Marc Surer: Darum wird das zweite Ferrari-Jahr von Lewis Hamilton besser

Marc Surer: Darum wird das zweite Ferrari-Jahr von Lewis Hamilton besser

 

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Lewis Hamiltons erste Saison bei Ferrari war insgesamt eine Enttäuschung. Zwar gewann der Formel-1-Rekordweltmeister den Sprint in China, bei einem Grand Prix stand er jedoch im gesamten Jahr nie auf dem Podium. Teamkollege Charles Leclerc schaffte es derweil siebenmal auf das Treppchen.  Getty Images Europe Lewis Hamilton wartet noch immer auf seinen ersten Ferrari-Podestplatz

“Lewis hat einfach das Vertrauen nie gefunden”, sagt Experte Marc Surer in einem exklusiven Videointerview auf dem YouTube-Kanal von . Der inzwischen 41-Jährige sei mit den Autos der Ground-Effect-Ära nie wirklich warmgeworden, vermutet er. Dass 2026 nun ein komplett neues Reglement greift, in dem es auf völlig andere Dinge als zuvor ankommt, könnte für Hamilton laut Surer daher ein Vorteil sein. “Dass er einen Motor gut managen kann, das hat er schon bei Mercedes bewiesen”, so der ehemalige Formel-1-Pilot.
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“Er war ja im Rennen eigentlich immer stärker als er in der Qualifikation war. Und das wird auch so bleiben. Ich glaube, der Leclerc ist ein Künstler, der einfach das Maximum in der Qualifikation rausholt. Deswegen hat er ja so viele Polepositions”, erklärt Surer. Hoffen erlaubt: SO könnte es für Ferrari mit der WM klappen! Video wird geladen… Surer spricht darüber, wie er die se Testeindrücke von Ferrari einstuft und welches Team es zu schlagen gilt, wenn Ferrari den Titel gewonnen will.

Tatsächlich holte der Monegasse in seiner Formel-1-Karriere bereits 27 Poles – aber lediglich acht Grand-Prix-Siege. Das liege aber nicht daran, dass Leclerc im Rennen so schwach sei, sondern daran, dass der Ferrari “in den letzten Jahren nicht wirklich ein Siegerauto war”, so Surer. Vielmehr hole der Monegasse im Qualifying einfach regelmäßig alles aus dem Boliden heraus, und daher werde Leclerc “nach wie vor in der Qualifikation der Schnellere sein”, vermutet Surer. “Aber im Rennen wird Lewis Hamilton seine Erfahrungen, seine Cleverness ausspielen können”, betont er. “Das hat er schon in der Vergangenheit sehr gut gemacht, das Einteilen von Power und so weiter. Deswegen glaube ich schon, dass er besser aussehen wird als im letzten Jahr”, prophezeit Surer. 2025 beendete Hamilton die Saison mit 156:242 WM-Punkten deutlich hinter seinem Teamkollegen. 2026 könnte es zwischen ihm und Leclerc intern deutlich enger zugehen. Und sollte Ferrari dann ein Auto haben, das um den WM-Titel mitkämpfen kann, müsse man sich bei der Scuderia in der Meisterschaft früh entscheiden, “auf wen sie setzen”, betont Surer. Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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“Weil ich glaube, mit dieser Konkurrenz kann man nicht allzu lange beide frei fahren lassen”, so der Schweizer.

 
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