Formel-1-Überraschung: Audi holt diesen Fahrer aus dem Ruhestand

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Überraschung bei Audi: Die Ingolstädter treiben ihre Vorbereitungen für den Formel-1-Einstieg weiter mit Hochdruck voran und präsentieren eine Personalie, mit der wohl nur die wenigsten gerechnet hätten. Ralph Boschung kehrt dem Rennsport-Ruhestand den Rücken und wird offizieller Entwicklungsfahrer des künftigen Werksteams.  Mark Sutton / Ralph Boschung wird bei Audi arbeiten

Damit schlägt der 28-jährige Schweizer ein neues Kapitel in seiner Karriere auf. Eigentlich hatte Boschung seine aktive Laufbahn bereits im Jahr 2024 via Social-Media für beendet erklärt. Doch der Ruf der Königsklasse – und speziell das ambitionierte Projekt von Audi – war offenbar zu verlockend. Erfahrenes Puzzleteil neben Freddie Slater Boschung ist kein Unbekannter im Formelsport-Zirkus. Zwischen 2017 und 2023 war er eine feste Größe in der Formel 2. Sein persönliches Highlight setzte er in seiner Abschiedssaison 2023, als er für Campos einen emotionalen Rennsieg feierte. Diese Erfahrung soll er nun in das Audi-Fahrer-Entwicklungsprogramm einbringen, wo er an der Seite des britischen Toptalents Slater agieren wird. Backstage beim Audi-Launch: Was Hülkenberg mit dem R26 erreichen will Video wird geladen… Wir waren live beim großen Audi-Launch in Berlin dabei.

Das Nachwuchsprogramm der Deutschen, das Ende Januar 2026 offiziell aus der Taufe gehoben wurde, steht unter prominenter Leitung: Kein Geringerer als der dreimalige Le-Mans-Sieger und Ex-Formel-1-Pilot Allan McNish zieht im Hintergrund die Fäden. McNish: “Suchen nicht nur rohen Speed” Für McNish ist die Aufgabe mehr als nur ein Job. “Es ist eine große Ehre und eine Verantwortung, der ich mit großer Leidenschaft begegne, die Eckpfeiler für das künftige Audi-Team zu finden”, erklärt der Schotte. Das Audi-Design für 2026

Dabei gibt er die Richtung klar vor: “Diese Marke basiert auf der Historie von ‘Vorsprung durch Technik’. Diese Philosophie muss für unsere jungen Fahrer genauso gelten wie für unsere Autos.”
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Laut McNish gehe es Audi nicht nur um die reine Rundenzeit: “Wir suchen Resilienz, Intelligenz und eine teamorientierte Denkweise. Unser Ziel ist es, einen Pfad zu bauen, der Potenzial in Präzision und Performance auf der Weltbühne verwandelt.” Langfristige Vision bis 2030 Auch Teamchef Jonathan Wheatley unterstreicht die Bedeutung der Nachwuchsarbeit für den Erfolg des Gesamtprojekts. Die Investition in die “Champions von morgen” sei ein zentraler Pfeiler der Strategie. Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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“Das Entwicklungsprogramm ist ein klares Statement für unser langfristiges Engagement für die Jugend und unseren Ehrgeiz, konkurrenzfähig zu sein”, so Wheatley. Mit McNish an der Spitze wolle man bis 2030 ein Siegerteam formen. “Dieses Programm wird integraler Bestandteil unserer Vision sein, das Team aufzubauen und die Zukunft von Audi in der Formel 1 zu gestalten.”

 
Formel1.de 

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