Plastik-Panne bei Carlos Sainz: Williams kommt mit Geldstrafe davon
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Für Carlos Sainz wurde Q3 zum unfreiwilligen Abenteuer. Kaum hatte er die Garage verlassen, klebte plötzlich ein großflächiger Kunststoffstreifen vom Garagenboden an seinen Hinterreifen. Der Spanier schildert die Szene später mit einer Mischung aus Frust und Ungläubigkeit: “Ich glaube, wir haben beim Rausfahren ein Plastik aufgesammelt, und die Reifen haben das ganze Plastik mitgenommen. Ich habe dann vier oder fünf Kurven gebraucht, um dieses Plastik wieder loszuwerden.” circuitpics.de Carlos Sainz erlebte im Katar-Qualifying einen kuriosen Zwischenfall
Das Problem blieb jedoch nicht folgenlos. “Ich denke, dieses Plastik hat die Karosserie beschädigt”, sagt Sainz. “Das Team hat es repariert, indem sie einfach ein neues Stück Plastik drübergeklebt haben. Ich weiß nicht, ob wir dadurch Abtrieb verloren haben. Sie sagen mir jetzt im Debrief, wie viel es uns wirklich gekostet hat.” Der Spanier betont, wie unglücklich der Zeitpunkt war: “Es ist sicher nicht ideal, ein Q3 mit so einem Problem zu starten. Das sorgt für Druck und Chaos überall. Aber wir haben uns gut zurückgekämpft.”
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Trotz der Panne landete Sainz am Ende auf Rang sieben – ein respektables Ergebnis unter den Umständen. Doch Williams selbst blieb nicht ohne Konsequenzen: Die Rennleitung wertete den Vorfall als “Unsafe Release” und verhängte eine Geldstrafe. 5.000 Euro Geldstrafe: Williams kommt glimpflich davon In ihrem Urteil begründen die Stewards die Strafe klar. “Auto 55 wurde aus der Garage gelassen, während noch Boden-Sticker am Reifen klebten”, heißt es im Dokument. Das stelle einen Verstoß gegen Artikel 34.14 c) des Sportlichen Reglements dar. Die Begründung ist deutlich: “Das Team ist dafür verantwortlich, das Auto nicht in unsicherem Zustand auf die Strecke zu schicken. Das Videomaterial zeigt, dass der Fahrer erhebliche Schwierigkeiten hatte, das Auto zu kontrollieren.” Williams argumentierte, man benutze diese Bodensticker seit der Saisonmitte ohne jegliche Probleme. Doch die Stewards blieben hart: Der Vorfall habe eine gefährliche Situation ausgelöst, also gebe es keinen Spielraum. Die Strafe: 5.000 Euro. Video wird geladen…
Für Sainz selbst bleibt der Schaden entschärft. Dass er trotz beschädigter Aerodynamik eine konkurrenzfähige Runde setzte, werten Ingenieure intern als bemerkenswert. Offiziell aber steht die Episode als eines der ungewöhnlichsten Qualifying-Missgeschicke der Saison 2025 im Protokoll. Albon unter Beobachtung – und am Ende ohne Schuld Auch der zweite Williams-Pilot, Alexander Albon, hatte nach Q2 keine ruhige Minute: Er musste zu den Stewards, weil er in der Boxengasse beinahe Esteban Ocon behindert hatte. Das Urteil fiel jedoch überraschend mild aus – “No Further Action”. Albon erklärt die Szene mit einer offenen, fast resignierten Ehrlichkeit: “Wenn wir alle rausfahren, haben wir ein Fünf-Sekunden-Fenster, und wir verlassen die Box alle gleichzeitig. Je nachdem, wie jeder losfährt, treffen wir uns eben in der Mitte.” Dann präzisiert er: “Wenn dir der Mechaniker sagt, du sollst fahren, dann fährst du einfach. Wir schießen alle in die Fast Lane. Vielleicht hatte Esteban eine bessere Reaktion auf seinen Mechaniker.” Die Stewards bestätigen genau dieses Bild: Ocon beschleunigte schneller als erwartet, gleichzeitig wurde das Auto aus der Garage neben Williams in die Fast Lane entlassen. Albon könne nicht nach rechts ausweichen – dort fuhr sein Teamkollege Sainz -, aber auch nicht nach vorne beschleunigen. Eine klassische Engstellen-Kollision ohne Fehlverhalten. Meistgelesen in unserem Netzwerk GP Katar
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So blieb für Albon zwar ein enttäuschender 15. Platz im Klassement, aber immerhin ohne Strafe. Für ein Team, das ein chaotisches Qualifying erlebte, war dies fast schon eine der besseren Nachrichten.
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