McLaren: Neues Lenkrad-System zur Anzeige des Hybrid-Status

McLaren: Neues Lenkrad-System zur Anzeige des Hybrid-Status

 

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Man kann nicht leugnen, dass die 2026er-Revolution das Fahrerlager in der Formel 1 gespalten hat. Das gilt besonders für die neuen Power-Units, die den Fahrstil der Piloten massiv verändert haben. Während das Urteil auf der Chassis-Seite allgemein positiv ausfiel – die Autos sind leichter, kompakter und einfacher zu beherrschen -, sorgt das Management der elektrischen Energie für Diskussionen. Sie ist in diesem Jahr zum alles entscheidenden Element beim Fahren geworden.  Motorsport Network (Gianluca d’Alessandro) Die McLaren-Piloten bekommen alle nötigen Infos auf das Lenkrad

Die Tests in Bahrain haben gezeigt, dass die Hersteller völlig unterschiedliche Wege beim Management und Laden der Batterie eingeschlagen haben. Das hängt teilweise sogar davon ab, welche Gänge in den verschiedenen Kurvenphasen genutzt werden. Aus diesem Gesamtbild ergibt sich ein Detail, das extrem viel verrät: die Art und Weise, wie die Teams ihren Fahrern signalisieren, ob das Hybridsystem gerade Energie zurückgewinnt oder abgibt. In der neuen Ära der Formel 1 hat diese Information ein enormes Gewicht.
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Schon seit der Einführung der Hybrid-Motoren im Jahr 2014 nutzen die Teams eine spezielle Anzeige auf dem Lenkrad-Display. Diese zeigt dem Fahrer an, wie viel Energie noch in der Batterie steckt. Das ist eine wertvolle Referenz, vor allem bei der Vorbereitung einer Qualifying-Runde oder in Duellen: Zu wissen, ob der Akku voll ist, kann den Unterschied bei Angriff und Verteidigung ausmachen. Der entscheidende Punkt ist jedoch: Bis zum letzten Jahr war die Phase der Energierückgewinnung beim Fahren viel weniger spürbar. Das lag zum einen an der MGU-H, die massiv zur Ladung beitrug, und zum anderen an der deutlich kleineren MGU-K, deren Leistungsfreigabe begrenzter war. Die Formel-1-Autos 2026 in ihren finalen Designs auf der Rennstrecke

Heute hingegen hat sich die Leistung der MGU-K fast verdreifacht. Zusammen mit einer viel stärkeren Leistungsabgabe und dem Wegfall der MGU-H führt das dazu, dass die Ladephase für den Fahrer im Cockpit deutlich spürbarer wird. In Bahrain konnte man das gut beobachten: Das Hybridsystem schaltete teilweise mitten in der Kurve oder am Ende einer Geraden, kurz vor dem Bremspunkt, in den Lademodus um. In manchen Kurven blieb sogar nur der Verbrennungsmotor als einziger Antrieb übrig, weil Energie für die darauffolgenden Geraden gespart werden musste. Natürlich bereiten sich die Fahrer im Simulator darauf vor, aber ein zusätzlicher Anhaltspunkt im Auto kann extrem wertvoll sein. McLaren setzt auf eine eigene Anzeige für die MGU-K In diesem Bereich hat McLaren einen sehr detaillierten und interessanten Weg gewählt und sich damit von anderen Teams abgehoben. Die meisten Teams sind bei der klassischen Anzeige am Lenkrad geblieben – oft ein farbiger Balken -, die visuell (und nicht nur als Prozentzahl) darstellt, wie viel Energie noch in der Batterie ist. Das liefert dem Fahrer eine sofortige Echtzeit-Info.
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Das ist ein Erbe des alten Reglements, das McLaren nun jedoch deutlich erweitert hat. Zusätzlich zum traditionellen Balken auf der rechten Seite des Displays, der den Ladestand der Batterie anzeigt, gibt es am Lenkrad des MCL40 ein zweites System. Dieses sitzt direkt über der Ganganzeige und zeigt Lando Norris und Oscar Piastri genau an, wie die MGU-K in diesem Moment arbeitet. Wenn der Balken von der Mitte nach rechts ausschlägt, bedeutet das: Die MGU-K ist aktiv und gibt elektrische Leistung an das System ab. Wenn sich der Balken hingegen von der Mitte nach links bewegt – was typischerweise beim Bremsen, in langsamen Kurven oder am Ende von Geraden passiert -, befindet sich die MGU-K in der Ladephase. Sie gewinnt dann Energie über die Bremsen oder direkt vom Verbrennungsmotor zurück.  Motorsport Network (Gianluca d’Alessandro) Der Balken oben zeigt’s: Links wird aufgeladen, rechts abgegeben

Dabei funktioniert die Anzeige nicht einfach nur digital (An/Aus). Der Balken zeigt progressiv an, wenn die MGU-K in die Phase des sogenannten Derating eintritt. Das ist der Moment, in dem die elektrische Leistung schrittweise reduziert wird, bevor sie ganz stoppt oder das System in den Lademodus wechselt.
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Es gibt nämlich Phasen, in denen die MGU-K überhaupt nicht eingreift – zum Beispiel auf bestimmten Geradenabschnitten oder in Vollgaskurven wie der Kurve 12 in Bahrain. Dort entscheidet die Software, keine Energie zu verschwenden, um sie für die nächsten zwei Geraden aufzusparen. Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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In diesen Momenten, wenn der Elektromotor pausiert, verschwindet der Balken am McLaren-Lenkrad komplett. Für den Fahrer ist das das Signal, dass in diesem Augenblick allein der Verbrennungsmotor die Arbeit leistet.

 
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