Cadillac-Boss verrät: Andretti hatte Investoren, die nicht echt waren

Cadillac-Boss verrät: Andretti hatte Investoren, die nicht echt waren

 

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Am vergangenen Wochenende hat Cadillac sein erstes Formel-1-Rennen als eigenständiges Team bestritten. Der Weg dahin war aber ein langer und steiniger – und einer, der schon vor fünf Jahren begann. Die Idee führt zu Michael Andretti, der ein eigenes Team in der Formel 1 an den Start bringen wollte.  Cadillac Cadillacs Weg in die Formel 1 war lang und steinig

Damals sah der Plan noch eine Übernahme des Sauber-Rennstalls vor, die sich aber Ende 2021 zerschlug. Dan Towriss, Geschäftsführer von Cadillac-Eigentümer TWG Motorsports, erinnert sich im Podcast Beyond the Grid, wie er damals von Andretti ins Boot geholt wurde und wie es schließlich zum heutigen Cadillac-Rennstall kam. Andretti sei damals einfach auf ihn zugekommen und fragte Towriss, ob er nicht als Investor in sein Formel-1-Projekt einsteigen möchte. Seine Antwort: “Ja, wir schauen uns das mal an. Wir steigen mit zehn Prozent oder 20 Prozent in den Deal ein.”
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“Also fingen wir an, uns damit zu befassen. Das war wirklich das erste Mal, dass meine Gruppe, meine Partner und ich uns mit der Formel 1 beschäftigt haben”, gibt Towriss zu, der im Grunde lange Zeit nicht viel mit dem Motorsport am Hut hatte, aber über ein Sponsoring in der IndyCar-Serie zum Sport und auch in Verbindung mit Andretti kam. Towriss’ Bedingung an Andretti Doch schnell kamen erste Hürden: “Während dieser Prozess lief, stellte sich heraus, dass viele der anderen Investoren in diesem Deal nicht echt waren”, verrät er. “Also hatte ich dieses Gespräch mit Michael. Ich sagte: ‘Hey, dieses Investoren-Syndikat… ja, die sind nicht echt. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute Nachricht ist: Wir übernehmen das ganze Ding.'” Allerdings stellte Towriss dafür eine Bedingung: “Ich sagte: ‘Jeden, den ich nicht kenne, werfe ich aus dem Deal raus. Das ist nicht die Zeit, um Freunde zu finden. Wir müssen das Ding zum Abschluss bringen.'” “Das war quasi der Startpunkt für unser Vorhaben.” Doch der Deal mit Sauber platzte in letzter Sekunde, sodass sich Andretti und Towriss nach anderen Optionen umsehen mussten. “Der nächste Schritt war die Frage: Stehen noch andere Teams zum Verkauf?”, sagt er.   Michael Andretti war die treibende Kraft hinter dem Projekt

Vor allem Gerüchte um Haas machten damals die Runde. Auch prüfte man, ob vielleicht Williams an einer Partnerschaft interessiert sein würde. “Aber da war einfach nichts. Es gab keine Gelegenheiten”, sagt Towriss und gibt zu: “Rückblickend betrachtet wäre das ohnehin nicht das Richtige für uns gewesen, gemessen an dem, was wir erreichen wollten.”
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Als letzte Option blieb nur die Gründung eines komplett neuen Teams, was aber aus Kreisen der Formel 1 für eine Menge Widerstand sorgte, was Towriss jedoch nachvollziehen kann. Und dennoch: “Nie, nicht ein einziges Mal haben wir wirklich gedacht, dass das nicht klappen würde oder dass wir aufgeben sollten”, erzählt er. “Jedes Mal, wenn wir auf ein Hindernis stießen, wurden wir mit der Zeit einfach besser.” Was, wenn es nicht geklappt hätte? Das Team ging dabei enorm in Vorleistung, um die FIA, die Formel 1 und potenzielle Partner von seinem Projekt zu überzeugen. “Es ist ein sehr komplizierter Sport. Man muss dem Sport einen Mehrwert bieten, indem man ein glaubwürdiges Auto auf die Strecke bringt”, sagt Towriss.
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“Und das ist keine einfache Präsentation. Du kannst nicht einfach ein PowerPoint-Dokument erstellen, es jemandem zeigen und sagen: ‘Hier sind die ganzen Kästchen, so sind sie verbunden’, und dann erwarten, dass dir jemand glaubt, dass du ein Team aufbauen und die Leute rekrutieren kannst und über alle Ressourcen verfügst.” “Also sagten wir uns: ‘Gut, fangen wir einfach an, das Team aufzubauen.’ Wir bauen ein Team ohne Startplatz. Bist du dabei? Das ist ein großartiger Pitch.”  Cadillac Dan Towriss ist der Geschäftsführer von Cadillac-Eigentümer TWG Motorsports

Das birgt natürlich ein großes Risiko, denn wäre das Team in letzter Instanz nicht zugelassen worden, dann hätte man eine Menge Geld für nichts verbrannt. Doch Towriss war immer optimistisch: “Es musste einfach passieren, bei dem Grad an Engagement, den wir investiert hatten.”
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Und wenn nicht? “Plan B wäre vielleicht ein Amazon-Warenlager in dieser riesigen Anlage gewesen, die wir in den USA bauen”, sagt er. Entscheidend für die letztendliche Zusage war auch das Engagement von US-Gigant General Motors. Das private Andretti-Projekt fand bei der Formel 1 zunächst keine Zustimmung, doch mit einem großen US-Konzern im Hintergrund waren die Argumente noch einmal andere. “Ich fing an zu begreifen, dass ein Hersteller der Weg ist”, schildert Towriss. Ein Treffen vor dem Fahrstuhl ändert alles Das Treffen mit General Motors war aber eher dem Zufall geschuldet – oder einer “glücklichen Fügung”, wie es der Amerikaner nennt.
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Passiert sei das Ganze bei einem Event von Roger Penske, dem Besitzer des gleichnamigen IndyCar-Teams, dessen Unternehmen Penske Corporation mittlerweile auch die IndyCar-Serie selbst besitzt – und zwar auf dem Dach eines Hotels in Nashville. “Die Fahrer reden, wir machen das Übliche. Normalerweise bleiben wir bis zum Ende, aber nachdem die Fahrer ihren Teil erledigt hatten, gingen wir etwas früher, weil wir noch zu anderen Veranstaltungen mussten”, erinnert sich Towriss. Fährt Cadillac 2026 nur hinterher? Video wird geladen… Der große Cadillac-Check für die F1-Saison 2026

Er fuhr mit dem Fahrstuhl nach unten, wo er auf Jim Campbell traf, der für die Motorsport-Aktivitäten von General Motors verantwortlich war, und der spät dran war und gerade erst ankam.
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“Da die Veranstaltung oben bereits lief, war niemand unten an den Aufzügen, wo wir uns trafen. So hatten wir die Gelegenheit zu reden”, sagt Towriss. “Hätte ich Jim oben inmitten all der Leute getroffen, hätten wir keine Gelegenheit zum Sprechen gehabt. Wenn viele Leute in der Hotellobby gewesen wären, hätten wir keine Gelegenheit zum Sprechen gehabt.” “Aber jetzt standen nur Jim und ich da und unterhielten uns. Ich sagte: ‘Hey, ich habe da dieses Formel-1-Projekt, über das ich mit euch reden möchte.’ Und er war interessiert”, erinnert er sich. “Basierend auf diesem Gespräch vereinbarten wir ein Treffen für eine Präsentation in Detroit.” Neue Formel-1-Teams seit der Saison 1990

Dort war dann auch Konzernchef Mark Reuss dabei, der natürlich auch erst einmal überzeugt werden musste. “Wir sind also in Detroit, sitzen in einem Konferenzraum und gehen die Präsentation durch. Wir sind fertig und Mark sagt: ‘Gute Präsentation. Willst du mein Auto sehen?’ Und ich dachte mir: ‘Oh, er ist ein Racer.'”
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“Es war großartig. Man spürte, wie der Wettbewerbsgeist in ihm wach wurde. Und das Nächste, was ich weiß, ist, dass wir in einer Tiefgarage stehen und zuhören, wie eine Corvette Z06 startet – ein donnernder Start, der den ganzen Raum mit diesem unglaublichen Sound erfüllte.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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“Und ja, so hat das Ganze angefangen.”

 
Formel1.de 

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