Lando Norris dämpft Euphorie: “Sind im Moment ein bisschen hintendran”
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Weltmeister Lando Norris tritt vor dem Saisonstart 2026 auf die Bremse. Der Brite macht deutlich, dass McLaren derzeit nicht dort steht, wo das Team in seiner dominanten Saison 2025 war. Getty Images Europe Lando Norris sieht McLaren aktuell nicht in der Favoritenrolle
Auf die Frage, ob McLaren erneut einen klaren Longrun-Vorteil haben werde, antwortet Norris: “Nach dem, was wir im Moment sehen: nein. Ich meine, letztes Jahr hatten wir einfach einen reinen Pace-Vorteil. Wenn wir ins Rennen gegangen sind, konnten wir fast schon langsamer fahren.” Damals habe vieles besser harmoniert – und man habe bei Bedarf sogar noch zulegen können. “Die Dinge haben besser funktioniert, und dann konnten wir schneller fahren.”
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In diesem Jahr sei die Situation anders: “Im Moment sind wir ein bisschen hinten dran. Um die Rennpace mancher anderer zu erreichen, müssen wir etwas mehr pushen – und dann haben wir mehr Reifenabbau.” Balance noch nicht im optimalen Fenster Ganz verloren seien die Stärken des Vorjahres aber nicht. “Nicht komplett, aber ich bin mir sicher, dass es einige Dinge gibt”, erklärt Norris. “Ich weiß, dass es Dinge gibt, die letztes Jahr unsere Stärken waren und die auch in dieser Saison unsere Stärken bleiben werden.” Dennoch: “Es gibt viel Arbeit, um die Balance in ein gutes Arbeitsfenster zu bekommen.” Das Auto von 2025 sei schwer zu verstehen gewesen, “aber es hat gut funktioniert”. Beim aktuellen Fahrzeug befinde man sich noch ganz am Anfang: “Es ist für dieses Auto im Moment noch sehr, sehr früh.” Besonders wichtig sei es, die alte Rennstärke zurückzugewinnen. “Selbst wenn wir ein schlechtes Qualifying hatten, wussten wir, dass wir am Sonntag ein gutes Rennen haben würden. Und das war immer etwas, worauf man sich freuen konnte.” Video wird geladen…
Das Team arbeite intensiv an allen Bereichen – “dazu gehören die Rennpace, die Reifenkühlung und all diese Dinge”. Sein klares Fazit: “Im Moment müssen wir uns in den meisten Bereichen verbessern.” Titelverteidigung kein Automatismus Nach seinem ersten WM-Titel 2025 – errungen im engen Duell mit Teamkollege Oscar Piastri und Max Verstappen – geht Norris zwar mit neuem Selbstbewusstsein in die Saison. Doch eine Selbstverständlichkeit sieht er darin nicht. Auf die Frage, ob er eine besondere Verantwortung verspüre, den Titel zu verteidigen, sagt er: “Ich würde es lieben. Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass es eine besondere Verantwortung gibt … ich meine, es gibt immer eine Verantwortung im Leben.” Er werde sein Bestes geben, “um ihn zu verteidigen und fortzuführen”. Aber: “Es ist eine neue Saison mit vielen neuen Herausforderungen. Es ist nicht so einfach, einfach vom letzten Jahr weiterzumachen und zu sagen, es ist wieder dasselbe.” Aktuell müsse man “das Auto deutlich verbessern, wenn wir etwas konkurrenzfähiger sein und mit Zuversicht ins erste Rennen gehen wollen”. Persönlich fühlt sich Norris aber “besser als je zuvor”.
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“Natürlich hat mir der Gewinn der Meisterschaft letztes Jahr dieses Selbstvertrauen gegeben. Es ist beruhigend zu wissen, dass ich es einmal geschafft habe und deshalb glaube, dass ich es wieder schaffen kann. Das ist eine gute Sache.”
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