Adrian Newey: Aston Martin tappte bei Honda im Dunkeln

Adrian Newey: Aston Martin tappte bei Honda im Dunkeln

 

Canlı yayın için Tıkla
Live
Tekrar yayın için Tıkla
Kalender
Puan Durumu için Tıkla
Stand

 

. . .


Adrian Newey hat enthüllt, dass Aston Martin erst im November 2025 realisierte, wie unerfahren das neue Formel-1-Team von Honda tatsächlich ist. Das Projekt unterscheidet sich grundlegend von den erfolgreichen Jahren mit Red Bull Racing. Viele erfahrene Ingenieure sind nicht mehr dabei.  LAT Images Teamchef Adrian Newey hat momentan an vielen Stellen zu kämpfen

Als Newey bei der FIA-Pressekonferenz in Melbourne erschien, war die angespannte Lage bereits spürbar. Der Teamchef teilte mehr Details als bei den Wintertests. Er verriet, dass Honda für das erste Rennwochenende 2026 nur noch zwei Batterien übrighatte. Doch die wichtigste Aussage war eine andere. Sie betraf den Gesamtzustand des Honda-Projekts. Es ist bekannt, dass die aktuelle Struktur nicht mit jener der Red-Bull-Ära vergleichbar ist. Newey bestätigte dies am Freitag öffentlich und erklärte die Hintergründe. Er betonte, dass die Geschichte dabei wichtig sei. Schwerer Neustart “Honda stieg Ende 2021 aus. Sie kehrten Ende 2022 sozusagen zurück, waren also etwa ein Jahr nicht im Wettbewerb. Als sie sich neu formierten, hatte sich ein Großteil der ursprünglichen Gruppe aufgelöst und arbeitete an Sonnenkollektoren oder was auch immer”, so Newey.  LAT Images Bei Aston Martin wird wegen des Motors öfter geschoben

Er fügte hinzu: “Viele aus der neu gebildeten Gruppe sind Neulinge in der Formel 1. Sie brachten nicht die Erfahrung mit, die sie früher hatten.” Das Comeback 2023 fiel zudem in das erste Jahr der Budgetobergrenze für Motoren. Die Konkurrenz hatte sich 2021 und 2022 frei entwickelt.
//jseAo3c(“Rect”);
Laut Newey startete Honda mit schätzungsweise nur 30 Prozent des ursprünglichen Teams und unter Budget-Restriktionen. “Sie hatten also einen sehr schweren Start und taten sich leider schwer, den Rückstand aufzuholen”, erklärte der Brite die schwierige Ausgangslage des Projekts. War Aston Martin ahnungslos? Besonders bemerkenswert ist, dass Aston Martin laut Newey lange nichts von dieser Situation wusste. Der Werksteam-Vertrag mit Honda wurde im Mai 2023 bekannt gegeben. Damals war der Organisation um Lawrence Stroll das Ausmaß der Unerfahrenheit bei Honda offenbar nicht bewusst. “Nein, das wussten wir nicht. Das wurde uns erst im November letzten Jahres bewusst, als Lawrence, Andy Cowell und ich nach Tokio reisten”, sagte Newey. Anlass waren Gerüchte, dass Honda die anvisierten Leistungsziele für das erste Rennen nicht erreichen würde. Newey weiter: “Dabei kam heraus, dass viele der ursprünglichen Mitarbeiter bei der Wiederaufnahme nicht zurückgekehrt waren.” Diese Aussage ist brisant, falls sie keinem politischen Zweck dient. Andere Teams vermuten, die Kommunikation könnte auf die FIA abzielen, um mehr Entwicklungsmöglichkeiten zu erhalten. Unerfahrene Werksmannschaft kein Vorteil Sollte dies nicht der Fall sein, wäre die von Newey offenbarte Situation ernüchternd. Es würde bedeuten, dass Aston Martin bei der Vertragsunterzeichnung nicht vollständig wusste, worauf es sich einließ. Das wirft Fragen bezüglich der durchgeführten Vorab-Prüfungen auf. Die langsamsten Teams bei den Formel-1-Wintertests

Der Status als Werksteam klang verlockend und ist es langfristig auch. Doch der neue Partner war deutlich schwächer aufgestellt als während der Red-Bull-Jahre. Die Integration der Power-Unit ins Chassis ist theoretisch ein großer Vorteil, birgt aber auch eine Gefahr.
//jseAo3c(“Rect”);
Aston Martin könnte komplexe Lösungen anfragen, zu denen Honda nicht Nein sagt. Für eine unerfahrene Gruppe könnten diese jedoch zu ambitioniert sein. Japanische Medien berichteten vor dem Grand Prix von Australien über solche Szenarien, was HRC-Präsident Koji Watanabe jedoch dementierte. Honda hat eigene Leute statt Fremd-Wissen Es ist eine schwierige Balance. Eine optimale Integration von Motor und Chassis muss ausgenutzt werden. Doch angesichts der aktuellen Probleme muss Honda zuerst die Grundlagen schaffen. Das allein scheint bereits eine Herausforderung zu sein.
//jseAo3c(“Rect”);
Die Projekte von Honda und Red Bull Powertrains sind nur schwer vergleichbar. Red Bull baute seine Motorenabteilung auf dem eigenen Campus in Milton Keynes auf. Honda operiert hauptsächlich von Sakura aus. Dies schafft allein logistisch eine völlig andere Realität. Zudem hat Red Bull massiv externes Fachwissen rekrutiert, vor allem von Mercedes HPP. Auch ehemalige Honda-Mitarbeiter wurden eingestellt. Honda hingegen baute das aktuelle Projekt größtenteils von innen heraus auf, weshalb laut Newey die Formel-1-Erfahrung fehlt.
//jseAo3c(“Rect”);
Die Entscheidung von Red Bull, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, war aus der Not geboren. Sie folgte auf Hondas Entschluss, die Formel 1 Ende 2021 offiziell zu verlassen. Hätte Honda den Stecker nicht vorzeitig gezogen, sähe das Projekt heute anders aus.

 
Formel1.de 

En güncel Motorsporları haberleri için sosyal medyada TRmotosports’u takip edin.

Bir yanıt yazın

E-posta adresiniz yayınlanmayacak. Gerekli alanlar * ile işaretlenmişlerdir