“Er kann stolz sein”: Hadjar im ersten Red-Bull-Qualifying auf Rang drei
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Isack Hadjar hat gleich in seinem ersten Qualifying für Red Bull das geschafft, was seinen Vorgängern Liam Lawson und Yuki Tsunoda nicht gelungen ist: Er hat Max Verstappen im teaminternen Qualifying-Duell geschlagen und sich als bester Pilot hinter den dominanten Mercedes Rang drei in der Startaufstellung von Melbourne gesichert (Formel 1 2026 live im Ticker). Getty Images AsiaPac Bei Red Bull herrscht nach dem dritten Startplatz von Isack Hadjar Freude
Gut, nun war es für den Franzosen natürlich keine Kunst, besser zu sein als Verstappen, der gleich auf seiner ersten fliegenden Runde in die Reifenstapel gerauscht war, doch gerade durch das Aus des Niederländers konnte er sich in Szene setzen und die Kohlen für Red Bull aus dem Feuer holen. “Er kann stolz sein”, lobt Teamchef Laurent Mekies bei Sky. “Für ihn persönlich ist es mit all der Arbeit, die er investiert hat, um die Saison richtig zu beginnen und sich optimal ins Team zu integrieren, ein sehr guter Startpunkt.” Hadjar: Top-10-Einzug so einfach wie nie Hadjar erlebte in Australien im Gegensatz zu seinem Teamkollegen eine “sehr entspannte Session”, wie er selbst sagt: “Ich hatte überhaupt kein Drama”, meint der Franzose. “Ich glaube, es ist das erste Mal in meiner noch kurzen Formel-1-Karriere, dass ich Runde für Runde Zeit gefunden habe, sogar auf gebrauchten Reifen.” Der Unfall von Max Verstappen im Formel-1-Qualifying von Australien 2026
Zum ersten Mal in seiner Formel-1-Karriere sei es auch “einfach” gewesen, ein Auto in die Top 10 zu bringen. “Das macht den ganzen Prozess viel leichter. Man baut es so auf, wie man es möchte. Man kann sich auch mal Fehler erlauben. Der Druck war also nicht besonders hoch, und das war gut”, sagt er.
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Doch zwischen dem Einzug in die Top 10 und dem Titel Best of the Rest liegt noch einmal ein Unterschied. Hadjar konnte im entscheidenden Moment auch die McLaren und Ferrari schlagen und Red Bull so eine gute Ausgangsposition nach der anfänglichen Enttäuschung mit Verstappen verschaffen. Hadjar will sich mit Verstappen messen Das muss auch der Niederländer anerkennen: “Das ist ein sehr solides erstes Wochenende”, lobt er seinen Teamkollegen. “Ich freue mich sehr für ihn und hoffe natürlich, dass wir als Team dort bleiben können.” Für Verstappen war es natürlich gut zu sehen, dass Red Bull zumindest hinter Mercedes die zweite Kraft sein kann. Natürlich ist die Frage, wo er ohne den Unfall gelandet wäre. Das ist natürlich schwierig zu beantworten, allerdings geht Hadjar davon aus, dass Verstappen im Normalfall vor ihm gelandet wäre – deswegen fühlt es sich für ihn auch nicht wie ein Sieg an. Video wird geladen…
“Ich bin zwar Dritter, aber wenn Max die ganze Session gefahren wäre, weiß ich nicht, ob ich hier stünde”, gibt er zu. “Das ist schade. Ich möchte mich mit den Besten messen, und heute kam es nicht dazu. Das holen wir dann das nächste Mal in China nach.”
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Das Ergebnis des Franzosen ist aber auch für Red Bull ein positives Zeichen. Denn trotz der guten Testeindrücke war unklar, wo sich das Team einsortieren wird – gerade mit dem ersten eigenen Motor. Meistgelesen in unserem Netzwerk GP Australien
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“Das ist ein fantastischer Ausgangspunkt für das Team und für Isack”, lobt Mekies. “Dass wir hier auf P3 stehen – nach allem, wo wir angefangen haben und der ganzen Arbeit, die in den letzten vier Jahren in diese Antriebseinheit und in den letzten anderthalb Jahren in dieses Auto geflossen ist -, ist eine unglaubliche Leistung.”
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