Mercedes erleichtert nach 700 Kilometern: “Es ist nicht mehr wie 2014!
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Mercedes-Fahrer George Russell sieht die moderne Formel 1 auf einem ganz anderen Niveau als zu Beginn der Turbo-Hybrid-Ära vor zwölf Jahren. Nach dem ersten Tag der Formel-1-Wintertests 2026 in Barcelona – der “Shakedown”-Woche – sagte Russell: “Es ist nicht mehr wie 2014. Alles hat sich seitdem stark weiterentwickelt.” Mercedes Andrea Kimi Antonelli im Mercedes W17 beim Formel-1-Test in Barcelona 2026
2014 war die Formel 1 unter dem damals neuen Antriebsreglement nur schleppend in Fahrt gekommen: Am ersten Testtag legte Ferrari mit knapp 140 Kilometern die größte Distanz zurück. Gleich mehrere Teams kamen jedoch nicht einmal über 30 Kilometer hinaus. Das ist 2026 anders: Alle teilnehmenden Rennställe kamen beim Testauftakt sofort ins Fahren. Sein Mercedes-Team sei mit der zurückgelegten Distanz von insgesamt über 700 Kilometern am ersten Tag “zufrieden, aber ich bin auch von einigen anderen Teams beeindruckt”, erklärte Russell. “Der Red-Bull-Antrieb hat viele Runden absolviert. Wenn man bedenkt, dass das der erste Red-Bull-Motor ist, hat man dort eindeutig gute Arbeit geleistet. Und Haas ist [mit dem Ferrari-Antrieb] ähnlich viel gefahren wie wir.” Der Mercedes-Fahrplan für den Testauftakt 2026 Und genau darauf kommt es an zu Beginn der Formel-1-Testfahrten: auf Kilometer. Das betont auch Mercedes-Cheftechniker Andrew Shovlin: “So können wir uns an den folgenden Tagen auf unser Programm konzentrieren und weiterlernen.” Video wird geladen…
“Am ersten Tag wollten wir das Auto verstehen, sicherstellen, dass es sich bei den richtigen Temperaturen stabilisiert, und unsere Longruns absolvieren. Das ist uns gelungen. Und das ist positiv. Insgesamt sind wir zufrieden.”
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Das gilt auch für die Fahrer. Russell-Teamkollege Andrea Kimi Antonelli spricht nach seinem Einsatz am Vormittag von einem “produktiven” Auftakt in die Testwoche. “Das Team hat großartige Arbeit geleistet, um uns in diese Position zu bringen. Es hat ein Auto entwickelt und gebaut, das an seinem ersten richtigen Testtag über 150 Runden absolvieren konnte.” Wie viel Speed steckt in den neuen Autos? Sehr viel mehr lasse sich bislang noch nicht über den Mercedes W17 sagen, meinte Antonelli: “In den kommenden Tagen werden wir sicherlich noch Dinge entdecken, die wir verbessern können – aber genau darum geht es beim Testen. Im Moment fühlt sich das Gesamtpaket gut an, und wir werden versuchen, darauf aufzubauen.” Aber ist “gut” auch “schnell”? Dazu will sich bei Mercedes bislang niemand bekennen. Shovlin sagte: “Wir wissen noch nicht, wo wir in Bezug auf die Performance stehen.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Test Barcelona
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Russell aber hat die neue Autogeneration bereits ins Herz geschlossen. Die Fahrzeuge sehen seiner Meinung nach “wirklich cool” aus. “Für uns Fahrer sind sie ganz anders, aber wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat, ist das Fahren ziemlich intuitiv. Es macht Spaß beim Fahren.”
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