Mercedes außer Reichweite? Das große Fragezeichen vor dem Australien-Rennen

Mercedes außer Reichweite? Das große Fragezeichen vor dem Australien-Rennen

 

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Vor dem ersten Rennen der neuen Formel-1-Ära in Melbourne deutet vieles auf eine klare Kräfteverteilung hin. Mercedes scheint nach dem Qualifying und den Trainingsdaten der große Favorit zu sein – doch gleichzeitig warnt das gesamte Fahrerlager vor zahlreichen Unbekannten.  circuitpics.de Ist George Russell in Australien überhaupt zu schlagen?

Denn mit dem neuen Reglement, dem komplexen Energiemanagement und ungewohnten Startprozeduren könnte der Grand Prix alles andere als vorhersehbar werden. Glock erwartet “Spazierfahrt” für Mercedes Sky-Experte Timo Glock sieht die Ausgangslage eindeutig. Für ihn spricht vieles dafür, dass Mercedes das Rennen kontrollieren könnte. “Grundlegend bin ich mir sicher, dass es eine Spazierfahrt wird für Mercedes vorneweg”, sagt der ehemalige Formel-1-Pilot.
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Die Daten aus den Longruns vom Freitag untermauern diese Einschätzung. Mercedes war dort rund 0,6 Sekunden pro Runde schneller als Ferrari, das zweitschnellste Team. Red Bull lag bereits 0,8 Sekunden zurück, während McLaren sogar 1,27 Sekunden pro Runde verlor. Glock glaubt deshalb, dass sich der Rest des Feldes vor allem auf das eigene Rennen konzentrieren muss. “Der Rest muss schauen – speziell die Mittelfeldteams – dass sie einfach ins Ziel kommen.” Gerade wegen der technischen Komplexität der neuen Autos könnte allein das Durchfahren des Rennens entscheidend sein. “Wenn du einfach das Rennen beendest, hast du fast schon einen sicheren Platz in den Punkten”, meint Glock. “Ich glaube schon, dass wir im Rennen einige Ausfälle sehen werden.” Wolff bleibt vorsichtig trotz Pace-Vorteil Trotz der starken Daten will Mercedes-Teamchef Toto Wolff nichts von einer sicheren Dominanz wissen. Er betont, dass das erste Rennen der Saison viele Unbekannte bereithält. “Ich bin nie zuversichtlich”, sagt Wolff auf die Frage nach der Favoritenrolle. Zwar habe der Longrun am Freitag tatsächlich stark ausgesehen. “Der Longrun war gut”, bestätigt er. Auch im Qualifying habe das Auto sofort funktioniert: “Wir sind rausgekommen und die Zeit war da.” Dennoch bleibe entscheidend, was im Rennen passiert. “Wenn wir das Rennen gewinnen können, wäre das schon mal gut.” Wolff sieht vor allem das Energiemanagement als große Lernphase für alle Teams. “Das wird eine Lernkurve”, erklärt er. Gerade im Rennbetrieb müsse man erst verstehen, wie sich Batterie, Turbo und Motor optimal managen lassen. Russell: Schon das Ankommen wird schwierig Auch Mercedes-Pilot George Russell warnt davor, das Rennen zu einfach zu sehen. Selbst grundlegende Abläufe seien mit den neuen Autos deutlich komplizierter geworden. “Unser Ziel ist im Moment einfach, ins Ziel zu kommen”, sagt Russell trotz Poleposition. Video wird geladen…  

Viele Dinge, die früher selbstverständlich waren, seien plötzlich kompliziert geworden. Dazu gehören sogar Boxenstopps oder Startprozeduren. “Man muss den Motor in das richtige Fenster bringen, die Turbodrehzahl stimmt nicht immer, die Batterie darf weder zu leer noch zu voll sein”, erklärt Russell. “Selbst die Rennstarts sind eine Herausforderung.”
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Deshalb wolle Mercedes vor allem ein sauberes Rennen ohne Fehler erleben. “Natürlich wollen wir gewinnen und dominieren”, sagt Russell. “Aber wir müssen erst einmal durch das Rennen kommen.” Ferrari und Red Bull hoffen auf Chancen Die Konkurrenz rechnet zwar mit einer starken Mercedes-Pace, will sich aber noch nicht geschlagen geben. Ferrari-Pilot Charles Leclerc sieht vor allem beim Start mögliche Chancen. Sein Motor könnte leichter in das optimale Fenster für den Start gebracht werden.
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“Unser Motor ist vielleicht etwas einfacher zu starten”, sagt Leclerc. Allerdings relativiert er das sofort: “Wenn Mercedes alles perfekt macht, erwarte ich nicht, dass sie Probleme haben.” Dennoch haben die Teststarts beim Bahrain-Test gezeigt, dass der Ferrari unter Umständen viele Positionen am Start gewinnen könnte. Grundsätzlich erwartet Leclerc ein äußerst unberechenbares Rennen. “Es gibt viele Unbekannte”, sagt er. Gerade in der Anfangsphase könne sich das Feld schnell durcheinanderwürfeln. “Man kann in der ersten Runde leicht Autos überholen – und in der nächsten Runde plötzlich von der halben Startaufstellung wieder überholt werden.” 30 Jahre Melbourne: Die 10 spektakulärsten Formel-1-Saisonauftakte seit 1996 Video wird geladen… 30 Jahre Saisonauftakt in Melbourne bedeuten 30 Jahre voller dramatischer Momente.

Auch Red Bulls Isack Hadjar, der von Startplatz 3 ins Rennen gehen wird, glaubt nicht, dass Mercedes aktuell zu schlagen ist. “Nein”, sagt er auf die entsprechende Frage direkt. “Wir haben einfach nicht die Pace, um zu gewinnen.” Chaos-Rennen möglich Neben der reinen Performance spielt auch das neue Energiemanagement eine große Rolle für den Rennverlauf. Teams und Fahrer müssen ständig zwischen Energieeinsatz und Batterieaufladung abwägen. Genau deshalb erwarten einige Fahrer ein völlig ungewöhnliches Rennen.
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Cadillac-Pilot Sergio Pérez formuliert es besonders drastisch: “Ich glaube, es wird morgen Chaos. Es wird ein Videospiel-Rennen”, sagt er. “Ich hoffe einfach, dass ich Spaß habe.”

 
Formel1.de 

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