Alpine mit doppelter Punkteausbeute: Gasly von P6 “ein bisschen genervt”

Alpine mit doppelter Punkteausbeute: Gasly von P6 “ein bisschen genervt”

 

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In Melbourne haderte man bei Alpine noch mit dem Verständnis für den Boliden. Zwei Qualifikationen, einen Sprint und ein Rennen später, scheint sich das Blatt gewendet zu haben. Zwar gab es im Sprint noch einen enttäuschenden 11. Platz für Pierre Gasly, zum Qualifying schien man aber etwas gefunden zu haben, das die Hoffnungen auf das Rennen nach Startplatz 7 hochschnellen ließ.  Sutton Images Pierre Gasly lobt Platz 6 in Shanghai, hadert jedoch mit dem Verlauf des Rennens

Am Sonntag folgte dann ein 6. Platz für den Franzosen und ein 10. Platz für Franco Colapinto. Macht eine Ausbeute von insgesamt neun Weltmeisterschaftspunkten. Zwar freue sich Gasly über das starke Ergebnis, nach dem Rennen knirscht er aber auch ordentlich mit den Zähnen. “Tief in mir drin ist der Wettkämpfer schon ein bisschen genervt, dass wir nicht 5. geworden sind. Das war heute absolut machbar”, hadert der Alpine-Pilot nach der Zieleinfahrt. Tatsächlich sah der Speed des Franzosen in Shanghai im Mittelfeld konkurrenzfähig aus. Seine Rennpace ordnet sich direkt hinter den Mercedes und den beiden Ferraris ein. Mittelfeld-Fight kostet wertvolle Zeit Im ersten Stint hielt er die Spitzengruppe zumindest im Sichtfeld. Dass bei den neuen 2026er-Boliden früher oder später ein Safety-Car das Feld wieder zusammenschieben würde, war am Kommandostand ohnehin einkalkuliert. Doch ausgerechnet beim Restart riss der Faden. “Aus irgendeinem Grund fehlte mir die Power, der Boost blieb aus”, rekapituliert Gasly die entscheidende Szene. Oliver Bearman ließ sich nicht zweimal bitten und zog vorbei. In der Folge verstrickte sich Gasly in knackige Zweikämpfe mit Max Verstappen und weiteren Piloten im Mittelfeldpulk. Das kostete nicht nur Nerven, sondern auch Zeit auf Bearman.
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Davon ließ sich Gasly allerdings nicht entmutigen und packte im letzten Rennabschnitt die Brechstange aus. “Ich habe gepusht, als wäre jede Runde eine Qualifying-Runde. Das hat richtig Spaß gemacht!” Zwar konnte er die Lücke zu Bearman am Ende auf rund 2,4 Sekunden verkürzen, für ein Manöver gingen ihm jedoch schlicht die Runden aus. (Zum Rennbericht) Alpine profitiert massiv von Ausfällen Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der Franzose vom Doppelausfall der McLaren massiv profitierte. Schieden doch zwei Fahrer noch vor dem Start aus, die direkt vor ihm in der Startaufstellung standen. Und ob sich Verstappen hätte knacken lassen, wenn es nicht zum Defekt gekommen wäre, darf zumindest angezweifelt werden. Der Abstand zwischen dem Niederländer und Gasly schrumpfte zwar, betrug aber bis zuletzt mehr als zwei Sekunden. Auf der anderen Seite der Garage belohnte sich Franco Colapinto dann auch Aufgrund der Ausfälle mit Platz 10. Sein erster WM-Punkt seit dem Großen Preis der USA im Oktober 2024 für Williams (Zur Formel-1-Datenbank). Doch auch der Argentinier gab sich selbstkritisch: “Ein toller Tag für uns, aber ich bin gleichzeitig auch frustriert. Ich war hungrig auf mehr, aber einige Dinge liefen heute einfach nicht in unsere Richtung.” Video wird geladen…  

Dass beide Fahrer trotz der Punktausbeute eher über liegengelassene Zehntel klagen, ist letztlich aber ein hoffnungsvolles Zeichen eines sich eventuell ankündigenden Aufwärtstrends: Alpine traut dem eigenen Paket wieder deutlich mehr zu. Briatore verspricht, “gnadenlos zu pushen” Flavio Briatore zog derweil ein durchweg positives Fazit. Für ihn ist das Resultat in Shanghai der Beweis, dass sich die harte Arbeit auszahlt. “Neun Punkte und beide Fahrer in den Top 10 – das ist eine schöne Belohnung für das Team. Beide Piloten haben einen super Job gemacht”, lobt der Teamchef.
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Doch Briatore weiß auch, wie schnell sich das Blatt wieder wenden kann: “Wir wissen, dass das ein reines Entwicklungsrennen wird. Wir werden im Hinblick auf Japan gnadenlos weiter pushen.” Hinzu werden wohl auch immer wieder streckenspezifische Charakteristiken kommen, die das Paket anderer Teams nach vorne spülen.

 
Formel1.de 

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