Honda: Mit Leistung und Zuverlässigkeit “nicht zufrieden”
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Honda hat sich nach der desaströsen Testwoche mit dem Tiefpunkt am letzten Testtag in Bahrain zu Wort gemeldet und Probleme mit der Performance und der Zuverlässigkeit eingeräumt. Aston Martin erlebte Wintertestfahrten zum Vergessen, weil immer wieder Probleme mit dem Honda-Antrieb aufgetreten waren, wodurch das Team kaum zum Fahren kam. LAT Images Aston Martin steht ein schwieriger Saisonstart bevor
Der vorläufige Tiefpunkt folgte am Freitag, an dem Lance Stroll gerade einmal sechs Runden absolvieren konnte, bevor Aston Martin seine Koffer endgültig zusammenpackte. Zuvor hatte es bereits ein Statement von Honda gegeben, in dem angekündigt wurde, dass man aufgrund von Teilemangel nur ein eingeschränktes Programm fahren würde. “Kurze Runs” hatte man anvisiert, und Botschafter Pedro de la Rosa hatte verraten, dass man zwischen jedem Run mindestens eine halbe Stunde Pause einlegen würde, um Daten auszuwerten – doch dazu kam es kaum.
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Am Vormittag war Stroll erst kurz vor dem Ende der Session aus der Garage gerollt, am Nachmittag folgte schnell die Meldung, dass Aston Martin sein Programm “abgeschlossen” habe. Die magere Bilanz des Freitags: sechs Runden und keine Zeit auf der Uhr. Mit Leistung und Zuverlässigkeit “nicht zufrieden” Dementsprechend ernüchternd fällt das Fazit von Honda nach den Testfahrten aus: “Unser Hauptziel während der Testwoche war es, Laufleistung mit der Power-Unit zu generieren, die Zuverlässigkeit des Motors zu prüfen und Daten zu sammeln. Die Datenerfassung war erfolgreich; allerdings haben wir nicht die angestrebte Gesamtlaufleistung erreicht”, muss Chefingenieur Shintaro Orihara einräumen, der für den Einsatz an der Strecke verantwortlich ist. queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); “Am Donnerstag haben wir ein Problem an der Power-Unit identifiziert, und wir haben am letzten Testtag alle Anstrengungen gebündelt, um eine Lösung zu finden”, sagt er. Die vorläufige Lösung war dann der eingeschränkte Laufplan. “Dieser wurde aufgrund eines Mangels an Ersatzteilen gemeinsam so beschlossen.” “Es war eine strapaziöse Woche, aber wir danken dem Team für die Unterstützung an der Strecke sowie allen, die in Japan und Großbritannien aus der Ferne gearbeitet haben”, so Orihara. “Insgesamt sind wir mit unserer Leistung und Zuverlässigkeit momentan nicht zufrieden. Wir suchen jedoch gemeinsam in Sakura, Milton Keynes und Silverstone nach Lösungen.” Das Debakel in Zahlen Wie verheerend die Testfahrten für Aston Martin waren, lässt sich alleine an den Zahlen ablesen – und da geht es nicht einmal um die beiden letzten Plätze von Lance Stroll (+3,982 Sekunden) und Fernando Alonso (+4,544) in der Zeitentabelle, womit sie auch deutlich hinter Neuling Cadillac lagen.
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Viel schlimmer wiegen die verlorenen Testkilometer. 128 Runden konnte Aston Martin in dieser Woche fahren – das ist nicht einmal halb so viel wie beim Vorletzten Cadillac (zur Übersicht). Insgesamt kam man in den beiden Testwochen von Bahrain auf 334 Runden. Zum Vergleich: McLaren schaffte im gleichen Zeitraum 817. Hinzu kommt, dass man auch beim Shakedown in Barcelona mit Verspätung gestartet war und nur zwei von drei möglichen Tagen absolvieren konnte – wobei der eine Tag aus vier Runden für Lance Stroll bestand. Der Kanadier ist wohl der am meisten gebeutelte Pilot der Wintertestfahrten. Nach den vier Runden in Barcelona kam er in der ersten Bahrain-Woche auf 108 Runden, in der zweiten Woche auf gerade einmal 32. Die addierten 144 Umläufe schafften andere Piloten an einem einzigen Tag.
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“Es waren ein paar herausfordernde Wochen hier in Bahrain, und das eingeschränkte Fahrprogramm heute war nicht die Art und Weise, wie wir den zweiten Test beenden wollten”, kommentiert der Kanadier. Stroll: “Herausfordernde Wochen” “Es ist offensichtlich, dass das Auto leistungstechnisch noch nicht dort steht, wo wir es gerne hätten, und wir wissen, dass in den kommenden Wochen und Monaten eine Menge Arbeit vor uns liegt. Uns steht eine lange Saison bevor, und wir werden weiterhin alles geben, um mehr Performance aus dem Paket herauszuholen.” “Wir sind momentan noch nicht da, wo wir sein wollen, aber ich weiß, wie entschlossen dieses Team ist. Wir werden zusammenhalten, uns der Herausforderung stellen und so lange weiterarbeiten, bis wir die Leistung liefern, die wir anstreben”, so Stroll. Video wird geladen…
Einsatzleiter Mike Krack ergänzt: “Die größte Herausforderung bestand darin, mit einigen Zuverlässigkeitsproblemen fertigzuwerden, die unsere Zeit auf der Strecke begrenzt haben. Das bringt uns für den Saisonstart in eine schwierige Lage, da wir nicht alle üblichen Aufgaben erledigen konnten, die für Wintertests typisch sind.”
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Aston Martin sei sich bewusst, “dass ein gewaltiges Stück Arbeit vor uns liegt, und jeder, der an diesem Projekt beteiligt ist, weiß genau, worauf wir uns konzentrieren müssen, um unsere Situation zu verbessern”, so Krack.
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