“Kompliziert, aber machbar”: Fahrer fällen erstes Urteil über 2026er-Autos
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Abgesehen von ein paar kurzen Filmtagen war der erste Tag des fünftägigen Tests in Barcelona die erste echte Gelegenheit für die Formel-1-Piloten, die brandneue Generation der 2026er-Boliden auf Herz und Nieren zu prüfen. Mercedes Andrea Kimi Antonelli (Mercedes W17) beim Formel-1-Test in Barcelona 2026
Sieben von elf Teams waren am ersten Tag unterwegs. Williams musste die Woche komplett streichen, und Aston Martin kämpft darum, zumindest an zwei der drei pro Team erlaubten Tage auf die Strecke zu gehen. Verlässliche Rundenzeiten gab es bei diesem Test unter Ausschluss der Öffentlichkeit nicht – und sie wären auch kaum aussagekräftig gewesen. Doch die ordentliche Laufleistung am ersten Tag deutet darauf hin, dass die Sorge der Teams vor öffentlicher Beobachtung vielleicht unbegründet war.
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Zwei Erkenntnisse sind in diesem frühen Stadium wertvoll: Wer hatte einen schwierigen Start und wie fallen die ersten Eindrücke derer aus, die fuhren? Das radikale neue Aerodynamik-Reglement und die stärkere Abhängigkeit von elektrischer Energie werden die Art und Weise, wie die Autos der neuen Ära gefahren werden müssen, grundlegend verändern. Mercedes überzeugt beim Debüt Glaubt man den ersten Stimmen, bekam der Mercedes W17 von Andrea Kimi Antonelli das bei weitem beste Zeugnis ausgestellt. “Es wird noch ein bisschen dauern, bis wir alle Modi ausprobiert haben – Überholen, Override, all diese Dinge – es ist anders”, sagt Antonelli nach seinem vollen Tag im Mercedes. “Aber das Auto ist gut, es lässt sich sehr gut fahren. Auf der Antriebsseite ist es natürlich etwas anders als im vergangenen Jahr, es erfordert etwas mehr Management, aber es ist alles machbar.” F1-Tests 2026 erklärt: Warum wir kaum was sehen werden! Video wird geladen… In dieser Woche findet der erste Test der Formel-1-Saison 2026 in Barcelona statt.
Antonelli lobte auch die Fahrbarkeit der neuen Mercedes-Antriebseinheit, die “ein großes Fragezeichen war, aber bisher gut zu funktionieren scheint”. Teamkollege George Russell, der den W17 am Nachmittag übernahm, hatte mit seinem neuen Arbeitsgerät ebenfalls Spaß. “Für uns Fahrer ist es ziemlich anders, aber wenn man es erst einmal verstanden hat, ist das Fahren ziemlich intuitiv.” “Es macht Spaß, am Steuer zu sitzen, und ich denke, die Fans können sich auf die neuen Regeln freuen.” Komplizierte Systeme und neue Gefühle Esteban Ocon, dessen Haas-Team mit einigen frühen Kinderkrankheiten zu kämpfen hatte, empfand die Arbeitsbelastung im Cockpit mit dem Ferrari-Motor als “sehr kompliziert”. “Es ist ganz anders, sehr kompliziert. Ich hatte das Glück, viele Simulatortage absolvieren zu können, bevor wir ins Jahr gestartet sind, also sind wir da ganz gut aufgestellt.”
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“Alles ist klar, aber ja, es ist für uns alle sehr kompliziert. Aber ich hoffe, das geht allen so”, so der Franzose. Gabriel Bortoleto, der sein Debüt im allerersten Audi-Formel-1-Motor des neu gebrandeten Werksteams gab, fand sein 2026er-Auto “sehr anders, aber keine andere Welt”. Der Brasilianer, im Vorjahr noch Rookie, hat weniger Erfahrung mit der alten Ära und ist es gewohnt, Autos oft zu wechseln. Die ersten Fahrten der neuen Formel-1-Autos 2026
“Sie sind sehr unterschiedlich. Sie fühlen sich etwas anders an”, so Bortoleto. “Ich weiß nicht, wie ich das ausdrücken soll, weil ich früher kein ähnliches Auto gefahren bin. Ich würde sagen, das Formel-2-Auto ist viel langsamer als die alten Formel-1-Regeln. Und ich habe das Gefühl, dass diese hier auch langsamer sein werden.”
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“Aber es ist sehr cool, dass der Antrieb jetzt zu 50 Prozent elektrisch ist. Man kommt aus der Kurve, hat so viel Speed und spürt, wie stark das ist. Diese Dinge sind anders, man muss sich daran gewöhnen und seinen Fahrstil anpassen.” “Aber es ist immer noch ein Rennauto und keine andere Welt. Es ist einfach eine Regeländerung, die sehr anders ist.” Anpassung ist der Schlüssel Alpines Franco Colapinto schloss sich weitgehend Bortoletos Meinung an. “Sie sind sehr unterschiedlich, aber am Ende des Tages ist es immer noch ein Rennwagen. Man muss ihn innerhalb des verfügbaren Grips schnell fahren, und das ist sehr ähnlich.”
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“Letztendlich ändert sich die Technik ein wenig, das Energiemanagement, die Reifen sind viel schmaler und kleiner. Natürlich müssen wir auch unseren Fahrstil anpassen.” Racing-Bulls-Pilot Liam Lawson gab zu: “Ich habe es definitiv noch nicht ganz durchschaut”, während er sich an den ersten eigenen Red-Bull-Motor gewöhnt, der in Zusammenarbeit mit Ford gebaut wurde.
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“Das werden wir in den nächsten Tagen und Wochen lernen, auch wenn wir nach Bahrain kommen. Aber es ist sehr, sehr anders”, so der Neuseeländer. “Es fühlt sich so an, als könnten wir als Fahrer potenziell viel mehr machen, um einen Unterschied zu bewirken, was gut ist. Aber im Moment ist es noch sehr früh. Es ist schwer zu sagen, wo wir stehen. Im Moment versuche ich nur zu lernen, wie man das Auto optimiert. Bis jetzt macht es mir Spaß.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Test Barcelona
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“Die Hauptsache ist im Moment die Zuverlässigkeit. Wir sind heute eine gute Anzahl an Runden gefahren, nur ein paar Kleinigkeiten. Ehrlich gesagt waren die einzigen Probleme heute Sicherheitsvorkehrungen, keine wirklichen Defekte. Auf der Antriebsseite war es bisher sehr, sehr gut. Aber wie gesagt, es ist schwer zu wissen, wo wir im Vergleich zu den anderen stehen.”
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