“Keine Sabotage”: Oscar Piastri stellt australisches Parlament bloß
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Was als hitzige Fan-Debatte begann, landete schließlich im australischen Parlament. Ein Nationalsenator hatte öffentlich die These aufgestellt, McLaren könnte Oscar Piastri im Titelkampf 2025 benachteiligt haben. Nun reagiert der Australier selbst – und findet klare Worte. Sutton Images Oscar Piastri weist Sabotage-Vorwürfe aus Australien zurück
“Ja, ich habe das gesehen”, sagt Piastri rückblickend. “Und ich glaube, für mich war die wichtigste Erkenntnis daraus einfach, wie sehr alle mitgefiebert haben.” Der Vorwurf selbst? Für ihn haltlos. “Es gab im letzten Jahr ganz sicher keine bösen Absichten. Und ich glaube, als Team wissen wir, dass es Dinge gibt, die wir besser hätten machen können, Dinge, die wir anders hätten machen können – und das weiß ich auch.”
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Dann wird er unmissverständlich: “Aber zu keinem Zeitpunkt gab es irgendwelche bösen Absichten und ganz sicher keine Sabotage, wie ich es ein paar Mal gelesen habe.” Titelkampf mit offenem Visier Die Saison 2025 war für Piastri lange ein Höhenflug. Fünf Siege in den ersten neun Rennen, konstant stark, voll im Titelrennen – zunächst gegen Teamkollege Lando Norris, später auch gegen Max Verstappen. Doch im zweiten Saisonabschnitt verschob sich das Kräfteverhältnis. Verstappen legte eine starke Serie hin, Norris punktete nach der Sommerpause konstanter – Piastri fiel im Gesamtklassement auf Rang drei zurück. Video wird geladen…
Im Zentrum der Diskussion stand McLarens Philosophie: zwei gleichberechtigte Nummer-1-Fahrer. Das Team ließ beide gegeneinander fahren – mit der klaren Regel, sich nicht gegenseitig aus dem Rennen zu nehmen. Für viele Fans war das purer Rennsport. Für Kritiker ein strategischer Fehler. Ein australischer Senator stellte nach dem Strategiefiasko von Katar sogar die Frage in den Raum, ob McLaren seinem Landsmann die Weltmeisterschaft gekostet habe. Teamchef Zak Brown hatte darauf bereits scharf reagiert und den Politiker als “sehr schlecht informiert und ungebildet” bezeichnet. Fehler ja – Absicht nein Piastri selbst bleibt sachlich. “Das ist Teil des Rennsports. Manche Dinge laufen so, wie man es möchte, manche nicht.” Er räumt ein, dass nicht alles perfekt war: “Wir wissen als Team, dass es Dinge gab, die wir besser hätten machen können.” Doch das sei ein interner Lernprozess – kein gezieltes Handeln gegen ihn.
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Entscheidend sei, wie man darauf reagiert. “Wir haben sehr hart daran gearbeitet, einige der Dinge aufzuräumen, die wir letztes Jahr nicht richtig gemacht haben.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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Der Blick richtet sich nach vorne – und der Kalender meint es gut mit ihm. Die Saison 2026 beginnt vom 6. bis 8. März mit seinem Heimrennen in Melbourne. “Ich bin zuversichtlich, dass wir 2026 insgesamt einen besseren Job machen können”, sagt Piastri.
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