Marc Surer: “Das stört mich grausam” an der neuen Formel 1!
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Das neue Formel-1-Reglement hat schon vor dem Saisonstart eine Menge Kritiker. Max Verstappen mäkelte über eine “Formel E auf Steroiden”, und auch Fans und Experten sind noch skeptisch, ob die neue Formel 1 etwas taugen wird. Auch Ex-Pilot Marc Surer schließt sich den kritischen Stimmen an, kann den neuen Autos aber trotzdem eine Menge abgewinnen. LAT Images Das neue Formel-1-Reglement trifft nicht jedermanns Geschmack
“Die Autos selbst gefallen mir gut”, sagt der Schweizer im Interview auf dem YouTube-Kanal von . Denn durch die Abkehr von den reinen Ground-Effect-Boliden der Vorjahre bewegen sich die Fahrzeuge in den Kurven wieder mehr, sodass die Fahrer am Lenkrad wieder etwas mehr zu tun bekommen. “Man sieht, dass die Autos ein bisschen agiler sind in der Kurve”, sagt Surer. Das heißt, sie kleben nicht einfach auf dem Boden, sondern zeigen deutlich mehr Bewegung als früher. “Und das gefällt mir”, meint er. “Eigentlich ist es viel besser als die letzten Jahre.” “Das kann es eigentlich nicht sein” Und dennoch gibt es auch für ihn einige Punkte am Reglement, die ihn stören – und zwar genau das, was viele Fahrer inklusive Max Verstappen oder Fernando Alonso ebenso bemängelt haben: dass womöglich nicht mehr der schnellste Fahrer am Ende ganz oben stehen wird. Die Formel-1-Autos 2026 in ihren finalen Designs auf der Rennstrecke
Für Surer gehört ein Fakt eigentlich definitiv zur Formel 1 dazu: “Wer am spätesten bremst, die Kurve am schnellsten fährt, der sollte das Rennen gewinnen.” Genau das ist 2026 aber wohl nicht mehr der schnellste Weg ins Ziel, weil Fahrer teilweise deutlich früher vom Gas gehen, um Energie für die Geraden zu gewinnen, weil ihnen sonst der Saft ausgeht.
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“Das heißt jetzt, wer am besten auflädt, vor und in der Kurve, der hat hinterher das Rennen gewonnen. Und das kann es eigentlich nicht sein”, kritisiert der Schweizer und hat daher Bedenken, ob die Rennen so gut werden wie in der Vergangenheit. Können Fahrer nicht mehr alleine fahren? Nur: Management hat es in gewisser Form schon immer in der Formel 1 gegeben. Das ist auch Surer bewusst, doch für ihn gibt es im Vergleich zu früher einen entscheidenden Unterschied, der ihm ein Dorn im Auge ist: “Dass der Ingenieur dem besten Fahrer der Welt sagen muss, was er zu tun hat. Das kann eigentlich nicht sein”, sagt er. “Die Formel 1 sollte so sein, dass der Fahrer im Rennen allein entscheiden muss und allein entscheiden kann, wie er zu fahren hat”, so der Ex-Pilot. “Und jetzt plötzlich wird ihm das von einem Ingenieur, der vielleicht direkt aus der Schule kommt, mitgeteilt. Das stört mich grausam.” Q&A vor dem Saisonstart: Stellt eure Fragen zur Formel 1 2026! Video wird geladen… Kevin Scheuren und Stefan Ehlen starten einen Q§A-Livestream für euch.
Früher sei der Fahrer noch selbst dafür verantwortlich gewesen, wie viel Leistung er benutzen möchte. “Wir konnten ja auch den Ladedruck hochdrehen oder nicht. Wir mussten dann haushalten mit dem Benzinverbrauch. Aber grundsätzlich hat der Fahrer das immer selber entschieden”, so Surer.
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“Und ich glaube, die heutigen Autos können Fahrer ohne Anweisung eigentlich gar nicht mehr fahren. Und das stört mich.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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(Das komplette Interview vor dem Saisonstart der Formel 1 2026 gibt es am Montag auf dem YouTube-Kanal von .)
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