Fahrernoten Shanghai: Hauchdünner Sieg für Haas-Fahrer Oliver Bearman
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In der Realität hat Oliver Bearman in der Formel 1 noch keinen Podestplatz erzielt. Virtuell ist er nun aber ein Sieger: Der Haas-Fahrer entschied die Leserwertung von zum Grand Prix von China 2026 in Shanghai denkbar knapp für sich. LAT Images Oliver Bearman strahlt nach P5 im Grand Prix von China 2026
Am Ende machten 0,01 Notenpunkte den Unterschied: Bearman blieb mit einem Schnitt von 1,59 Punkten vor Lewis Hamilton, der 1,60 Punkte erreichte. Den Ausschlag im dreigliedrigen Bewertungssystem gaben die Leser: Die Redaktion hatte Bearman und Hamilton jeweils mit einer Zwei benotet. Formel-1-Experte Marc Surer vergab für beide eine Eins. Die Entscheidung fiel daher durch die Leser mit im Schnitt 1,76 zu 1,81 Punkten zugunsten von Bearman aus. Wie Surer seine Notenvergabe begründet Warum Surer bei Bearman die Bestnote zückte? Der frühere Formel-1-Fahrer kommentierte: “Es ist ein bisschen untergegangen, was für eine tolle Leistung er geboten hat.” Denn Bearman glänzte in beiden Qualifyings und beiden Rennen mit Top-10-Positionen für Haas.
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Ausdrücklich positiv bewertete Surer aber auch Hamilton: “Es ist so erfrischend, ihn wieder fighten zu sehen! Leclerc im gleichen Auto zu schlagen, ist stark.” Hamilton schaffte zumindest “drei aus vier”: Einzig im Sprint klassierte er sich hinter seinem Ferrari-Teamkollegen; in den beiden Qualifyings und im Grand Prix lag er vor Leclerc. Warum Antonelli von der Redaktion nur eine Drei bekam Damit blieb für den realen Grand-Prix-Sieger Andrea Kimi Antonelli in der Leserwertung nur der dritte Platz. Dabei stand der Mercedes-Fahrer nach seiner Premieren-Pole und dem Formel-1-Debütsieg in der Lesergunst ganz oben: Mit durchschnittlich 1,44 Notenpunkten erzielte er in China die klare Bestleistung. Auch Surer vergab die Bestnote und sagte: “Für die Pole und den Sieg im Grand Prix verdient er die Eins – allerdings im Sprint überhaupt nicht.” Wie Vettel 2008: Erster Antonelli-Sieg nach erster Pole I Rennen F1 China 2026 Video wird geladen… Die Freudentränen des Kimi Antonelli gingen nach dem Großen Preis von China um die Welt.
Letzteres sah auch die Redaktion so und bewertete Antonelli mit der Note Drei. Abzug gab es einerseits für den laut Mercedes-Teamchef Toto Wolff selbst verursachten schwachen Start im Sprint sowie andererseits für die Kollision mit Red-Bull-Fahrer Isack Hadjar, die Antonelli eine Zeitstrafe einbrachte. Das kostete Antonelli im Sprint vermutlich Platz zwei und wichtige Punkte in der Fahrerwertung. Hinzu kam im Grand Prix in Führung liegend ein Fahrfehler, der potenziell ebenfalls kostspielig hätte sein können. Antonelli selbst gab an, der Verbremser vor der Haarnadelkurve sei für ihn wie ein “Herzinfarkt” gewesen.
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Die Summe all dieser eigenen Schnitzer führte für die Redaktion zum finalen Urteil “befriedigend”, obwohl das reine Ergebnis anderes andeutet. Nico Hülkenberg mit erstem virtuellen Punkt 2026 Weiter hinten im Feld nahm Audi-Fahrer Nico Hülkenberg erstmals 2026 an einem Grand Prix teil, blieb jedoch als Elfter ohne Punkte. In der Fahrerwertung wurde sein Einsatz allerdings mit Platz zehn sowie einem virtuellen Punkt honoriert. Insgesamt landete auch Hülkenberg bei einer Drei – hier waren sich Leser, Surer und Redaktion sehr einig. Shanghai: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion
Im Fall von Cadillac-Fahrer Valtteri Bottas schließlich war die Redaktion mit ihrer Drei am gnädigsten. Die Leser sahen ihn bei im Schnitt 3,6 Notenpunkten, Surer sogar bei einer glatten Vier. Begründung: “Diesmal der schnellere Cadillac-Fahrer, aber punktemäßig schwer zu bewerten.” Die Redaktion erkannte positiv an, dass Bottas im Qualifying zumindest Lance Stroll im Aston Martin hinter sich gelassen hatte.
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In der virtuellen Gesamtwertung ist – wie in der Realität – nach zwei Rennwochenenden Mercedes-Fahrer George Russell vorne. Bearman schiebt sich auf Rang zwei vor Hamilton, dann folgen Leclerc und Antonelli. Wie transparent ist die Fahrerleistung 2026? Wie die Redaktion nach dem Grand Prix von China die Fahrernoten diskutiert hat, ist am Montagabend ab 20:30 Uhr übrigens ein Thema in der Call-in-Show “Live bei Scheuren” auf dem Twitch-Kanal von . Host Kevin Scheuren lädt dort User dazu ein, sich via Zoom persönlich zuzuschalten und mit ihm über den Grand Prix von China und die Formel 1 zu quatschen. Denn es gibt auch nach dem Rennen in Shanghai einiges zu besprechen: Lässt sich die fahrerische Leistung 2026 noch ähnlich objektiv bewerten wie noch 2025? Oder machen die vielen technischen Hilfsmittel eine realistische Einschätzung unmöglich? Die Kernfrage lautet: Wie sehr werden die Fahrer durch die (Hybrid-)Technologie eingeschränkt? Zum Durchklicken: So bewertet Surer die 22 Fahrer! Wie Marc Surer die übrigen Fahrer benotet, das gibt’s in einer erweiterten Fotostrecke detailliert nachzulesen. In dieser Fotostrecke begründen sowohl der Formel-1-Experte als auch die Redaktion für jeden der 22 Fahrer einzeln ihre Noten. Sodass die User hoffentlich ab sofort noch besser nachvollziehen können, wie die Fahrernoten zustande gekommen sind.
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Übrigens: Viele User wünschen sich von der Redaktion mehr Transparenz bei der Vergabe der Noten. Weshalb wir uns dazu entschieden haben, in einer eigenen Tabelle auch die einzelnen Noten unserer Redakteure zu veröffentlichen. Für die Gesamtredaktionsnote, die die Säule 3 des Systems ausmacht, einigt sich die Redaktion aber in einer Konferenz auf eine gemeinsame volle Note. Formel-1-Quiz
Wann fuhr letztmals ein Formel-1-Auto mit der Startnummer 13 auf der Strecke?
2015 2012 1997 1988 Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern In dieser Konferenz, die jeden Montagmorgen nach der Formel 1 ein fester Programmpunkt für uns geworden ist, geht’s manchmal hitzig zu, wenn unterschiedliche Meinungen aufeinanderprallen. Und wir sammeln dabei Argumente, die für oder gegen eine bessere oder schlechtere Note sprechen. Wie wir unsere Noten vergeben Die Idee hinter unserer Notenvergabe ist, die Leistungen an einem Wochenende und besonders im Rennen mit Noten zu bewerten (1 = Sehr gut, 6 = Ungenügend). Dabei sollen externe Einflüsse, die die Fahrer nicht selbst steuern können, ausgeblendet werden. Und damit nicht nur die Redaktion subjektiv bewertet, wie das bei Fußballmagazinen der Fall ist, haben wir mit den Lesern und dem Experten insgesamt drei gleichberechtigte Säulen geschaffen. Und so berechnen wir:
Aus der durchschnittlichen Benotung der -User, der Benotung durch Experte Marc Surer und der Benotung durch unsere Redaktion ermitteln wir den Durchschnitt. Aus diesem Durchschnittswert ergibt sich unser Fahrer-Ranking. Wir bilden nur eine Kommastelle ab, für die Berechnung ziehen wir aber alle Kommastellen heran. Aus diesen teilweise nicht sichtbaren Kommastellen ergibt sich die Reihenfolge des Rankings zweier Fahrer bei vermeintlichem Benotungs-Gleichstand. Die Noten der einzelnen Redakteure:
Wir werden oft gefragt, wie unsere Redaktionsnoten zustande kommen. Alle Redakteure unseres Formel-1-Teams geben zunächst einzeln ihre Noten ab. In einer Redaktionskonferenz am Morgen nach dem Grand Prix tauschen wir uns dann dazu aus und einigen uns auf gemeinsame Redaktionsnoten, die üblicherweise (aber nicht immer) den Durchschnitt der einzelnen Redakteursnoten abbilden. Beim Festlegen der Redaktionsnoten wird manchmal hitzig diskutiert. Ziel ist, uns auf gemeinsame Fahrernoten zu einigen, mit denen sich jeder Redakteur arrangieren kann. Meistgelesen in unserem Netzwerk Langstrecke
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Award für den Fahrer des Jahres:
Auf Basis der Gesamtnoten eines Rennwochenendes verteilen wir für die Jahreswertung 2026 Punkte. Analog zum Punktesystem in der echten Formel-1-Weltmeisterschaft erhält der Sieger 25 Punkte, der Zweite 18, der Dritte 15 – bis hin zu einem Punkt für Platz 10. Einen Bonuspunkt für die schnellste Runde gibt es nicht. Nach Saisonende wird der punktbeste Fahrer mit dem -Award für den Fahrer des Jahres 2026 ausgezeichnet.
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