Einblick: Mit diesem KI-System überwacht die FIA 2026 Tracklimits

Einblick: Mit diesem KI-System überwacht die FIA 2026 Tracklimits

 

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Jahrelang, insbesondere bis zur Saison 2023, waren Tracklimits an den Rennwochenenden eines der ständigen Gesprächsthemen in der Formel 1. Bei bestimmten Veranstaltungen, wie dem Großen Preis von Österreich in jenem Jahr, musste die FIA am Ende über tausend Vorfälle in einem einzigen Rennen überprüfen – eine Zahl, die deutlich macht, wie unerlässlich fortschrittlichere Werkzeuge geworden waren, um den Prozess zu beschleunigen.  FIA Die FIA überwacht Tracklimits mittels Kameras

Hinter den Kulissen arbeiteten der Verband und Catapult deshalb daran, ein automatisiertes Werkzeug in die RaceWatch-Plattform zu integrieren. Diese wird von der Rennleitung und dem Remote Operations Center genutzt, um alles auf der Strecke zu überwachen. Das Werkzeug ist in der Lage, präzise zu erkennen, wenn ein Auto die weiße Linie überquert. Es ist ein Unterstützungssystem, das entwickelt wurde, um den Überprüfungsprozess zu optimieren und die Anzahl der Fälle zu reduzieren, die an die Stewards weitergeleitet werden müssen.
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Wenn ein einziges Rennen Hunderte von potenziellen Vorfällen zur Überprüfung generieren kann, ist es leicht nachvollziehbar, warum ein System benötigt wurde, das die Sportkommissare unterstützen, den Überprüfungsprozess beschleunigen und es ermöglichen kann, die Teams innerhalb von Sekunden über einen möglichen Verstoß zu informieren.  FIA Die FIA nutzt RaceWatch für Informationen während der Rennen

Nach Angaben der FIA hat dieses Tool die Anzahl der Fälle, in denen ein menschliches Eingreifen für eine Entscheidung erforderlich ist, um 95 Prozent reduziert. FIA sendet Videomaterial direkt an die Teams Das in RaceWatch integrierte System kann die Silhouette eines Autos erkennen und sein Verhalten anhand vordefinierter, von einer Kamera erfasster Referenzpunkte analysieren. Dadurch lässt sich feststellen, ob ein Auto die mittlerweile berühmte blaue Linie überquert hat – die 2024 genau zur Vereinfachung dieses Prozesses eingeführt wurde – und somit die Streckenbegrenzung missachtet hat. Mit Blick auf das Jahr 2026 sind mehrere praktische und funktionale Updates geplant. Das erste ist, dass die FIA den Teams das Videomaterial von allen durch ihre Fahrer begangenen Tracklimit-Verstößen direkt senden kann.  FIA Die FIA kann den Teams Beweisbilder direkt senden

Das macht den Prozess noch transparenter und macht zusätzliche Nachfragen seitens der Teams überflüssig. Dies hilft auch dabei, den Arbeitsablauf zu verschlanken und zu beschleunigen, wodurch die Teams schnelleres Feedback erhalten. Das andere Update – das wohl bedeutendste und faszinierendste – betrifft die Art und Weise, wie Streckenbegrenzungen künftig erfasst werden. Dies geschieht dank eines fortschrittlicheren Systems, das auch den gesamten Datenanalyse-Workflow neu überdenkt.
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Die KI-basierte Erkennung stützt sich nun auf Hochleistungs-GPUs, um alle Informationen, die zur Überprüfung jeder einzelnen Runde erforderlich sind, in Echtzeit zu verarbeiten. Das erhöht sowohl die Genauigkeit als auch die Geschwindigkeit der Überprüfungen. Ein neues System zur Analyse größerer Datenmengen “Woran wir für dieses Jahr arbeiten, ist ein zentralisiertes Kamera-Kontrollsystem. Bisher lief das Computer-Vision-System auf jedem einzelnen Rechner: Es nutzte die GPU dieser Maschine, und wir haben sehr leistungsstarke GPUs zum Ausführen virtueller Maschinen, was ideal für Computer Vision ist”, erklärt Chris Bentley, Leiter für Informationssystem-Strategie im Formelsport bei der FIA, in einem Exklusivinterview mit der italienischen Ausgabe von Motorsport.com. “Das neue System wird stattdessen auf einer zentralisierten Kamerasteuerung basieren. Dies wird uns ermöglichen, alle Distanzen von einem einzigen Punkt aus festzulegen, aber auch die erforderliche Rechenleistung zu verteilen”, meint er.
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“Wir werden die Computer-Vision-Software auf jedem beliebigen Rechner im Netzwerk ausführen, den zu verarbeitenden Videoteil dorthin senden und das Ergebnis empfangen können, wodurch wir in der Lage sind, immer mehr Daten zu verarbeiten.”  FIA In Abu Dhabi wurde das System 2024 bereits getestet

Schätzungen zufolge betreibt die FIA an der Rennstrecke zu jedem Zeitpunkt durchschnittlich zwischen 30 und 40 virtualisierte Maschinen. Der entscheidende Punkt ist, dass der Verband in der Lage sein wird, ein viel größeres Datenvolumen zu analysieren. Dies passt perfekt zu einem weiteren Tool, das der Dachverband gemeinsam mit Catapult entwickelt hat: ein hochentwickeltes Positionierungssystem.
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Dank der in den letzten Jahren eingeführten Innovationen ist die FIA nun in der Lage, die Position eines Autos auf der Strecke mit immer höherer Präzision zu schätzen, indem sie mehrere Datenquellen kombiniert. Dabei geht es nicht nur um absolute Koordinaten: Das System gleicht Positionierungsdaten, Sektorzeiten und Ideallinien miteinander ab und erstellt so quasi in Echtzeit einen “digitalen Zwilling” von dem, was auf der Strecke passiert. “Das erlaubt uns, alle Daten, die uns vorliegen, zu nutzen, um die weiße Linie rund um die Strecke im Blick zu behalten. Auch dann, wenn sie vielleicht von keiner bestimmten Kamera abgedeckt werden”, so Bentley.  FIA Das System berechnet mittels KI die Position der Fahrzeuge

“Die Kamera wird in diesen Fällen ein wenig zweitrangig, weil wir Geofencing bei den Positionierungsdaten einsetzen werden. Wir werden zeitliche Verzögerungen, mit denen Autos an bestimmten Positionen ankommen, nutzen, um herauszufinden, wo sie von der Strecke abgekommen sind.”
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“Ebenso betrachten wir die Änderungen in der Linie, der das Auto folgt – denn offensichtlich gibt es eine optimale Linie, der alle Autos folgen. Es kommt sehr selten vor, dass sie von dieser Ideallinie abweichen.” Wie das neue ECAT-System funktionieren wird Das Kernkonzept trägt den Namen “Every Car All Turns (ECAT)”. Die Idee dahinter ist, dass das System das Verhalten eines Autos interpretiert, indem es dieses an einem Referenzmodell misst.
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Durch den Abgleich dieser Informationen mit den Timing-Daten der Mikrosektoren kann RaceWatch verstehen, was an diesem spezifischen Punkt der Strecke passiert ist, und den Vorfall für eine mögliche Überprüfung markieren. “Wenn ein Auto von der Ideallinie abweicht, legt es potenziell mehr Distanz zurück. Dadurch können wir einen Unterschied in der Sektorzeit erkennen und zurückgehen, um zu verstehen, wo es von der Strecke abgekommen ist oder was genau passiert ist”, sagt Bentley. “Die Idee ist, alle Daten zu nutzen, sie mit dem verfügbaren Videomaterial anzureichern und diese Elemente nachzuverfolgen, sodass das System uns sagt, was passiert, anstatt manuell danach suchen zu müssen”, fügt er hinzu.
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“Das Ziel ist es, das System auf die nächste Stufe zu heben. Es funktioniert auf der gesamten Strecke und das jederzeit, sodass es automatisch nachvollziehen kann, was vor sich geht. Das ist die Weiterentwicklung unseres Vorhabens – der Übergang von einem manuellen Prozess zu einem halbautomatischen Prozess.”  FIA Am Ende muss aber immer noch ein Mensch über die Vergehen urteilen

“Es wird immer noch eine manuelle Komponente geben, weil man Vergehen (Strikes) sowie die schwarz-weißen Flaggen bewerten muss.” Die FIA arbeitet aktiv mit den Rennstrecken zusammen, um die Kameraabdeckung zu verbessern und die besten Positionen zu identifizieren. Dies ist jedoch nicht immer möglich und variiert von Strecke zu Strecke. Mit diesem neuen System sind Kameras zwar nach wie vor wichtig, bilden aber nicht mehr das einzige Fundament der Analyse.
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Das bedeutet, dass das System nun einen potenziellen Verstoß gegen die Streckenbegrenzung rein anhand von Positionsdaten erkennen kann: Wenn eine abnormale Abweichung vorliegt, wenn das Auto in eine auf der Strecke eingezeichnete virtuelle Zone fährt oder wenn seine Bahn zu weit von der Ideallinie abweicht, kann RaceWatch eine Warnung generieren. “Es hat uns ermöglicht, eine Stufe aufzusteigen, alle Kameras an einem Ort zu verwalten, die Computer-Vision-Prozesse zu verteilen und andere uns zur Verfügung stehende Elemente zentral zu verarbeiten”, so Bentley. “Im Grunde können wir also automatisch markieren, wenn ein Auto von der Strecke abkommt, weil sich die Positionsdaten ändern, oder wir nutzen Geofencing: Wir können Schikanen und virtuelle Zonen auf der Strecke einzeichnen, die einen Alarm auslösen, sobald ein Auto in sie hineinfährt. All das wird bereits in diesem Jahr einsatzbereit sein; wir haben das gesamte Jahr 2025 daran gearbeitet.”
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Auf diese Weise kann die Überwachung der Streckenbegrenzungen dank eines kontinuierlich im Hintergrund laufenden Servers die gesamte Rennstrecke abdecken. Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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Waren Tracklimits einst eines der umstrittensten Themen in der Formel 1, ist es heute bemerkenswert zu sehen, wie die FIA und Catapult in nur wenigen Jahren ein zuverlässiges System entwickelt haben, das nicht nur den Prozess beschleunigt, sondern auch die Diskussionen um Streckenbegrenzungen erheblich reduziert hat.

 
Formel1.de 

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