Alle WM-Punkte, die Verstappen, Norris und Piastri im Titelkampf verloren haben
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Oscar Piastri, Lando Norris oder doch Max Verstappen? Die Formel-1-Saison 2025 steuert unaufhaltsam auf einen packenden Dreikampf zu und jedes einzelne Pünktchen kann am Ende des Jahres über die Vergabe des WM-Titels entscheiden. Getty Images Europe Verstappen, Norris und Piastri haben alle schon WM-Punkte liegen gelassen
Klar ist: Wer Champion werden will, darf sich keinen Fehler erlauben und ist gleichzeitig auf die absolute Zuverlässigkeit der Technik angewiesen. Doch genau das war bisher die Achillesferse der drei Titelkandidaten: Piastri, Norris und Verstappen erlebten allesamt schon Rückschläge. Spannend ist daher die Frage: Wer hat in diesem Jahr die meisten WM-Zähler liegen lassen, egal ob durch Fahrfehler, Defekte oder hitzige Manöver im Zweikampf? Denn genau diese “verschenkten Punkte” könnten am Ende der Saison das Zünglein an der Waage sein … WM-Spitzenreiter: Oscar Piastri, McLaren Erzielte Punkte: 324 Verlorene Punkte: 48 Getty Images Europe Für WM-Spitzenreiter Oscar Piastri war vor allem Baku ein Debakel
Selbst für den WM-Spitzenreiter lief die Saison nicht makellos, und ausgerechnet beim Heimrennen in Melbourne setzte es den ersten Dämpfer. Bei einsetzendem Regen verlor der Australier die Kontrolle, drehte sich ins Gras und kam nur mit Mühe zurück auf die Strecke. Statt dem zweiten Platz wurde es der neunte Rang – 16 Punkte weg.
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Und es blieb nicht bei diesem Rückschlag, denn beim dritten Rennen in Japan kostete ihn der eigene Kommandostand wertvolle Zähler. Piastri war deutlich schneller als Teamkollege Norris, doch McLaren ordnete keinen Platztausch an. Ob der Australier Verstappen im Kampf um den Sieg hätte angreifen können, bleibt Spekulation – doch mindestens drei Punkte waren futsch. In Imola war er selbst verantwortlich: Start von der Pole, doch schon in der ersten Kurve verlor Piastri die Führung, bekam sie nicht wieder zurück und wurde am Ende hinter Teamkollege Lando Norris sogar nur Dritter – zehn Zähler weg. In Silverstone folgte die nächste Enttäuschung. Wegen eines unnötigen Bremsmanövers hinter dem Safety-Car kassierte Piastri eine 10-Sekunden-Strafe. Aus einem möglichen Sieg wurde am Ende nur der zweite Platz – sieben Punkte verschenkt. Auch die Strategieabteilung von McLaren machte Piastri das Leben weiterhin schwer. In Ungarn zwang ihn das Team zur Zweistopp-Variante, die sich als Rohrkrepierer erwies. Aus einer möglichen Führung wurde der zweite Rang – und erneut sieben Punkte weniger.
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In Monza beugte sich der Australier erneut den Anweisungen seines Teams: Nach einem langsamen Stopp von Norris musste Piastri den Briten kampflos wieder vorbeilassen. Er wird damit nur Dritter und lässt wieder Punkte im WM-Kampf liegen. Der Tiefpunkt folgte in Baku: Im Qualifying baute Piastri einen Unfall, startete nur vom neunten Rang – und schied schon in der ersten Runde nach einem weiteren Unfall aus. Mindestens zwei Zähler für den neunten Platz waren damit ebenfalls dahin. Verfolger: Lando Norris, McLaren Erzielte Punkte: 299 Verlorene Punkte: 60 LAT Images Lando Norris patzte unter anderem beim Großen Preis von Kanada
Norris begann die Saison eigentlich mit einem Paukenschlag: Sieg zum Auftakt in Australien, das perfekte Statement im WM-Kampf. Doch schon kurz darauf geriet der McLaren-Star ins Straucheln, und sammelte eine ganze Reihe schmerzhafter Punktverluste.
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In China unterlief ihm gleich im Sprint ein Startfehler – zwei Punkte weg. In Bahrain stand er beim Start nicht korrekt in seiner Box, kassierte eine 5-Sekunden-Strafe und fiel vom zweiten auf den dritten Platz zurück – drei Punkte verschenkt. In Saudi-Arabien schlug das nächste Malheur des Briten zu: Ein Unfall im dritten Teil der Qualifikation, Start nur vom zehnten Platz und am Ende als Vierter nicht einmal auf dem Podium. Ohne den Quali-Patzer hätte er ganz vorne mitmischen können – 13 Punkte weg.
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Auch in Miami versagte Norris beim Start: Vom zweiten Startplatz ging es zurück auf den sechsten Tang, während Teamkollege Piastri mit Verstappen um den Sieg kämpfte. Norris hätte in diesem Kampf wohl mitmischen können – sieben Zähler futsch. In Kanada folgte der bittere Tiefpunkt, nämlich der teaminterne Crash mit Piastri. Statt den Punkten für den fünften Platz ging Norris leer aus – minus zehn Zähler. Und auch in Belgien haderte der Brite mit dem Start: Pole geholt, Sieg verspielt, am Ende Zweiter – erneut sieben Punkte weg. Nach der Sommerpause sollte alles besser werden, doch Zandvoort brachte die nächste Katastrophe: Norris fiel beim Start hinter Verstappen zurück, dazu kam wenig später ein bitterer Ausfall. Statt eines zweiten Platzes gab es nichts Zählbares – 18 Punkte verloren. Außenseiter: Max Verstappen, Red Bull Erzielte Punkte: 255 Verlorene Punkte: 27 LAT Images Max Verstappen kassierte in diesem Jahr mehrere (unnötige) Strafen
Während Piastri und Norris ihre Punkte vor allem durch Fahrfehler liegen ließen, war es bei Verstappen ein anderes Muster: Der viermalige Weltmeister büßte die meisten Zähler durch Strafen sowie unverschuldete Zwischenfälle im Rennen ein.
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Schon in Saudi-Arabien kassierte er die erste Strafe: Nach einem Ausritt in der ersten Kurve verschaffte er sich einen Vorteil, gab die Position an Polesetter Piastri aber nicht zurück. Die Folge war eine 5-Sekunden-Strafe, und statt eines Sieges nur der zweite Platz – sieben Punkte weg.
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In Miami war es ein Patzer der Box, der Verstappen nicht selbst zuzuschreiben ist: Ein “Unsafe Release” führte zur Kollision mit Mercedes-Youngster Kimi Antonelli, was eine 10-Sekunden-Strafe zur Folge hatte. Aus dem vierten Platz wurde am Ende der 17. Rang – fünf Punkte weg. In Spanien kollidierte Verstappen mit Mercedes-Pilot George Russell: Nach dem strittigen Manöver kassierte der Red-Bull-Pilot eine 10-Sekunden-Strafe. Statt eines fünften Platzes landete der aktuelle Weltmeister deshalb nur auf dem zehnten Rang – neun Punkte verloren. Beim Red-Bull-Heimspiel in Österreich wurde Verstappen zum Opfer eines fremden Fehlers: Mercedes-Pilot Antonelli räumte den Niederländer schon in der ersten Runde ab. Von Startplatz sieben blieb es bei nur wenigen Kurven – sechs weitere Punkte verloren.
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