Max Verstappen gibt zu: Wollte das Auto für 2026 nicht im Simulator fahren
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Ein Fan der neuen Formel-1-Regeln ist Max Verstappen nicht, das hat er am Donnerstagabend nach dem zweiten Testtag in Bahrain klargestellt. Der Niederländer bezeichnete das neue Regelwerk als “Anti-Racing” und “Formel E auf Steroiden”. Getty Images Max Verstappen: Sieht so Freude vor dem Einsteigen ins Auto aus?
In der darauffolgenden niederländischen Medienrunde ging er sogar noch einen Schritt weiter und verriet, dass er das Auto so unangenehm zu fahren fand, dass er Red Bull im letzten Jahr sagte, er wolle das Testen der 2026er-Maschinen im Simulator gar nicht erst fortsetzen. “Das Gefühl im echten Leben ist dasselbe wie im Simulator. Manchmal fühlen sich bestimmte Dinge im Simulator etwas besser oder schlechter an, aber dieses Mal war es tatsächlich identisch. Ich muss sagen: Bei Red Bull haben sie das sehr schnell hinbekommen und den Simulator perfekt abgestimmt”, lobt er. “Ich wusste also sehr bald, dass ich nicht wirklich zu viel Zeit darin verbringen muss!” Neue Regeln, neue Autos, neue Teams: 10 Änderungen für die Formel 1 2026 Video wird geladen… Ein neues Motoren- und Aerodynamikreglement sollen das Racing unberechenbarer enger und spannender machen.
Obwohl der letzte Teil mit einem Lächeln gesagt wurde, macht Verstappen deutlich, dass er es tatsächlich ernst meinte.
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“Letztes Jahr habe ich an einem Punkt bewusst gesagt, dass ich es nicht mehr im Simulator fahren will. Es fühlte sich im Vergleich zum Vorjahr so schlecht an, dass ich dachte: Weißt du was, ich konzentriere mich im Sim einfach auf das Auto vom letzten Jahr und um den Rest kümmern wir uns dieses Jahr. Es ist einfach nicht gut.” Als darauf hingewiesen wird, dass er auch die letztjährigen Ground-Effect-Autos zeitweise nicht mochte, entgegnet Verstappen: “Ja, aber das war immer noch zehnmal besser als das hier.” “Das gehört in die Formel E” Denn die Dinge, die ihm an der aktuellen Formel 1 nicht gefallen, sind zahlreich: “Zunächst einmal ist man auf den Geraden in Bezug auf die Energie sehr ineffizient. Auf dieser Strecke ist es nicht allzu schlimm, aber wir werden auch auf Kurse kommen, wo es ein echtes Drama sein wird.” “Und dann ist da noch das gesamte Gefühl im Auto in Bezug auf den Grip und wie man es fahren muss – es macht einfach keinen Spaß.” Die Formel-1-Autos 2026 in ihren finalen Designs auf der Rennstrecke
Für den viermaligen Weltmeister fühlt es sich unnatürlich an. George Russell hatte bereits erklärt, dass die Fahrer die Dinge taktischer angehen müssen. Der schnellste Weg durch eine Kurve ist nicht mehr zwangsläufig der beste Ansatz für die gesamte Rundenzeit. Man gewinnt vielleicht zwei Zehntel in einer Kurve, verliert aber auf den Geraden drei Zehntel, weil man weniger Energie zurückgewinnt.
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“Ja, so ungefähr ist es. Und das macht einfach überhaupt keinen Sinn, oder?”, meint Verstappen. “In bestimmten Kurven und auf bestimmten Strecken ist man besser dran, wenn man etwas langsamer durch eine Kurve fährt, um mehr Energie für die Gerade zurückzugewinnen. Sorry, aber das gehört in die Formel E.” Verstappen bald kein Formel-1-Fahrer mehr? All dies trägt wenig dazu bei, Verstappens Motivation für eine langfristige Zukunft in der Formel 1 zu steigern. “Schau, wir fahren immer noch Rennen in der Formel 1 und das ist großartig. Aber wenn man schon alles gewonnen und erreicht hat, dann ist es nicht mehr wirklich notwendig”, sagt er über einen Verbleib. “Es gibt viele andere schöne Dinge, die man tun kann. Und die werde ich definitiv tun – vielleicht schon dieses Jahr und auch in den kommenden Jahren.” Red Bull: Mit Hochglanz und eigenem Motor wieder an die Spitze? I F1-Talk Video wird geladen… Ab 2026 baut Red Bull eigene Motoren, Ford ist ein wichtiger Partner für das Projekt Red Bull Powertrains.
Er betont: “Das hier hilft also sicher nicht dabei, noch sehr lange weiterzumachen.”
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Das mögen keine guten Nachrichten für einige Formel-1-Fans sein, aber Verstappen lächelt: “Dann fahre ich eben woanders, oder? Wir können dort ein schönes Barbecue machen und vielleicht ein Partyzelt neben der Strecke aufbauen”, so der Niederländer, der bekanntlich mit Langstrecken- und GT3-Rennen liebäugelt. “Besonders wenn das Auto nicht schön zu fahren ist, dann beschäftige ich mich mit anderen Dingen. Hart daran zu arbeiten, das GT3-Auto an einen guten Punkt zu bringen – daran habe ich heute Morgen übrigens auch gearbeitet”, sagt er. “Manche Leute werden mit meinen Kommentaren nicht glücklich sein” Über seine eigene Zukunft ist der Red-Bull-Pilot also nicht allzu besorgt – anders könnte das aber bei der FIA und der Formel 1 sein, die ein sehr großes Zugpferd verlieren könnten. Die kontroversesten Momente von Max Verstappen in der Formel 1
“Ich denke, vielleicht haben sie nicht realisiert, wie schlimm es sein würde, aber wir werden sehen”, meint Verstappen. “Wie ich schon sagte, diese Strecke ist nicht allzu schlimm. Wenn wir nach Melbourne kommen, wird man erst richtig sehen, wie sehr man auf einer Geraden vom Gas gehen muss.”
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“Ja, natürlich wird es ein paar Leute geben, die mit meinen heutigen Kommentaren nicht glücklich sind. Aber am Ende spielt das für mich keine Rolle”, sagt er weiter. “Ich habe die Regeln nicht gemacht, also sollten sie nicht auf mich sauer sein für etwas, das ich nicht erschaffen habe.”
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