlebnis im Dojo und über seine tiefe Verbindung zu Japan.  Getty Images AsiaPac Lewis Hamilton ist erklärter Japan-Fan

Auf Instagram zeigte Lewis Hamilton Fotos aus einem traditionellen Dojo und alte Kinderbilder im Karate-Gi. “Zurück im Dojo”, schrieb er und erklärte, wie er als Junge mit Karate begann, um besser mit Mobbing in der Schule klarzukommen. Aus dem Selbstschutz seien Disziplin, Respekt und Demut geworden, Werte, die ihn bis heute prägen. Die aktuelle Einheit leitete Tetsuro Shimaguchi, ein japanischer Samurai-Künstler. Er ist der Mann, der die Schwertkämpfe für Quentin Tarantinos “Kill Bill” choreografiert hat, einen von Hamiltons Lieblingsfilmen. “So unreal, eine Stunde mit ihm zu haben”, schwärmte Hamilton nach der Session mit dem legendären Artist. Tradition und Respekt wichtig Hamilton erinnerte sich an sieben Jahre Karate-Training, jede Woche eine Einheit. Jede Session begann im Knien mit einer Verneigung vor dem Sensei. Dasselbe Ritual wiederholte er nun mit Tetsuro Shimaguchi. Als Kind habe er das nicht verstanden, sagte Hamilton, heute schätze er die Tradition und die Geste des Respekts sehr.
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“Es ist erstaunlich, wenn sich Dinge so schließen”, schrieb Lewis Hamilton weiter und sprach von einem echten “Full Circle”-Moment. Er bedankte sich explizit bei seinem Sensei und bei Tokio für Kultur, Schönheit und die warme Aufnahme. Die mentale Seite sei für ihn genauso wichtig wie das Feintuning an der Aero-Map des Ferrari SF-24. Neben dem Dojo setzte Lewis Hamilton in Japan ein komplett anderes Highlight. In Yokohama tauchte er bei einem Car Meet im Daikoku Parking Area auf. Sein Fahrzeug: ein Ferrari F40, geschätzter Wert rund vier Millionen Pfund, klassischer 2,9-Liter-Biturbo-V8, das letzte Modell, das Enzo Ferrari persönlich abgenommen hat. Mit dem Kult-Ferrari zum Tuningtreffen Der rote Ferrari F40 parkte zwischen einem Subaru Impreza und einem Honda NSX mit Widebody-Kit. Szenen wie aus einem Tuning-Spiel. Hamilton mischte sich unter die lokale JDM-Szene, statt im Hotel zu bleiben. “Ich liebe es, durch die Stadt zu fahren”, sagte er bei Sky Sports F1 und sprach von der Energie solcher Abende.

Lewis Hamilton betonte, wie sehr ihn die japanische Gaming-Kultur geprägt hat. Nintendo, Sega, PlayStation, dazu Rennspiele wie “Gran Turismo”, all das habe seine Sicht auf Autos geprägt. Klassiker wie der Nissan Skyline GT-R nennt er als Lieblingswagen. Die Szene in Daikoku erinnerte ihn sichtbar an virtuelle Nächte auf digitalen Tracks. Auch seine Samurai-Session knüpfte Lewis Hamilton an diese Popkultur an. “Ich liebe den Film ‘Kill Bill'”, sagte er. Das Training mit dem Schwert nannte er eines der coolsten Erlebnisse seines Lebens. Er habe gelernt, einige Moves zu führen und träume jetzt davon, ein echtes Samurai-Schwert im Stil des Films zu besitzen. Hamiltons Zukunft in Japan? “Eine meiner Träume ist es, ein Samurai-Schwert aus dem Film zu haben”, erklärte Hamilton. Er versuche herauszufinden, wer solche Klingen in vergleichbarer Qualität baut. Für ihn stehe Japan für Handwerk, Präzision und Detailtiefe, Eigenschaften, die er auch auf der Strecke in jedem Stint und in jeder Runde in Suzuka sucht.
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Japan ist für Lewis Hamilton mehr als nur eine Station im Kalender. Der Brite kann sich vorstellen, hier für eine gewisse Zeit zu leben. Er schwärmt von der Kultur, der Höflichkeit und der starken Car Culture, die sich bis in Parkhäuser und Rastplätze zieht. Gleichzeitig weiß er, dass nach all den Eindrücken nun wieder der Fokus auf Suzuka liegt. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Lewis Hamilton reist nach seinem “Full Circle”-Moment im Dojo und dem Auftritt im Ferrari F40 mit Rückenwind zum Japan-GP. Der Grand Prix auf dem Suzuka Circuit findet vom 27. bis 29. März statt. Nach dem ersten Podium im Ferrari in China will Hamilton seine Formkurve dort weiter nach oben treiben.

 
Formel1.de 

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