Frust bei Max Verstappen: Was bei Red Bull aktuell wirklich schiefläuft

Frust bei Max Verstappen: Was bei Red Bull aktuell wirklich schiefläuft

 

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Mercedes-Teamchef Toto Wolff fand für die aktuelle Situation von Red Bull und Max Verstappen in Shanghai offenbar treffende Worte: Nach einem soliden Saisonauftakt in Melbourne steckte der viermalige Formel-1-Weltmeister beim Großen Preis von China “in einer Horror-Show”, meinte Wolff.  NurPhoto Das Gesicht spricht Bände: Max Verstappen steckt “in einer Horror-Show”

Zwar holte Teamkollege Isack Hadjar mit dem achten Platz seine ersten beiden WM-Punkte für Red Bull, doch wirkliche Freude kam bei den roten Bullen nicht auf: Verstappen musste seinen RB22 vorzeitig abstellen und kämpfte bereits das gesamte Wochenende damit, überhaupt auf Tempo zu kommen. Als Verstappen nach seinem Ausfall mit den Medien sprach, ließ er sich Zeit. Der Niederländer redete rund acht Minuten lang, was für eine Medienrunde im sogenannten “Media-Pen” ungewöhnlich lang ist. Der Großteil seiner Aussagen drehte sich jedoch um seine Unzufriedenheit mit dem Reglement, und nicht die aktuelle Situation bei Red Bull.
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Der Red-Bull-Pilot erklärte, dass Fans, die diese Art von Rennen auf der Strecke genießen, “nicht verstehen, wie Racing funktioniert” und dass es sich weiterhin wie “Mario Kart” anfühle. Besonders störe ihn, dass er die Formel 1 nicht mehr genießen könne und sich die Serie seiner Ansicht nach in die falsche Richtung entwickle. Video wird geladen…  

Laut Toto Wolff steht diese Kritik in engem Zusammenhang mit der aktuellen Situation bei Red Bull. Auf die aktuelle Frustration von Verstappen angesprochen, erklärte der Mercedes-Teamchef, dass der Niederländer aktuell “wirklich in einer Horror-Show” stecke. “Wenn man sich die Onboard-Aufnahmen vom gestrigen Qualifying ansieht, ist das einfach nur grauenhaft zu fahren”, schilderte der Österreicher seine Eindrücke. “Das sieht man natürlich, aber bei vielen anderen Teams ist das nicht der Fall.” Verstappen selbst bestreitet jedoch, dass seine Kritik am neuen Reglement mit der sportlichen Situation des Teams zusammenhängt. Seiner Ansicht nach müsse man diese beiden Themen trennen, denn “selbst wenn ich vorne mitkämpfen würde, würde ich dasselbe sagen”, betonte der Niederländer. Der Start als eine der großen Baustellen bei Red Bull Dennoch ist offensichtlich, dass Red Bull in China auf erhebliche Probleme gestoßen ist. Der vielleicht auffälligste Aspekt war der Start: Bereits in Australien hatte Verstappen einen schlechten Start, in Shanghai allerdings gleich zweimal: Im Sprint lag er nach der ersten Kurve auf Platz 20, im Rennen auf Rang 16.  LAT Images Max Verstappen kämpft mit der Fahrbarkeit seines RB22

Dabei scherzte Verstappen vor dem Rennen am Sonntag noch: “Es würde helfen, wenn ich in der ersten Runde nicht wieder Zwanzigster bin”, sagte er und fügte hoffnungsvoll hinzu, dass das Problem behoben sein sollte. Doch wenige Stunden später zeigte sich, dass dem nicht so war. “Der Start war ein großes Problem, genauso wie gestern”, räumte der Niederländer anschließend ein. “Ich hatte in Melbourne keine Batterie, und hier waren die beiden Probleme gleich [an beiden Tagen]. Ich habe einfach keine Leistung. Sobald ich die Kupplung loslasse, ist der Motor nicht da.” Obwohl die Starts bei Verstappen bislang in allen drei Fällen misslungen sind, sollte Red Bull dieses Problem vergleichsweise kurzfristig beheben können. Denn offenbar handelt es sich nicht um eine grundlegende Schwäche des RB22: Isack Hadjar gelangen bereits gute Starts, insbesondere in Melbourne. Ein entscheidender Unterschied zu den Vorjahren Noch beunruhigender als die Startprobleme war jedoch das reine Tempo in Shanghai, beziehungsweise dessen Fehlen: Nach dem Rennen in Australien schätzte Laurent Mekies den Rückstand auf Mercedes auf etwa eine Sekunde pro Runde, wobei rund die Hälfte auf die Antriebseinheit und die andere Hälfte auf das Chassis entfiel. Die letzten 15 Ausfälle von Max Verstappen in der Formel 1

In China zeigte sich ein anderes Bild, und das gleich in zweierlei Hinsicht. Erstens fiel der Rückstand insbesondere im Rennen größer aus, zweitens verschob sich die Verteilung zwischen Antrieb und Chassis. “Ich würde sagen, an diesem Wochenende lag der größte Teil definitiv am Auto”, stellte Verstappen nach dem Rennen klar.
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Red Bull gelang es in China zu keinem Zeitpunkt, das Auto in ein brauchbares Arbeitsfenster zu bringen. Die Folge war ein sehr hoher Reifenverschleiß, insbesondere vorne links, was auf dem Shanghai International Circuit traditionell der limitierende Faktor ist. “Ein großes Problem für uns ist im Moment auch der Reifenverschleiß”, bestätigte Verstappen. “Wir haben starkes Graining und wahrscheinlich mehr als die Leute um uns herum. Der Rest des Rennens war wieder wie im Sprint, einfach viel Graining, man kann nicht pushen, schreckliches Tempo, schreckliche Balance, wie am Samstag. Also ja, einfach ein sehr schlechtes Wochenende für uns.”
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Wenn Verstappen betont, dass die Probleme am Sonntag identisch mit denen vom Vortag waren, unterstreicht das einen wesentlichen Unterschied zu früheren Jahren. Denn Red Bull erlebte in der Vergangenheit häufig einen schwierigen Start in das Wochenende, teils im Zusammenhang mit Korrelationsproblemen. Doch nachdem das Team das Auto “auf den Kopf gestellt” hatte, wie Verstappen es häufig formulierte, gelang es meist, die Situation bis zum Qualifying zu stabilisieren. Das Sprint-Wochenende in Shanghai bot mit zwei Parc-ferme-Phasen ebenfalls diese Möglichkeit, und Red Bull versuchte, diese bestmöglich zu nutzen.  Formula 1 Red Bull fährt der Konkurrenz bislang noch hinterher

Das Team nutzte die Daten aus dem Sprint, um den RB22 für das Qualifying in ein besseres Arbeitsfenster zu bringen, blieb damit jedoch erfolglos. Die Beschwerden und Probleme von Verstappen blieben unberührt: “Wir haben viel am Auto verändert, und es macht null Unterschied.”
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“Das ganze Wochenende waren wir daneben, das Auto ist komplett unfahrbar”, lautete das Fazit des viermaligen Weltmeisters nach dem Qualifying und den vorgenommenen Set-up-Änderungen. “Früher haben wir es manchmal auf den Kopf gestellt und es hat funktioniert.” “Jetzt funktioniert nichts. Also ja, es macht einfach keinen Spaß. Ich kann nicht pushen, jede Runde ist ehrlich gesagt Überleben für mich. Ich genieße es überhaupt nicht. Es ist einfach sehr inkonstant.” Diese letzten Worte verdeutlichen einen weiteren zentralen Unterschied zu den vergangenen Jahren. Ferrari vs. Mercedes: Enger Kampf oder nur eine Illusion? Video wird geladen… Im Strategie-Video nach dem Großen Preis von China wirft Datenexperte Kevin Hermann einen genauen Blick auf die Zahlen hinter dem Rennen.

In bestimmten Phasen der vergangenen Saison fehlte Red Bull ebenfalls das absolute Tempo, doch das Auto reagierte weiterhin so, wie Verstappen es erwartete. Das gab ihm zumindest ein Werkzeug, um zu kämpfen und Defizite bei der reinen Geschwindigkeit gelegentlich zu kompensieren.
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Aktuell jedoch scheint die Balance vollständig aus dem Gleichgewicht geraten zu sein, wodurch auch dieses Element verloren gegangen ist. “Ich denke, in den letzten Jahren waren wir in einer viel stabileren Position als jetzt. Im Moment gibt es viele Dinge, die wir besser machen müssen”, erklärte der viermalige Weltmeister. Red Bull könnte die Pause nach Japan gut gebrauchen Das Rennwochenende in China hat offengelegt, dass insbesondere auf der Chassis-Seite noch mehrere Probleme zu lösen sind, zumindest auf bestimmten Streckentypen. Mit der komplett neuen Antriebseinheit hatten viele im Fahrerlager erwartet, dass Red Bull vor allem motorenseitig Schwierigkeiten bekommen würde. Die Realität erwies sich jedoch als komplexer, was auch Teamchef Laurent Mekies einräumte. Die Medienrunde mit dem Franzosen wurde nach dem schwierigen Rennen abgesagt, doch in einer Pressemitteilung machte er deutlich, dass dem Team noch viel Arbeit bevorsteht. Formel-1-Quiz
Unter der Flagge welchen Landes startet(e) das Red Bull-Team in der Formel 1?
Ungarn Brasilien Südafrika Großbritannien Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern “Leistungsmäßig zeigte unser Paket einige erhebliche Schwächen”, räumt Mekies ein. “Allerdings haben wir in den vergangenen Wochen sehr viel gelernt, und ich erwarte, dass wir ab der nächsten Runde in Japan in zwei Wochen wettbewerbsfähiger sein können.”
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“Danach wird die bedauerliche, aber unvermeidliche Absage der Rennen im April uns allen die Möglichkeit geben, durchzuatmen und wie immer hart in Milton Keynes zu arbeiten.” Die Absage der beiden Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien könnte sich für Red Bull als Segen im Unglück erweisen. Sie verschafft dem von Mekies und Technikchef Pierre Wache geführten Team zusätzliche Zeit, die Daten auszuwerten und mögliche langfristige Lösungen zu entwickeln. “Nach Japan hat man natürlich ein paar zusätzliche Wochen, um etwas mehr Performance ins Auto zu bringen, aber gleichzeitig finden die anderen ja auch Performance, oder?”, gab Verstappen zu bedenken. Red Bull hat umfangreiche Hausaufgaben zu erledigen “Es ist wirklich nicht da, wo wir sein wollen. Ich weiß, dass alle ihr Bestes geben, und ich denke, sie sind genauso frustriert wie ich im Team, aber ja, wir wollen besser sein, und hoffentlich können wir in Japan schon ein bisschen besser sein.”
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Von den vier Topteams der vergangenen Jahre scheint Red Bull diese Pause derzeit am dringendsten zu benötigen. Auch McLaren hat zwar Arbeit vor sich, doch Teamchef Andrea Stella betonte, dass das Gesamtkonzept des MCL40 weiterhin eine solide Grundlage darstelle, aktuell jedoch noch nicht vollständig ausgeschöpft sei. Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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Bei Red Bull hingegen reagierte das Auto in China weder auf Verstappens Input am Lenkrad noch auf die vorgenommenen Set-up-Änderungen. Das Team aus Milton Keynes steht vor umfangreichen Hausaufgaben, um wieder an die Spitze zurückzukehren – und nach dem Wochenende von Shanghai zu urteilen, sind es nicht wenige.

 
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