Ferrari: Lewis Hamilton glaubt an Aufholjagd gegen Mercedes
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Lewis Hamilton ließ nach dem Australien-Grand-Prix wenig Raum für Zweifel. “Ja, das glaube ich. Ich glaube wirklich, wir können den Rückstand aufholen”, sagte der siebenfache Weltmeister. Leicht werde es nicht, aber unmöglich sei es eben auch nicht. Eine Haltung, die man in der Formel 1 kennt. LAT Images Lewis Hamilton möchte möglichst bald dauerhaft vor Mercedes fahren
Der Rückstand auf Mercedes ist erheblich, besonders über eine einzelne Runde. Hamilton räumte ein, das Team müsse noch herausfinden, ob der Unterschied am Motor, an der Batterieleistung oder an beidem liegt. “Das Auto ist genauso schnell durch die Kurven. Wir müssen einfach weiter pushen.” Teamchef Frederic Vasseur ordnete die Lage nüchtern ein. Mercedes sei über das gesamte Wochenende stärker gewesen, für Ferrari aber sei es ein guter Ausgangspunkt. Den Rückstand bezifferte er auf rund eine halbe Sekunde. “Ich weiß nicht, ob es ein bisschen mehr oder ein bisschen weniger ist, aber ungefähr in diesem Bereich.” Unsere Analysten haben da genaue Daten.
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Woher stammt das Defizit? Schwerer zu beantworten ist die Frage, woher genau Mercedes den Vorteil bezieht. Vasseur erklärte, es sei schwierig zu sagen, ob es ausschließlich die Power-Unit sei oder auch das Auto. “Manchmal werden Kompromisse an der Power-Unit zugunsten des Chassis gemacht, oder umgekehrt. Insgesamt aber sind sie eine halbe Sekunde schneller als wir.” Formel-1-Quiz
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Hector Rebaque, Felipe Nasr Charles Leclerc, Carlos Sainz Robert Wickens, Felipe Drugovich Jonathan Palmer, Kenny Acheson Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern Vasseur betonte dabei, Melbourne sei nur ein erster Orientierungspunkt. “Was wir in Melbourne gesehen haben, zählt nicht. Der Punkt ist, wie und wie viel wir uns im Laufe der Saison verbessern.” Die Liste der Baustellen sei lang, das Ergebnis aber ordentlich. Auch das ist immerhin etwas. Positiver Ausreißer war das Renntempo. Leclerc zeigte sich überrascht vom Abstand zu Mercedes im Rennen. “Nach dem Qualifying gestern waren wir definitiv nicht in unserem optimalen Fenster. Im Qualifying sind wir nach wie vor sehr, sehr weit von Mercedes entfernt. Im Rennen aber lagen wir etwas vernünftiger dahinter.” Update-Challenge steht bevor Leclerc machte dabei keine falschen Hoffnungen: “Das bedeutet nicht, dass wir das schnellste Auto haben. Das glaube ich nicht. Aber diese Meisterschaft wird ohnehin durch Entwicklung und Updates entschieden, und da müssen wir am Ball bleiben.” Vasseur kündigte für die nahe Zukunft ein Chassis-Update an. Parallel werde auch an der Power-Unit und dem Energiemanagement gearbeitet. “Mercedes wird sich ebenfalls verbessern. Aber wir müssen uns auf uns selbst konzentrieren.”
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Für China rechnet Vasseur mit einem leicht veränderten Kräfteverhältnis. Die Strecke sei komplett anders als Melbourne, der lange Vollgasabschnitt bis Kurve zwölf entfalle. “Ich erwarte nicht, dass Mercedes Zehnter ist, aber das Bild könnte etwas anders aussehen.”
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