Jack Doohan erzählt offen: Bei Alpine “ernsthafte Morddrohungen” erhalten
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Für Jack Doohan war in der Formel-1-Saison 2025 schon nach sechs Rennen Schluss: Der Alpine-Pilot musste sein Cockpit direkt nach dem Großen Preis von Miami an Franco Colapinto abgeben. Jetzt spricht der Australier über schockierende Details rund um seinen bisher letzten Auftritt in der Königsklasse. LAT Images Jack Doohan hat in Miami “ernsthafte Morddrohungen” erhalten
“Ich habe für diesen Grand Prix ernsthafte Morddrohungen bekommen. Es hieß, man werde mich hier umbringen, wenn ich bis dahin nicht aus dem Auto raus bin”, erzählt der damalige Alpine-Pilot in der achten Staffel der Netflix-Serie Drive to Surive, die ab Freitag abrufbar ist. (Anzeige: Hol Dir jetzt Sky und erlebe alle Rennen live und ohne Werbeunterbrechung!)
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Was er schildert, geht weit über übliche Fan-Emotionen hinaus. “Ich habe sechs oder sieben E-Mails bekommen, in denen stand, dass mir alle Gliedmaßen abgeschnitten werden, wenn ich in Miami noch im Auto sitze. Am Mittwoch war ich mit meiner Freundin und meinem Trainer dort, und drei bewaffnete Männer umringten mich.” LAT Images Jack Doohan fuhr insgesamt nur sieben Rennen für Alpine
“Ich musste die Polizeieskorte rufen, damit sie die Situation unter Kontrolle brachte.” Die heftigen Drohungen, die offenbar vor allem aus dem Lager argentinischer Colapinto-Fans kamen, blieben nicht ohne Folgen. Sowohl Alpine als auch die Formel 1 selbst und der Veranstalter des Miami-Grand-Prix ergriffen entsprechende Maßnahmen. Jack Doohan: Formel-1-Traum wird zum Albtraum “Die Sicherheit aller Mitarbeiter, einschließlich der Fahrer, hat höchste Priorität und wird vom Team bei allen Veranstaltungen sehr ernst genommen”, bestätigte ein Alpine-Sprecher gegenüber The Athletic. Der Australier erhielt während des kompletten Wochenendes einen besonderen Polizeischutz. Der Traum von der Königsklasse wurde für Doohan damit zum Albtraum. “Ich konnte es nicht genießen, Formel-1-Fahrer zu sein, wovon ich so lange geträumt habe”, wird der 23-Jährige, der insgesamt nur sieben Formel-1-Rennen bestritt, deutlich. “Ja, es ist ziemlich beschissen.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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Das Kapitel mit Alpine ist für Doohan, der zuletzt noch als Ersatzfahrer zum Team gehörte, seit Anfang dieses Jahres endgültig beendet. Wie es für den Australier weitergeht, der im vergangenen Jahr einen kuriosen Test in der japanischen Super-Formula-Serie absolvierte, ist derzeit nicht bekannt. Er ist aktuell als Ersatzfahrer bei Haas aktiv.
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