Aston Martin: Hätten es in Melbourne ins Ziel schaffen können
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Eine komplette Renndistanz am Stück ist der Aston Martin AMR26 bislang noch nicht gefahren. Dem Team aus Silverstone gelang das weder bei den Testfahrten im Winter, und auch beim Saisonauftakt in Melbourne am Wochenende schafften es Fernando Alonso und Lance Stroll nicht in die Wertung. Getty Images AsiaPac Fernando Alonso stellte seinen Aston Martin in Melbourne vorzeitig ab
Laut Mike Krack heißt das aber nicht, dass man nicht in der Lage gewesen wäre, die kompletten 58 Runden im Albert Park zu absolvieren. “Von unserer Position aus gab es nicht viel zu gewinnen. Wir haben daher gemeinsam [mit Honda] beschlossen, die Teile zu schonen”, sagt Krack nach dem Australien-Rennen. “Es gab keine Probleme mit der Powerunit”, betont er und erklärt: “Wir haben zwar keine Kristallkugel, aber ich bin ziemlich zuversichtlich, dass wir es [ins Ziel] geschafft hätten.” Doch Aston Martin habe sich ganz bewusst dafür entschieden, das Rennen vorzeitig zu beenden.
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Alonso fuhr am Sonntag lediglich 21 Runden, Teamkollege Stroll schaffte es mit 15 Runden Rückstand ebenfalls nicht in die Wertung. “Es ist allgemein bekannt, dass wir nicht viele Ersatzteile haben”, erinnert Krack in diesem Zusammenhang noch einmal. Datenanalyse: Hätte Ferrari in Australien gewinnen können? Video wird geladen… Hat Ferrari mit der verpassten VSC-Chance in Australien den Sieg weggeworfen?
Teamchef Adrian Newey hatte bereits am Freitag verraten, dass das Team aktuell lediglich noch über zwei Batterien verfügt. Daher verzichtete man darauf, die Laufleistung der Komponenten unnötig zu strapazieren. Denn Punkte waren am Sonntag sowieso nicht realistisch. Und weil es auch für das kommende Wochenende in China keine neuen Batterien von Honda geben wird, kann man es sich nicht leisten, weitere Teile zu verlieren. Hätte man es darauf angelegt, hätte man es laut Krack in Australien aber ins Ziel schaffen können. Auch Shintaro Orihara von Honda betont, dass es am Sonntag keine Zuverlässigkeitsprobleme gegeben habe. “Diese Verbesserung ist erheblich, wenn man bedenkt, wo wir in Bahrain standen und wo wir jetzt stehen”, so der Japaner. Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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“Wir sind nun zuversichtlich, dass wir auf dem besten Weg sind, eine volle Renndistanz zu absolvieren”, betont Orihara. Ab dem dritten Saisonrennen in Japan, dem Heim-Grand-Prix für Honda, soll sich die Ersatzteilsituation dann etwas entspannen.
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