“Nichts mit Racing zu tun”: Jos Verstappen schießt gegen Formula 1-Regeln
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Jos Verstappen hat kein gutes Haar am neuen Formel-1-Reglement gelassen, das zur Saison 2026 eingeführt wurde. Der Vater des viermaligen Weltmeisters Max Verstappen kritisiert, dass das Spektakel zwar für mehr Chaos sorge, der echte Rennsport dabei aber auf der Strecke bleibe. Getty Images Europe Jos Verstappen wettert gegen die neuen Formel-1-Regeln
Die neuen Regeln setzen auf eine fast paritätische Aufteilung (50:50) zwischen Verbrennungs- und Elektromotor, aktive Aerodynamik, einen speziellen Überholmodus sowie kleinere und leichtere Chassis. Doch die Reaktionen im Fahrerlager fallen bisher gemischt aus. Kritiker wie Verstappen Senior monieren, dass es für die Piloten mittlerweile mehr um das Energiemanagement als um das Fahren am Limit gehe. “Ich war Ende Januar bei den privaten Testtagen in Barcelona vor Ort”, berichtet Jos Verstappen gegenüber De Telegraaf. “Einerseits hat man riesigen Respekt vor Red Bull und dem, was sie mit ihrem eigenen Motor erreicht haben. Aber dann fährt Max auf die Strecke und man merkt schnell, dass es ihm überhaupt keinen Spaß macht, diese Autos zu fahren. Und ich verstehe seinen Frust vollkommen.” “Belohnung für Mut und Können fehlt” Der ehemalige Formel-1-Pilot findet deutliche Worte für die Charakteristik der aktuellen Fahrzeuggeneration: “Als Fahrer solltest du für deinen Mut und dein Können belohnt werden. Aber heute ist es so: Wenn du in einer Kurve so hart wie möglich pushst, bist du am Ende der Runde eigentlich langsamer.” Ferrari vs. Mercedes: Enger Kampf oder nur eine Illusion? Video wird geladen…
Das nimmt laut Verstappen das komplette Renngefühl. “Sie sind die ganze Zeit nur damit beschäftigt, die Batterie zu verwalten. Das macht es auch für einen Fahrer wie Max schwieriger, den Unterschied auszumachen.” Kritik an künstlichen Überholmanövern Während Befürworter der Regeln auf die gestiegene Anzahl an Überholvorgängen in der bisherigen Saison verweisen, wischt Verstappen diese Argumente vom Tisch. “Das ist nicht der Kern des Rennsports”, betont er. “Der Punkt ist, dass man als Fahrer sein Talent kaum noch zeigen kann.”
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Für ihn gehöre das klassische Duell dazu: “Sich im Windschatten an jemanden heranzusaugen und ihn dann auf der Bremse auszuspielen – das ist es, worum es im Rennsport meiner Meinung nach geht. Jetzt sieht man viele Überholmanöver mitten auf der Geraden, nur weil der andere Fahrer keine Energie mehr übrig hat.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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Sein knallhartes Fazit: “Tut mir leid, aber das hat nichts mit Überholen zu tun. Was die Formel 1 damit macht, ist Chaos zu kreieren. Und dieses Chaos zieht ein gewisses Publikum an. Aber mit Racing hat das nichts zu tun.”
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