Formel-1-Boss deutlich: Ab 2027 könnte Anzahl der Sprints verdoppelt werden
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Die Formel 1 prüft aktuell, die Anzahl der Sprint-Rennen ab 2027 von derzeit sechs auf zwölf pro Jahr zu verdoppeln. Zudem könnten Änderungen am Wochenendformat umgesetzt werden, um den Freitag in Zukunft noch spannender zu gestalten und für die Fans und Veranstalter damit attraktiver zu machen. LAT Images Die Anzahl der Sprint-Rennen könnte sich ab 2027 verdoppeln
“Der Grund, warum wir über die Anzahl der Sprints und vielleicht ein anderes Format gesprochen haben, liegt am Feedback, das wir von Fans und Veranstaltern erhalten haben: Die Leute wollen echte Action an allen drei Tagen sehen”, sagt Formel-1-Boss Stefano Domenicali am Rande der Testfahrten in Bahrain. Der kommerzielle Rechteinhaber der Formel 1, Liberty Media, verfolgt schon länger das Ziel, die Zahl der Sprints zu erhöhen, weil die kurzen Rennen am Samstag mehr Interesse bei Fans, TV-Sendern und Rennveranstaltern erzeugen – auch wenn sie Fahrer und Teams stärker belasten. Mehr Trainingszeit für unerfahrene Piloten? “Schon am Freitag möchten die Zuschauer etwas Sportliches sehen, ein Qualifying oder was auch immer es ist”, ergänzt Domenicali. “Selbst wenn es kein Sprint-Wochenende ist, gibt es den Trend, [etwas] anderes zu haben. Wir denken darüber nach, jeden Tag auf der Strecke relevant zu gestalten.” Mehr Sprintrennen? Was die Formel-1-Fahrer davon halten!
Ein zusätzlicher Wettbewerbsfaktor am Freitag, der auf Kosten der Trainingszeit ginge, wäre vor allem für unerfahrene Rookie-Fahrer problematisch. Daher planen die Verantwortlichen der Formel 1 auch, den Neulingen mehr Trainingszeit einzuräumen.
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“Ich habe kein Problem damit, längere Freie Trainingszeiten oder Sessions einzurichten, in denen sie fahren dürfen, denn es ist klar, dass man an einem Sprint-Wochenende als Rookie nicht viel Zeit zum Fahren hat”, weiß Domenicali. “Das ist ein Punkt, den wir angehen, und wir werden dazu in Kürze etwas Konkretes vorstellen.” Neue Übersee-Rennen vor 2029 unwahrscheinlich Domenicali äußerte sich auch zu möglichen neuen Rennstrecken im Formel-1-Kalender. Die Königsklasse will zwar die aktuelle Anzahl von 24 Rennen pro Jahr beibehalten, hat durch die Rotationen einiger Rennen jedoch wieder Kapazitäten geschaffen. Dadurch werden Rennen in Südostasien oder die längst überfällige Rückkehr nach Afrika wieder zum Thema. Nach langwierigen Gesprächen in Ruanda, Thailand und Südkorea ist aktuell jedoch klar, dass neue Übersee-Rennen vor 2029 wahrscheinlich nicht Realität werden. LightRocket Formel-1-Boss Stefano Domenicali will in Zukunft mehr Sprints
Das eröffnet europäischen Strecken die Chance, ihren Platz im Kalender zu sichern oder wieder zurückzukehren. Anfang dieser Woche wurde offiziell bekannt, dass Barcelona weiterhin in geraden Jahren Rennen austragen wird, abwechselnd mit Belgien. Neue Europa-Verträge nur als Überbrückung? Auch Portugal kehrt ab 2027 in den Rennkalender zurück, allerdings nur mit einem Zweijahresvertrag. Ob dies als Überbrückung dient und anderen europäischen Strecken ebenfalls eine Rückkehr ermöglicht? “Ja, ich denke schon”, sagt Domenicali auf Nachfrage von Motorsport.com, eine Schwesterplattform von im Motorsport Network. Der Formel-1-Kalender 2026 zum Durchklicken
“Was Sie über die großen Länder gesagt haben: Wenn es so weit kommt, wird es sicherlich nicht kurzfristig geschehen, denn der komplette Aufbau von null braucht Zeit. Ich würde sagen, diese Dinge können ab 2029 passieren, da wir andere Vertragsabläufe haben. Es ist also eine sich entwickelnde Situation.”
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“Es ist sehr positiv, denn wir haben ein Qualitätsproblem, bei dem wir entscheiden können, wohin wir wollen”, betont Domenicali. “Wir müssen die richtige Entscheidung treffen, denn wir wollen die Anzahl der Rennen nicht erhöhen. Wir müssen daran arbeiten, aber ich sehe nicht, dass dies vor 2029 passiert.” Türkei-Deal offenbar kurz vor Bekanntgabe Ein Rennen, das scheinbar kurz davorsteht, in den Kalender zurückzukehren, ist die Türkei. “Die Türkei ist nicht zu 100 Prozent bestätigt. Stay tuned für die Türkei, so kann ich es sagen”, betont Domenicali und widerspricht damit Behauptungen, der Deal sei bereits fix.
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Allerdings scheint bis zum Vertragsabschluss nicht mehr viel zu fehlen. “Und das ist auch eine Antwort auf die Leute, die sagten, es gäbe zu viele Stadtkurse”, ergänzt der Italiener. “Die neuen Strecken, die kommen, sind natürliche Rennstrecken und keine Stadtkurse.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Test Bahrain
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“Wie gesagt, stay tuned für die Türkei, aber Portugal ist definitiv dabei [in Portimao], Madrid ist eine semi-permanente Strecke, die in diesem Jahr bereit sein wird. Andere Wechsel sind in der Zukunft möglich, aber wir wollen bei der Anzahl von [24 Rennen] bleiben.”
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