Formel-E-Boss überzeugt: Max Verstappen würde unser Auto lieben!

Formel-E-Boss überzeugt: Max Verstappen würde unser Auto lieben!

 

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“Formel E auf Steroiden” – so hatte Max Verstappen die neue Generation an Formel-1-Autos gestern bezeichnet und damit seine Kritik am neuen Reglement bekräftigt. Die Aussagen sind natürlich auch zu Formel-E-Boss Jeff Dodds gedrungen, der den Niederländer in die Serie einlädt und sicher ist, dass ihm die Autos dort gefallen würden.  Motorsport Network (Fotomontage) Max Verstappen und das Gen4-Auto der Formel E

Während die Formel 1 heute ihren letzten von drei Testtagen der ersten Woche in Bahrain abhält, ist die Formel E nur einen Katzensprung entfernt: Im saudi-arabischen Dschidda findet heute um 18 Uhr der vierte Saisonlauf statt, am morgigen Samstag gibt es ein weiteres Rennen auf dem verkürzten Formel-1-Kurs. Verstappen darf dem Spektakel gerne beiwohnen und bekam von Dodds eine “freche” Nachricht, wie der Formel-E-Boss sagt: “Ich habe Max gestern eine Nachricht geschickt, um im Grunde zu sagen: ‘Du bist in Bahrain, ich bin in Dschidda. Wenn du Lust hast, stattdessen hierher zu kommen, hole ich dich ab.'”
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Verstappen war bereits einmal hinter den Kulissen eines Formel-E-Rennens: 2019 in Marrakesch als Strafe für seine Handgreiflichkeiten gegen Esteban Ocon in Brasilien. Spötter würden sagen, dass der Besuch der Serie die Strafe war, doch der Niederländer sollte damals einen Einblick in die Arbeit der Rennkommissare bekommen. Dass der viermalige Formel-1-Weltmeister die Serie nun erwähnt hat – auch wenn vermeintlich mit negativer Konnotation – sieht Dodds positiv: “Viele unserer Fahrer und Teamchefs kontaktierten mich und sagten, dass dies eine großartige Gelegenheit für uns sei”, meint er. Würde Verstappen die Formel E mögen? “Viele von ihnen sagen mir, dass es toll ist, dass er die Formel E überhaupt erwähnt, weil es gut für die Aufmerksamkeit ist. Ich denke, es ist eine gute Chance für uns, den Leuten zu zeigen, woraus wir gemacht sind und wohin wir uns entwickeln.” “Was man hier sehen wird, ist enger Zweikampf, Ellbogen-Raus-Racing – wahrscheinlich 150 Überholvorgänge im Rennen. Wenn also aufgrund seiner Kommentare mehr Leute denken: ‘Oh, ich schau mir die Formel E mal an’, dann ist das großartig für mich”, sagt er. Die Formel E steht im kommenden Jahr wie die Formel 1 vor einem Umbruch: Dann wird mit dem Gen4-Auto ein neues technisches Reglement eingeführt. Dodds ist überzeugt: “Wenn Max in das Gen4-Auto steigen würde, würde er es lieben.”  Porsche Der Gen4-Bolide von Porsche bei Testfahrten in Almeria

“600 Kilowatt rohe Kraft, permanenter Allradantrieb, 70 Prozent mehr Leistung als das aktuelle Auto, Rundenzeiten, die sich in der neuen Ära nicht groß von einem Formel-1-Auto unterscheiden werden. Sofortiges Drehmoment, also sofortige Wucht – man tritt aufs Pedal und ist in 1,8 Sekunden bei 100 km/h, viel schneller als sein aktuelles Formel-1-Auto, viel schneller als ein GT3-Auto”, sagt er.
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“Ich denke tatsächlich, er würde es lieben. Ich werde ihn weiter necken und ihn einladen, es mal auszuprobieren.” Verständnis für Ablehnung der neuen Autos Dodds glaubt, dass Verstappens Frustration in der grundlegenden Philosophie hinter den Formel-1-Regeln für 2026 wurzelt, die den elektrischen Anteil der Antriebseinheit deutlich erhöhen, während der Verbrennungsmotor beibehalten wird. Nach dem neuen Reglement wird die elektrische Leistung etwa die Hälfte der Gesamtausbeute ausmachen, was die größte Überholung der Antriebseinheit seit mehr als einem Jahrzehnt darstellt.
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“Was er gesagt hat, ist für mich keine Überraschung. Ich paraphrasiere Max jetzt – er mag widersprechen – aber wenn ich es auf den Punkt bringe, sagt er eigentlich, dass er sich im Auto eingeschränkt fühlt”, erklärt Dodds. Video wird geladen…  

“Er hat das Gefühl, dass es kein ‘Vollgas-Racing’ mehr ist, bei dem man einfach nur draufhält. Er fühlt, dass es ein anderer Rennstil ist, weil es einen Kompromiss der Technologien im Auto gibt, und das genießt er nicht so sehr. Bisher jedenfalls”, so der Formel-E-Boss. “Vielleicht lernt er noch, es zu lieben, das wird die Zeit zeigen.” “Natürlich braucht man neue elektrische Technologie, weil sich die Welt in diese Richtung bewegt. Aber gleichermaßen wollen sie den Verbrennungsmotor behalten, um den Sound, das Erbe, die Geschichte und die Natur des Fahrstils zu bewahren.”
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“In der Formel E hingegen waren wir schon immer rein elektrisch, also optimieren wir unser Rennformat und unseren Fahrstil um eine einzige Technologie herum. Ich denke, Max findet das in diesem Formel-1-Auto ziemlich schwierig, weil es ein Kompromiss aus zwei Technologien ist”, meint er. Meistgelesen in unserem Netzwerk Test Bahrain
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Gleichzeitig glaubt er auch, dass es für die Formel 1 schwierig ist, weil die Hersteller Druck machen, den elektrischen Bereich auszubauen, während man gleichzeitig die Geschichte, den Fahrstil und den Sound für die Fans behalten möchte. “Das bedeutet, dass es sehr schwierig ist, dafür eine Balance zu finden.”

 
Formel1.de 

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