Mit McLaren und Mercedes: Pirelli plant Regentest in Bahrain

Mit McLaren und Mercedes: Pirelli plant Regentest in Bahrain

 

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Reifenhersteller Pirelli wird Ende Februar erstmals einen Regentest auf dem Bahrain International Circuit abhalten und damit versuchen, die Qualität seiner Regenreifen und Intermediates zu verbessern. Mit McLaren und Mercedes stellen dem Reifenhersteller dabei zwei Formel-1-Topteams ihre Autos zur Verfügung.  Pirelli Pirelli möchte in Bahrain noch einen Regentest abhalten

Die Reifen für nasses Wetter stehen schon lange in der Kritik, aber beständige Gelegenheiten, den Gummi bei Nässe zu testen, sind nicht leicht zu finden. Die üblichen Austragungsorte sind mit Sprinkleranlagen ausgestattete europäische Rennstrecken wie Paul Ricard, Magny-Cours und Fiorano. Durch die Hinzunahme von Bahrain kann Pirelli seine Regenmischungen jedoch auf einer Strecke testen, die bekanntermaßen rau und sehr fordernd für die Reifen ist.
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“Wir versuchen, hier in Bahrain einen Regentest zu organisieren”, bestätigt Pirelli-Motorsportchef Mario Isola. “Ich bin sehr zuversichtlich, weil die Strecke eine Vorstellung davon hat, wie man den gesamten Kurs bewässert – nicht mit Tankwagen, sondern mit einem anderen [Sprinkler-]System.” “Und wenn sie das ordentlich machen, haben wir die Gelegenheit, unter nassen Bedingungen auf einer Strecke mit hohem Schwierigkeitsgrad zu testen”, so Isola. “Das passiert nicht sehr oft.” Bahrain offen für Pirelli-Idee “Wir haben diese Chance und wollen sie bestmöglich nutzen”, betont der Italiener weiter. “Ich muss sagen, dass die Leute in Bahrain immer sehr kooperativ sind, wenn wir ungewöhnliche Anfragen stellen. Ich rief sie an und fragte: ‘Was wäre, wenn wir einen Regentest in Bahrain planen?’ – ‘Ja, natürlich könnt ihr das. Lasst uns darüber nachdenken.'” Isola weiß, dass die Umsetzung eines solchen Tests nicht einfach ist, weil ein konstanter Wasserstand benötigt wird. “Das Risiko besteht ganz klar darin, dass Unbeständigkeit beim Wasserstand schwerwiegender ist als der Unterschied zwischen den Prototypen.” Die Formel-1-Autos 2026 in ihren finalen Designs auf der Rennstrecke

McLaren und Mercedes werden beide bei dem Test anwesend sein und dabei Testträger einsetzen, die im Wesentlichen den 2026er-Autos entsprechen. Angesichts der umfassenden Reglementänderungen verfügt Pirelli über kaum reale Daten der diesjährigen Autos. Das bedeutet auch, dass es noch keine klare Richtung gibt, ob man an der üblichen Aufteilung zwischen Intermediate und Full-Wet festhalten oder sich in Richtung einer einzigen “Super-Intermediate”-Mischung bewegen soll.
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Deshalb wäre es für Pirelli gar nicht schlecht, wenn die Teams in der Anfangsphase der Saison 2026 auf etwas Regenwetter stoßen würden – unter anderem, um herauszufinden, ob der von der 2026er-Generation aufgewirbelte Gischt-Level abgenommen hat oder nicht. Kommt der Super-Intermediate? “Wenn wir ein einziges Profil für nasse Bedingungen in Betracht ziehen müssen, können wir das tun”, so Isola. “Aber wir müssen uns entscheiden, denn die Entwicklung von drei verschiedenen Produkten in drei [Test-]Sessions – ein Intermediate, ein Full-Wet und ein Super-Intermediate – bedeutet nicht viel Fahrzeit. Wir müssen also verstehen, in welche Richtung es geht.” “Im Moment kann niemand etwas sagen, weil wir das Ausmaß der Gischt nicht kennen”, betont er. “Ich sage nicht, dass ich hoffe, dass es in einem der ersten Rennen regnet, aber es könnte für uns interessant sein, Informationen aus einem Regenrennen zu erhalten, um etwas mehr darüber zu erfahren und unsere Entwicklung dann in die richtige Richtung zu lenken.” Video wird geladen…  

“Wir sollten bedenken, dass ohne den Diffusor, der viel Gischt in die Luft gewirbelt hat, die Sicht wahrscheinlich etwas besser ist. Außerdem sind die Reifen etwas schmaler. Sie befördern weniger Wasser in die Luft.”
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“Ob das ausreicht, damit der Rennleiter sie fahren lässt oder nicht, weiß ich nicht. Was wir zu erreichen versuchen, ist die Reduzierung der Crossover-Zeit zwischen Regenreifen und Intermediate, um die Full-Wets besser nutzbar zu machen.”

 
Formel1.de 

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