Neue Antriebseinheit für 2026: Honda deutet Probleme bei der Entwicklung an
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Honda hat am Dienstag in Tokio den neuen Formel-1-Motor für die Saison 2026 vorgestellt. Im Rahmen der Präsentation ließ Honda-Projektleiter Tetsushi Kakuda allerdings durchblicken, dass bei der Entwicklung der neuen Power-Unit mit der Bezeichnung “RA626H” nicht alles reibungslos verlaufen ist. Takashi Aoyama/Getty Images So sieht der Formel-1-Motor von Honda für die Saison 2026 aus
“Der elektrifizierte Teil entwickelt sich planmäßig. Das gilt jedoch nicht uneingeschränkt für den Verbrennungsmotor”, machte der Japaner auf Nachfrage von Motorsport.com, einer Schwesterplattform von im Motorsport Network, deutlich. Details zum aktuellen Entwicklungsstand oder zu möglichen Problemen wollte der Honda-Verantwortliche nicht preisgeben. Vieles hänge letztlich von der zur Verfügung stehenden Entwicklungszeit ab. “Unter Berücksichtigung dessen sind wir der Meinung, dass wir alles getan haben, was in unserem Rahmen möglich war”, ergänzt Kakuda. Beziehung zu Aston Martin ist “sehr gut” Auch zu den Anforderungen von Aston Martin, die 2026 als einziges Team mit der neuen Honda-Power-Unit antreten werden, hielt sich Kakuda bedeckt. “Ich kann nicht auf technische Details eingehen, aber sowohl die Power-Unit-Regularien als auch die Chassis-Regeln ändern sich erheblich.”
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Seit der Bestätigung von Hondas Rückkehr als Motorenlieferant für Aston Martin im Frühjahr 2023 befinden sich beide Seiten im engen Austausch. “Ich halte die Beziehung für sehr gut”, betont Kakuda und gewährt Einblicke in die Zusammenarbeit. HRC Honda präsentierte in Tokio auch ein Showcar mit dem neuen Logo
“Zuletzt konnten wir gemeinsam mit den Ingenieuren und Mechanikern von Aston Martin Tests unter Bedingungen durchführen, die einem realen Fahrzeug sehr nahekommen”, verrät der Japaner. “Die Vorbereitungen kommen daher insgesamt recht gut voran.” Honda will sich “einen Vorteil verschaffen” Dass die Konkurrenz, konkret Mercedes und Red Bull, mit Blick auf das Verdichtungsverhältnis offenbar ein Schlupfloch gefunden hat, bringt Kakuda nicht aus der Ruhe. “In der Formel 1 interpretiert jedes Team die Regeln auf seine eigene Weise, um zu bestimmen, was möglich ist und was nicht.” “Die FIA entscheidet dann, ob diese Auslegung akzeptabel ist oder nicht”, erinnert der Honda-Verantwortliche an das bevorstehende Klärungsgespräch. “Wir wissen nicht, was unsere Rivalen tun, daher kann ich das nicht kommentieren, aber das gehört zur Formel 1.” “Auch wir überlegen, wie wir uns selbst einen, wenn auch nur kleinen Vorteil gegenüber anderen Herstellern verschaffen können”, grinst Kakuda. Das müsse nicht zwangsläufig den Verbrennungsmotor betreffen, sondern könne ebenso den elektrischen Teil einschließen, der “einer der Schlüsselpunkte” sei. Kakuda erklärt besondere Form der Batterie Besonders im Fokus steht dabei die Batterie. “Von außen sieht die Batterie nicht wesentlich anders aus, aber intern ist es eine komplett neue Batterie”, betont Kakuda. “Wir glauben, dass sie in gewissem Maß zu unserer Wettbewerbsfähigkeit beitragen wird.”
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Das zweistufige Batterie-Layout fällt vor allem durch seine Farbgebung ins Auge. Doch “nur weil es orange ist, heißt das nicht, dass wir es von McLaren haben”, lacht der Japaner und erklärt: “Im Inneren befinden sich die Batterie und die Steuereinheit.” Auch die ungewöhnliche Anordnung hat ihren Grund: “In den Gesprächen mit dem Team wurde betont, dass die Verpackung so kurz wie möglich sein soll, weshalb die Anordnung in zwei Ebenen erfolgt. Natürlich ist das, was man heute sieht, noch nicht die endgültige Spezifikation.” HRC Die neue Power-Unit von Honda trägt den Namen “RA626H”
Auffällig sind zudem die beiden “Hörner” auf der Oberseite. “Die hornartigen Ausbuchtungen sind notwendig, weil ein standardisierter Ladedrucksensor vorgeschrieben ist, damit die FIA den maximalen Ladedruck überwachen kann”, erklärt Kakuda. “Zu Demonstrationszwecken haben wir ihn dort montiert, wo er gut sichtbar ist.” Honda arbeitet weiterhin an der Zuverlässigkeit “Natürlich gilt: Wenn wir antreten, dann mit dem klaren Anspruch zu gewinnen”, ergänzt Koji Watanabe, Präsident der Honda Racing Corporation (HRC). “Die Regularien für 2026 sind jedoch technisch extrem anspruchsvoll. Zum jetzigen Zeitpunkt, noch vor den ersten Tests auf der Strecke, kennen wir den Abstand zu unseren Wettbewerbern nicht.”
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“Das wird sich erst zeigen, sobald die Tests beginnen”, bleibt Watanabe mit Prognosen vorsichtig. “Langfristig streben wir an, um Meisterschaften zu kämpfen, und wir wollen über eine einfache Beziehung zwischen einem PU-Hersteller und einem Konstrukteur hinausgehen.”
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“Wir möchten den nächsten Schritt gehen: Entwicklungsrichtungen und Herausforderungen vollständig teilen und gemeinsam ein einziges, geschlossenes Team aufbauen. Mit der Rückkehr in die Formel 1 verfolgen wir das Ziel, fortschrittliche Technologien zu akkumulieren, Menschen zu entwickeln und gleichzeitig die Marke zu stärken.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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Und woran arbeitet Honda aktuell noch besonders intensiv? “Zunächst brauchen wir Leistung, aber natürlich ist es entscheidend, Rennen auch zu beenden”, betont Projektleiter Tetsushi Kakuda. “In dieser Phase liegt unser Hauptaugenmerk darauf, die Zuverlässigkeit zu bestätigen.”
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