Motorenvoting erklärt: Das sind die nächsten Schritte für Mercedes

Motorenvoting erklärt: Das sind die nächsten Schritte für Mercedes

 

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In den Wochen vor dem Saisonauftakt in Melbourne hat der Begriff “Verdichtungsverhältnis” die Gespräche im Fahrerlager dominiert. Seit die Konkurrenz Wind davon bekommen hat, dass Mercedes das Limit von 16:1 bei statischen Tests unter Umgebungstemperatur zwar einhält, im Betrieb jedoch ein höheres Verhältnis erzielen kann, ist das Thema politisch hochgekocht.  Motorsport Network Die FIA musste im Fall von Mercedes eine Lösung präsentieren

Während der ersten Testwoche in Bahrain erklärte Motorsportchef Toto Wolff, dass Mercedes die FIA während des gesamten Entwicklungsprozesses des neuen Motors einbezogen habe. Er äußerte keinerlei Bedenken hinsichtlich der Legalität seines neuen Antriebs und bezeichnete das Ganze am Donnerstag als “Sturm im Wasserglas”. Das wirft jedoch die Frage auf, warum die FIA dennoch die Notwendigkeit sah, eine Abstimmung über diese Angelegenheit einzuleiten.
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“Es gibt viele Nuancen bei der Diskussion eines solchen Themas. Da ist einerseits das, was die Regeln beabsichtigen – und das Verdichtungsverhältnis bei 16:1 zu halten, war eines der Kernziele, als die Regularien 2022 mit den Herstellern finalisiert wurden”, sagt FIA-Technikchef Nikolas Tombazis. “Und dann ist da das Thema, was exakt im Reglement steht. Es wurde offensichtlich, dass der Wortlaut der Regeln Wege offenließ, wie man ein höheres Verdichtungsverhältnis erzielen könnte.”  LAT Images Nikolas Tombazis kümmert sich bei der FIA um technische Belange

Tombazis betont ausdrücklich, dass es sich eher um eine notwendige Klarstellung des Reglements handelt als um einen tatsächlichen Regelverstoß eines Herstellers. “Was die Diskussion angeht, ob jemand betrügt oder die Regeln bricht: Das war nie das Thema”, stellt er klar. “Es gab viel Emotion bei diesem Thema, aber vonseiten der FIA gab es nie die Position, dass jemand etwas Illegales tut. Wenn Regeln verbessert werden müssen, weil sie ihr Ziel nicht vollständig erreichen, versuchen wir Anpassungen vorzunehmen. Wir wollen, dass sich die Regeln auf das eigentliche Ziel konzentrieren und sich nicht schrittweise dadurch verändern, dass Interpretationen sie in die eine oder andere Richtung gedehnt haben.” Es ist ein klassisches Beispiel: 20 FIA-Mitarbeiter versuchen das Reglement gegen hunderte Teammitglieder abzusichern, die nach Lücken suchen. “Wie ich schon öfter gesagt habe: Es gibt etwa 15 bis 20 Leute bei der FIA, die sich mit dem Reglement befassen. Wir haben sehr häufig Meetings mit Teams, Herstellern und technischen Direktoren”, so Tombazis.
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“Aber jedes Team hat 200 oder 300 Leute, die sich nur auf die Performance konzentrieren, Teile entwerfen und versuchen, Abtrieb oder Leistung zu finden – das Gleiche gilt für die Motorenhersteller.” “Es ist unvermeidlich, dass bei neuen Regeln Bereiche gefunden werden, in denen Lösungen jenseits dessen liegen, was die Regeln beabsichtigten. Mit dieser Abstimmung versuchen wir nun, dieses Thema abzuschließen und hoffentlich eine Lösung zu finden”, sagt er. Wie sehen die nächsten Schritte in der Motorendiskussion aus? Das bedeutet, dass alle Hersteller, die FIA und das Formel-1-Management (FOM) zehn Tage Zeit haben, ihre Stimmen online abzugeben, wobei eine Supermehrheit erforderlich ist. Vier der fünf Motorenhersteller sowie die FIA und die F1 müssen zustimmen, damit die vorgeschlagene Änderung angenommen wird.
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Sollte der Vorschlag die Abstimmung bestehen und anschließend vom Motorsport-Weltrat (WMSC) genehmigt werden, wird das Verdichtungsverhältnis ab dem 1. August auf zwei Arten gemessen: die aktuelle Prüfung unter Umgebungsbedingungen sowie eine zusätzliche Prüfung bei einer repräsentativen Betriebstemperatur von 130°C. Falls ein Hersteller – zum Beispiel Mercedes – seinen Motor für die zweite Saisonhälfte modifizieren muss, sieht das Reglement einen Spielraum vor, der nicht unter das ADUO-System fällt, das Herstellern mit Rückstand beim Aufholen helfen soll.  Sutton Images Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff lenkt im Motorenstreit ein

“Es gibt einen Prozess für notwendige Modifikationen. Im Anhang zur Homologation der Antriebseinheiten ist auch ein Verfahren zur Anpassung an regulatorische Änderungen definiert; das ist also durchaus möglich”, so Tombazis.
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Ein wichtiger Hinweis: Solche Modifikationen fallen unter die Budgetobergrenze für Motorenhersteller. Es stellt sich auch die Frage, warum die FIA sich speziell für den 1. August als Einführungsdatum entschieden hat. Änderungen vor dem Großen Preis von Australien waren nicht machbar, aber warum die Einführung mitten in der Saison, anstatt bis 2027 zu warten? “Wir hatten nicht das Gefühl, dass hier irgendetwas Illegales vorlag, und wir denken, dass die Leute viel Zeit in das Design ihrer Motoren und Lösungen investiert haben. Wir hielten es nicht für fair, etwas zum Saisonstart zu unternehmen; das wäre falsch gewesen”, sagt Tombazis. “Aber wir fanden auch, dass es über das hinausging, was wir als Absicht der Regeln betrachteten.”
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“Daher hielten wir es für richtig, es nicht zu lange laufen zu lassen. Wie gesagt, da ist ein gewisses Maß an Subjektivität dabei. Ich kann nicht behaupten, dass dies die einzige Lösung ist, die ein Mensch sich vorstellen kann, aber wir hielten es für einen ausgewogenen Ansatz.” Neue Regeln, neue Autos, neue Teams: 10 Änderungen für die Formel 1 2026 Video wird geladen… Ein neues Motoren- und Aerodynamikreglement sollen das Racing unberechenbarer enger und spannender machen.

Tombazis fügt hinzu, dass die Anpassung eines Motors an eine mögliche Regeländerung nicht so drastisch ist, wie einige im Fahrerlager vermuten. “Wenn man die Zahlen ausrechnet und den Zylinderdurchmesser sowie den Hub betrachtet und sieht, um wie viele Millimeter wir hier sprechen, ist der Unterschied im Verdichtungsverhältnis eine extrem kleine Zahl. Es ist sehr einfach, einen Motor von einer Einstellung auf eine leicht andere anzupassen. Wir reden hier nicht davon, alles wegzuwerfen.” Ist das wirklich ein Sturm im Wasserglas? Zusammenfassend betont die FIA, dass das Thema aus ihrer Sicht weniger bedeutend ist, als einige Hersteller vermuten, und dass auch der Unterschied in der PS-Leistung kleiner ist als behauptet.
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“Ich war früher auf der anderen Seite in einem Team tätig, und die Leute entwickeln eine extreme Leidenschaft für Performance. Sie sind extrem wettbewerbsorientiert. Es steht viel auf dem Spiel, also steigern sie sich sehr hinein”, so Tombazis. Video wird geladen…  

“Wenn die Leute so aufgebracht sind, neigen sie manchmal dazu, die Perspektive zu verlieren und die Dinge einseitig zu sehen. Ich kenne das, wenn ich mit meiner Frau Backgammon spiele. Wir vergessen die Liebe und streiten uns manchmal um etwas. Es ist extrem kompetitiv. Die Formel 1 ist das Ganze mal 1.000.”
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“Die Leute regen sich also etwas zu sehr auf, und ich denke nicht, dass dieses Thema jemals dieses Maß an Aufmerksamkeit benötigt hätte. Ich sage nicht, dass es unbedeutend ist, aber rechtfertigt es all diese Aufregung über viele Monate? Ehrlich gesagt: Nein.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Um jedoch zu verhindern, dass sich das Thema über die gesamte Saison hinzieht, sah die FIA die Notwendigkeit zu handeln. “Aber ich betone nochmals: Ich denke nicht, dass diese Angelegenheit auch nur annähernd so wichtig ist, wie sie von den Leuten gemacht wird.”

 
Formel1.de 

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