Netflix-Trailer-Check: Was Staffel 8 von Drive to Survive zeigen wird
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Formel-1-Fans dürfen sich den 27. Februar rot im Kalender markieren! Knapp zwei Wochen vor dem Start auf Netflix hat der Streaming-Gigant am 12. Februar den ersten Trailer zur achten Staffel von “Drive to Survive” auf die Fans losgelassen. Und eines ist klar: Das Jahr 2025 bot genug Zündstoff, um das bewährte Zehn-Episoden-Format mit maximalem Drama zu füllen. AFP Der Start zum Formel-1-Finale 2025 in Abu Dhabi: Was wird Drive to Survive daraus machen?
Wir haben den Trailer unter die Lupe genommen und analysiert, welche Storylines die Produzenten in den Fokus rücken. Der Trailer setzt dort an, wo das Jahr 2025 seinen spektakulären Anfang nahm: in der Londoner O2 Arena. Das “F1 75”-Event zum 75. Jubiläum der Weltmeisterschaft war der Rahmen für die erste gemeinsame Auto-Präsentation aller zehn Teams. Zwischen Auftritten von Take That und Brian Tyler fängt die Kamera die Anspannung ein.
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“Das ist es. Der Moment, auf den wir alle gewartet haben”, hört man das McLaren-Duo Lando Norris und Oscar Piastri unisono sagen. Ein Vorgeschmack auf eine Saison, die für beide historisch enden sollte. Das Jahr der Rookies – und Briatores “harte Hand” Gleich sechs Neulinge wirbelten 2025 das Grid auf. Von Kimi Antonelli (Mercedes) über Gabriel Bortoleto (Sauber) bis hin zu Liam Lawson und Isack Hadjar (Racing Bulls). Auch Jack Doohan (Alpine) und Oliver Bearman (Haas) stehen im Rampenlicht. Besonders brisant: Alpine-Rückkehrer Flavio Briatore wird im Trailer direkt mit seiner gnadenlosen Art konfrontiert. Auf die Frage, ob es ihm Spaß mache, Leute zu feuern, entgegnet der Italiener trocken: “Ja, wenn die Leute ihren Job nicht machen.” Ein direkter Schnitt auf Jack Doohan lässt erahnen, wie dessen kurzes Gastspiel endete, bevor Franco Colapinto übernahm. Hamilton im roten Overall: Euphorie trifft Realität Der “Blockbuster-Wechsel” des Jahrzehnts: Lewis Hamilton bei Ferrari. Drive to Survive zeigt die ersten Schritte des Rekordchampions in Maranello, aber auch die Startschwierigkeiten. “Es macht Spaß, etwas Neues zu haben”, sagt Hamilton im Fahrerlager zu Carlos Sainz – jenem Mann, dessen Cockpit er übernommen hat. Trailer der 8. Staffel “Drive to Survive” Video wird geladen…
Doch die Harmonie bröckelte schnell. Der Trailer thematisiert die Reibereien mit Renningenieur Riccardo Adami, der für 2026 bereits in eine andere Rolle versetzt wurde. “Hör auf, mit mir zu reden, während ich hier verdammt noch mal im Zweikampf bin!”, herrscht Hamilton seinen Ingenieur via Funk an. McLaren: Zwei Nummern 1 auf Kollisionskurs? Dass Netflix den teaminternen Krieg bei McLaren ausschlachtet, war abzusehen. In der ersten Saisonhälfte dominierten Norris und Piastri fast nach Belieben. Das Team aus Woking ließ sie von der Leine – unter der Bedingung: “Crasht nicht!” Dass das in Kanada und Singapur schiefging, dürfte in der Serie ausführlich dokumentiert werden. Es ist die vielleicht größte Nachricht des Jahres 2025: Christian Horner verließ im Juli seinen Posten als Geschäftsführer und Teamchef von Red Bull. “Mir wurde etwas weggenommen, das nicht meine Entscheidung war”, gibt ein sichtlich getroffener Horner im Trailer zu Protokoll. Mit den Worten “Ich denke, wir sind fertig” beendet er das Interview vor den Kameras. Die Ära Laurent Mekies begann, während Red Bull intern bebte. Nach der Sommerpause schlug Max Verstappen zurück und wurde zur Bedrohung für die McLaren-Dominanz. Zak Brown, Geschäftsführer von McLaren, findet im Trailer einen passenden Vergleich: “Max ist wie der Bösewicht in einem Horrorfilm. Er kommt immer wieder zurück.” Horner ergänzt: “Unterschätzt niemals die Konkurrenz.” Das rotierende Red-Bull-Cockpit Auch das Drama um das zweite Cockpit neben Verstappen wird beleuchtet. Yuki Tsunodas heftiger Abflug im Imola-Qualifying dient als Aufhänger für die Misere: Erst Liam Lawson, der nach nur zwei Wochenenden gehen musste, dann Tsunoda, der zwar die Saison beendete, nun aber doch “nur” noch Testfahrer ist. Zehn Jahre Liberty Media: So hat sich die Formel 1 verändert
Für deutsche Fans gibt es ein emotionales Highlight: Nico Hülkenberg und sein sensationelles Podium in Silverstone. Nach 239 Anläufen ohne Top-3-Ergebnis – ein ungeliebter Rekord – raste der Emmericher im Sauber von Startplatz 19 im Regen auf Rang drei. Die Bilder der jubelnden Sauber-Crew versprechen Gänsehaut-Momente.
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Am Ende steht die Krönung. Das WM-Duell zwischen Norris, Piastri und Verstappen entschied sich erst im Finale von Abu Dhabi. Verstappen gewann zwar das Rennen, doch Platz drei reichte Norris, um sich erstmals zum Formel-1-Weltmeister zu krönen. Die Kameras dürften näher an den Tränen und dem Jubel in der McLaren-Box gewesen sein als jeder andere. Ab dem 27. Februar wissen wir mehr, wenn die Flagge für Staffel 8 fällt.
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