Mercedes “wie vom anderen Stern”: So reagiert die Formel-1-Konkurrenz

Mercedes “wie vom anderen Stern”: So reagiert die Formel-1-Konkurrenz

 

Canlı yayın için Tıkla
Live
Tekrar yayın için Tıkla
Kalender
Puan Durumu için Tıkla
Stand

 

. . .


Wie sehr Mercedes seine Gegner im ersten Qualifying der Formel-1-Saison 2026 in Australien distanzierte, das hat Sky-Experte Timo Glock “relativ eindeutig im Gesicht von Charles Leclerc” abgelesen. Dessen Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur fasste es schließlich in Worte: “Mercedes fuhr wie vom anderen Stern.”  LAT Images Mercedes und dann lange nichts: George Russell im W17 in der Boxengasse in Melbourne 2026

In Zahlen ausgedrückt: George Russell erzielte in 1:18.518 Minuten souverän die Poleposition für den Formel-1-Auftakt in Melbourne (das Rennen hier im Formel-1-Liveticker verfolgen!). Sein Mercedes-Teamkollege Andrea Kimi Antonelli kam auf 0,293 Sekunden an diese Bestzeit heran, doch Isack Hadjar auf P3 fehlten bereits 0,785 Sekunden auf Russell. Woher kommt dieser gewaltige Unterschied? Die Rundenzeit-Analyse bei GP Tempo zeigt: Russell fährt den Großteil seines Vorsprungs – mehr als 0,5 Sekunden – in der schnellen Passage zwischen den Kurven 8 und 11 heraus.
//jseAo3c(“Rect”);
Bis dahin liegt Red-Bull-Fahrer Hadjar knapp 0,3 Sekunden hinter Russell zurück. Diesen Rückstand hat er sich ab Kurve 4 eingefangen. Dann zieht Russell mit besserem Topspeed davon: Teilweise ist der Mercedes mehr als zehn km/h schneller als der Red Bull, obwohl Hadjar in vielen Fällen früher beschleunigt. Spannend wird es bei den weiteren Telemetrie-Daten: Hadjar betätigt vor dem Linksknick bei Kurve 9 kurz die Bremse, Russell nicht. Dafür schaltet Russell früher runter und auf der folgenden Geraden nur in den siebten Gang, während Hadjar dort den achten Gang nutzt. Russell verwendet den achten Gang überhaupt nur auf dem kurzen Stück bis Kurve 9, sonst gar nicht. Video wird geladen…  

Auch der viertplatzierte Charles Leclerc verliert im genannten Abschnitt über eine halbe Sekunde auf Russell, das meiste zwischen Kurve 9 und Kurve 11. Wie Hadjar braucht Leclerc vor Kurve 9 kurz die Bremse. Außerdem geht er vor Kurve 11 deutlich früher vom Gas als Russell und auch weniger abrupt. Das Ergebnis ist ein Rückstand von 0,809 Sekunden. Leclerc hielt die Mercedes-Pace für einen Daten-Fehler “Das ist beeindruckend”, sagte Leclerc nach dem Qualifying. “Ich hatte nicht erwartet, dass wir auf der Pole stehen, aber Mercedes hat trotzdem alle überrascht: Sie hatten nicht drei, sondern sechs oder sieben Zehntel in der Hinterhand. Ich schätze, damit hat niemand gerechnet.” Er selbst habe es kaum glauben können, sagte Leclerc. Bereits die 1:19.0 Minuten von Russell im dritten Freien Training hätten ihn erstaunt. “Das war verrückt. Ich musste mir die Daten nochmal hochladen, weil ich dachte, es gäbe ein Problem. Es gab aber keines. Das war schon ziemlich erstaunlich.” Damit liegt für Leclercs Ferrari-Teamkollege Lewis Hamilton eine Sache auf der Hand: “Mercedes hat im [Freitags-]Training nicht alles gezeigt. Das ist klar. Und ich möchte gerne verstehen, warum Mercedes zwei Zehntel pro Sektor gewinnt. Wir müssen dahinterkommen, was da passiert. Denn wenn das ein paar Monate so geht, dann ist die Saison gelaufen.”
//jseAo3c(“Rect”);
Red-Bull-Fahrer Max Verstappen denkt ähnlich. Er meint: “Der Abstand ist sehr groß – einfach zu groß.” “Sandbagging”? Nicht bei Mercedes Mercedes-Teamchef Toto Wolff wiederum will den Vorwurf “Sandbagging” so nicht stehen lassen. Er erklärte bei Sky: “Man kann eigentlich gar kein Sandbagging betreiben – zumindest wir nicht. Das können wir nicht, weil man nie genau weiß, wo das Auto wirklich steht.”
“Hatten wir vielleicht manchmal zehn Kilogramm mehr im Auto? Möglich. Aber wir haben momentan noch nicht genug Vertrauen in unser Verständnis des Autos, um es absichtlich künstlich schwer zu machen. Deshalb sind wir vom Abstand überrascht – aber ich nehme es so, wie es ist”, sagte Wolff. 30 Jahre Melbourne: Die 10 spektakulärsten Formel-1-Saisonauftakte seit 1996 Video wird geladen… 30 Jahre Saisonauftakt in Melbourne bedeuten 30 Jahre voller dramatischer Momente.

Russell selbst bringt zusätzlich das Melbourne-Wetter ins Spiel: “Die Bedingungen sind uns entgegengekommen. Wir wissen, dass wir bei kühleren Bedingungen besser sind. Als die Streckentemperatur gefallen ist, haben wir immer mehr Rundenzeit gefunden.”
//jseAo3c(“Rect”);
Doch das ist laut Russell nur ein Faktor von mehreren: “Wir haben einen wirklich guten Antrieb und ein wirklich fantastisches Auto. Das ist in den Medien in den vergangenen Wochen vielleicht nicht genug hervorgehoben worden. Andrea Kimi Antonelli und ich haben von Anfang an gesagt, dass sich das Auto großartig fahren lässt.” Russell warnt vor 2009 und 2022 Und jetzt hat Russell seine bisher vielleicht größte Chance in der Formel 1: Mercedes wirkt souverän und zumindest auf eine fliegende Runde unantastbar. Diese Chance will Russell “nutzen, solange sie sich bietet. Aber meine Einstellung vor diesem Rennen ist: Wenn man stark in die Saison startet, garantiert das gar nichts.” Gerade zu Beginn eines neuen Regelzyklus ist die Entwicklungsrate bei allen Formel-1-Teams “enorm hoch”, sagte Russell. Er verweist auf 2022: “Ferrari sah nach drei Rennen wie das klar dominierende Team aus – und wie der sichere Titelfavorit. Am Ende aber war Ferrari nicht mal nah dran.” Formel-1-Quiz
Unter der Flagge welchen Landes startet(e) das Mercedes-Team in der Formel 1?
Südkorea Deutschland Israel Portugal Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern “Oder 2009 mit damals 17 Rennen. Wären es 24 Rennen gewesen, dann hätte es wahrscheinlich oder sogar sicher einen anderen Weltmeister gegeben”, meint Russell.
//jseAo3c(“Rect”);
Seine Schlussfolgerung: “Wir müssen weiter pushen und hart arbeiten. Es geht nicht nur um die kommenden Rennen, sondern darum sicherzustellen, dass wir auch für die nächsten Jahre ein gutes Auto haben. Genau daran sind wir 2022 gescheitert.” Hamilton hinterfragt den Leistungsaufschwung Sehr zum Leidwesen von Hamilton, der nach für ihn enttäuschenden letzten Mercedes-Jahren seit 2025 für Ferrari fährt und nun interessiert den Aufschwung seines Ex-Teams beobachtet. “Ich hoffe, dass es nicht an dieser Sache mit dem Verdichtungsverhältnis liegt”, sagte Hamilton. “Hoffentlich ist es einfach reine Leistung und wir müssen nur einen besseren Job machen.” (ANZEIGE: Alle Rennen der Formel-1-Saison 2026 live bei Sky verfolgen!)
//jseAo3c(“Rect”);
“Aber wenn es tatsächlich am Verdichtungsverhältnis liegt, wäre ich enttäuscht, dass die FIA so etwas zugelassen hat, dass es nicht dem Reglement entspricht. Und dann würde ich mein Team dazu drängen, das Gleiche zu tun, damit wir mehr Leistung bekommen.”

 
Formel1.de 

En güncel Motorsporları haberleri için sosyal medyada TRmotosports’u takip edin.

Bir yanıt yazın

E-posta adresiniz yayınlanmayacak. Gerekli alanlar * ile işaretlenmişlerdir