Briatore kritisiert: Fans verstehen nur 20 Prozent der neuen Formel 1

Briatore kritisiert: Fans verstehen nur 20 Prozent der neuen Formel 1

 

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Flavio Briatore ist zurück im Fahrerlager – und mit ihm die deutlichen Worte. Der Alpine-Berater spart nicht mit Kritik am technologischen Kurs der Königsklasse. Seine Kritik: Die Formel 1 läuft Gefahr, durch das komplexe Energiemanagement der neuen Generation zu einer reinen Ingenieursübung zu verkommen, bei der der Fan auf der Strecke bleibt.  Getty Images Europe Flavio Briatore kritisiert die neuen Formel-1-Regeln 2026

Das Reglement für die Zukunft der Formel 1 setzt massiv auf Elektrifizierung: Overtake-Boost, “Straight-Line”-Modus für die Geraden, “Cornering”-Modus für die Kurven – für Briatore ist das zu viel des Guten. Auf die Frage, ob das System für die Zuschauer nicht zu kompliziert werde, reagiert der Italiener gewohnt direkt: “Ich denke schon. Die Fans verstehen sowieso nur 20 Prozent davon.” Schon heute sei der Sport durch Details wie die Track-Limit-Debatten unnötig kleinteilig geworden. Zwar sei die junge Generation durch Computer und Sim-Racing affiner für Daten, dennoch fehle es an Transparenz. “Wir müssen zumindest erklären, was da eigentlich passiert”, fordert Briatore. “Denn für den Fahrer ist das ein völlig anderes Spiel geworden.” Der Vergleich mit der Formel E Besonders der Vergleich mit der Formel E dient Briatore als Mahnmal. Er erinnert sich an die Anfänge der Elektroserie, in der erfahrene Piloten wie Lucas di Grassi oder ehemalige Formel-1-Größen wie Felipe Massa antraten. Neue Zeitrechnung: Alpine zeigt A526 mit Mercedes-Power Video wird geladen… Alpine hat am Freitag sein Autodesign für die Formel-1-Saison 2026 vorgestellt

“Erinnert ihr euch an die Formel E? Da hat Di Grassi noch mit 50 Jahren gewonnen oder so”, überspitzt Briatore. “Leute aus der Formel 1 haben versucht, diese Autos zu fahren, und es war unmöglich. Warum? Weil es mehr eine Ingenieursübung war, diese Autos zu bewegen. Und genau da steuern wir jetzt hin.”
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Der Fokus habe sich verschoben: Weg vom puren Speed, hin zum Management von Batterie und Ladestatus. “Normalerweise gibt man zum Überholen Vollgas. Jetzt musst du lupfen”, wundert sich der Alpine-Strippenzieher. “Ich weiß es nicht. Sicher ist: Die Formel 1 hat bisher nicht viel getan, um dem Zuschauer diesen Teil verständlich zu machen.” Lob für Liberty Media Trotz seiner Skepsis gegenüber dem technischen Reglement findet Briatore lobende Worte für die kommerzielle Entwicklung unter der Führung von Liberty Media und Geschäftsführer Stefano Domenicali. In diesem Punkt sei die Formel 1 heute in einer völlig anderen Liga als noch vor einem Jahrzehnt. “Kommerziell ist die Verbesserung unglaublich. Vor zehn Jahren mussten wir an Türen klopfen, bis wir uns die Finger wund gearbeitet hatten. Heute rufen die Leute dich an. Das ist ein komplett anderes Spiel.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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Für die Zukunft mahnt Briatore jedoch eine Rückbesinnung auf die DNA des Sports an: “Wir müssen das Racing bewahren, wir müssen den Sound bewahren. Das ist die Formel 1.” Wenn das Management der Batterie wichtiger wird als der schwere Gasfuß, droht die Königsklasse aus seiner Sicht ihre Seele zu verlieren.

 
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