Pirelli-Reifentest geplatzt: Angst in Bahrain nach Iran-Angriff
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Wegen der dramatisch eskalierenden Spannungen im Nahen Osten hat Pirelli die für dieses Wochenende geplanten Reifentests auf dem Bahrain International Circuit vorzeitig abgebrochen. Sutton Images Nach der militärischen Eskalation im Nahen Osten schweben Fragezeichen über dem Rennen in Bahrain
Die jüngsten militärischen Auseinandersetzungen zwischen Israel, den Vereinigten Staaten von Amerika und dem Iran zwangen den italienischen Reifenhersteller zu einer sofortigen Absage des Testprogramms in as-Sachir. Besonders die Angriffe auf die in Bahrain stationierte Fünfte Flotte der US-Navy haben die Sicherheitslage vor Ort fundamental verändert. Vor allem aber nutzen die USA auch die Isa Airbase, die nur 15 Kilometer vom Bahrain International Circuit entfernt liegt.
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Gleichzeitig befindet sich direkt neben der Rennstrecke ein weiterer Flughafen, die Sachir Airbase, der vor allem für Flugshows gebaut wurde. Im Zweifel könnte er durchaus mit der Isa Airbase verwechselt werden. Somit herrscht auf der Rennstrecke eine hohe Gefahrenstufe. Mitarbeiter stecken in Manama fest Eigentlich sollten Mercedes und McLaren am heutigen Samstag und dem morgigen Sonntag wertvolle Entwicklungsarbeit für die Saison 2026 leisten. Im Fokus standen dabei die neuen Regenreifen und Intermediates, die auf dem Wüstenkurs unter speziellen Bedingungen getestet werden sollten. Um realistische Daten zu sammeln, war geplant, die Strecke mithilfe einer speziellen Bewässerungsanlage künstlich unter Wasser zu setzen. Für Mercedes sollte unter anderem Testfahrer Frederik Vesti am Steuer sitzen, um wichtige Kilometer mit den modifizierten Testträgern (“Mule Cars”) zu sammeln. In einer offiziellen Stellungnahme betont Pirelli, dass die Sicherheit des Personals in einer solch volatilen internationalen Lage absolute Priorität vor sportlichen oder technischen Fortschritten habe. queueTwitterWidget();queueTwitterWidget(); Der Reifenhersteller bestätigt, dass sich alle Mitarbeiter von Pirelli sowie die Teammitglieder von Mercedes und McLaren aktuell in Sicherheit befinden. Die Angestellten verbleiben vorerst in ihren Hotels in der Hauptstadt Manama, während im Hintergrund bereits mit Hochdruck an einer sicheren Ausreise gearbeitet wird. Ziel ist es, das Personal so schnell wie möglich zurück nach Italien und England zu bringen. Die Absage kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, da die Formel 1 unmittelbar vor dem Saisonauftakt in Australien steht. Viele Teammitglieder und Logistik-Experten nutzen die Golfregion normalerweise als Drehkreuz für ihre Reise nach Melbourne. Durch die Sperrung von Lufträumen und die allgemeine Unsicherheit wird nun nach alternativen Routen gesucht.
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Es ist nicht ausgeschlossen, dass die aktuellen Ereignisse weitere Auswirkungen auf den Rennkalender haben könnten, zumal Bahrain selbst für den 12. April als vierter Saisonlauf geplant ist. Die FIA und die Formel-1-Verantwortlichen beobachten die Situation genau, um gegebenenfalls kurzfristig auf weitere Entwicklungen reagieren zu können.
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