Pirelli alarmiert: “Der Kies schlitzt unsere Reifen auf!”
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Pirelli ist nach dem Freitag in Katar erneut in Lauerstellung. Im Training und Sprint-Qualifying wurden zahlreiche Einschnitte an den Reifen entdeckt – verursacht durch den ungewohnt scharfen Kies rund um den Kurs. Chefingenieur Simone Berra erklärt: “Wir hatten mehrere Schnitte auf der Lauffläche, an allen Kurven. Das liegt vor allem an den Kiesbetten hier.” LAT Images Die Strecke in Katar bleibt eine absolute Belastung für die Pirelli-Reifen
Die Strecke in Katar habe im Vergleich zu 2023 “drei oder vier zusätzliche Streifen” Kies hinzugefügt. Sobald die Fahrer ans Limit gingen, landete der Schotter auf der Ideallinie. “Wir haben einige sehr tiefe Schnitte gesehen”, so Berra. Noch gebe es “keine akute Sorge”, aber man müsse die mögliche Auswirkung auf Sprint und Rennen genau im Blick behalten. Die Gefahr sei real. “Wenn die Situation Probleme erzeugt oder potenziell zu Reifenschäden führt, kann die FIA eingreifen – mit roter Flagge oder Safety-Car, um die Strecke zu reinigen.” Warum sich Pirelli weniger Sorgen für den Sprint macht Auf Nachfrage, wie nah einige Schäden an einem Reifenschaden waren, wird Berra deutlich: “Ich habe Schnitte gesehen, die sehr tief waren. Sie haben die Konstruktion erreicht, aber zum Glück keinen Faden durchtrennt.” Doch genau darin liegt das Risiko: “Wenn die Konstruktion freiliegt und man mehrfach über den scharfen Kies fährt, kann das zu einem Plattfuß führen.” Video wird geladen…
Er betont jedoch, dass Qualifying und Sprint-Qualifying gefährlicher seien als die Rennen selbst: “Dort fahren die Fahrer absolut am Limit. Im Sprint und im Grand Prix bleiben sie mehr auf der Strecke – daher könnte es weniger problematisch sein. Aber wir haben das Thema im Blick.”
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Auch die Härte des Materials wurde untersucht. Auf die Frage eines Reporters, ob der Kies außergewöhnlich scharf sei, antwortet Berra: “Er ist ziemlich scharf, weil er diese Schnitte sehr leicht erzeugt hat. Er wirkt schärfer als auf anderen Strecken. Er ist nicht abgerundet.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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Die Reifen dürften damit ein bestimmendes Thema am Wochenende bleiben. Schon Wochen vor dem Katar-Wochenende hat sich der italienische Reifenhersteller dazu entschieden eine maximale Stintlänge von 25 Runden festzulegen. Pirelli begründete diese Entscheidung damit, “dass im Vorjahr insbesondere der linke Vorderreifen die Belastungsgrenze überschritten hatte”. Die Gegenmaßnahme sei daher “notwendig”.
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