FIA nimmt kurzfristig Energie-Änderung für Formel-1-Qualifying vor

FIA nimmt kurzfristig Energie-Änderung für Formel-1-Qualifying vor

 

Canlı yayın için Tıkla
Live
Tekrar yayın için Tıkla
Kalender
Puan Durumu için Tıkla
Stand

 

. . .


Der Automobil-Weltverband (FIA) hat kurz vor dem dritten Formel-1-Saisonrennen 2026 in Japan (alle Einheiten hier im Formel-1-Liveticker verfolgen!) die Energiemenge für das Qualifying angepasst. Statt bisher neun Megajoule können die Fahrer in Suzuka nur noch acht Megajoule Energie zurückgewinnen. Damit soll das sogenannte Super-Clipping verringert werden.  LAT Images Formel-1-Autos beim Verlassen der Boxengasse in China 2026

Super-Clipping bedeutet vereinfacht gesagt, dass die Autos der Saison 2026 Energie zurückgewinnen können, während der Fahrer Vollgas fährt. Das klingt für die Boliden der neuen Generation attraktiv, hat aber seinen Preis – vor allem eine geringere Höchstgeschwindigkeit. Das macht sich vor allem auf Rennstrecken mit langen Vollgaspassagen bemerkbar und speziell im Qualifying, wo die Fahrer auf eine besonders aggressive Energieabgabe setzen. (Hier weitere Details zu Super-Clipping nachlesen!) Die FIA reagiert damit auf die bisherigen Qualifyings in Melbourne und in Shanghai, in denen die Fahrer nicht “am Limit” fahren konnten, sondern durch die Energierückgewinnung eingeschränkt waren. Das Qualifying war damit nicht der gewohnte “Ritt auf der Rasierklinge”, sondern vorrangig ein strategisches Fahren. Hersteller stimmen Änderungen einstimmig zu Nach dem Grand Prix von China hatten sich die Formel-1-Teams für Änderungen ausgesprochen, um das Super-Clipping im Qualifying zu reduzieren und damit die fahrerische Herausforderung wieder zu erhöhen. Ursprünglich wollte der Weltverband noch das Rennwochenende in Japan abwarten, reagierte nun jedoch kurzfristig schon vorher. Video wird geladen…  

Der Zeitpunkt ist deshalb bemerkenswert, weil die FIA solche Änderungen im Normalfall mindestens vier Wochen im Voraus kommunizieren muss. Doch Simulationen für Suzuka ergaben nach dem Grand Prix von China, dass ein rasches Eingreifen sinnvoll sein würde. Der Weltverband trat daher am Dienstag (24. März) an die Teams heran – mit dem Hinweis, dass nur Einstimmigkeit zu einer Änderung führen würde.
//jseAo3c(“Rect”);
In einem Statement spricht die FIA von einer “kleinen Anpassung der Energie-Management-Parameter” und davon, dass die Antriebshersteller diesen Schritt “einstimmig” befürworten. “Diese Anpassung spiegelt das Feedback von Fahrern und Teams wider, die betont haben, wie wichtig es ist, das Qualifying als echte Leistungsprüfung zu erhalten.” Keine Anpassungen für die Grand-Prix-Distanz Für den Grand Prix nimmt der Weltverband keine Änderungen vor, denn die bisherigen Veranstaltungen seien “operativ erfolgreich” verlaufen. Die jetzt erfolgte Anpassung sei lediglich “Teil des üblichen Optimierungsprozesses, während das neue Reglement unter realen Bedingungen weiter validiert wird”, so die FIA. In den kommenden Wochen seien weitere Gespräche mit den Antriebsherstellern geplant. Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
Konkurrenz zweifelt am Frontflügel von Mercedes: Illegal oder Grauzone genutzt?
Formelsport
IndyCar Barber 2026 mit Mick Schumacher: Zeitplan, TV, alle Infos
Langstrecke
Verstappen-Disqualifikation am Nürburgring: Das lief genau schief
Formel 1
Vor Japan-GP: Warum Max Verstappen in Fuji einen Nissan GT500 testet
Denn erst einmal müssen sich die Änderungen bewähren. Audi-Fahrer Gabriel Bortoleto hält sie für eine “kleine Hilfe”, glaubt aber nicht, dass “Lift and Coast” und das Super-Clipping komplett verschwinden werden: “Es wird trotzdem weiter eine Rolle spielen.”

 
Formel1.de 

En güncel Motorsporları haberleri için sosyal medyada TRmotosports’u takip edin.

Bir yanıt yazın

E-posta adresiniz yayınlanmayacak. Gerekli alanlar * ile işaretlenmişlerdir