Ralf Schumacher über Max Verstappen: “Ein bisschen Panikmache”
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Die Diskussion um das neue Motorenreglement 2026 geht in die nächste Runde – und diesmal meldet sich Ralf Schumacher deutlich zu Wort. Die scharfe Kritik von Max Verstappen, der von “Formel E auf Steroiden” gesprochen hatte, kann der frühere Grand-Prix-Sieger nur bedingt nachvollziehen. circuitpics.de Ralf Schumacher hält Max Verstappens harsche Worte für übertrieben
“Ich glaube, so kurz vor Saisonbeginn kann man eigentlich fast keine Regel ändern”, sagt Schumacher im Sky-Podcast Backstage Boxengasse. Nur wenn “jeden der Schuh drückt” und ein klares Problem nachweisbar sei, könne man überhaupt eingreifen – und auch dann nur mit Zustimmung aller Teams. Gerade beim Motorenthema, etwa rund um Mercedes, gelte: “Sowas kann man ja nicht von jetzt auf gleich ändern.”
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Für Schumacher steckt in der aktuellen Debatte auch Taktik. “Ich glaube, wie immer ist ein bisschen Panikmache dabei”, erklärt er offen. “Der eine oder andere macht es, weil er vielleicht einen Vorteil daran sieht oder weil er es selber nicht hinbekommt.” Sein Rat: “Lassen wir uns mal zum ersten Rennen gehen.” “Nicht gleich solche Urteile finden” Besonders wichtig ist Schumacher der Ton der Diskussion. “Man kann eine Meinung haben”, betont er, “aber man sollte vielleicht auch so offen sein, mal die ersten Rennen abzuwarten und nicht gleich Panik zu machen oder nicht gleich solche Dinge, solche Urteile zu finden.” Er fordert mehr Geschlossenheit innerhalb der Königsklasse: “Da sollte man mehr zusammenhalten.” Als Fahrer würde man schließlich auch erwarten, dass nicht jede Kritik sofort öffentlich ausgetragen werde. “Wenn man sowas macht, dann sollte man es lieber hinter verschlossenen Türen machen.” Video wird geladen…
Dabei betont Schumacher ausdrücklich, dass er Verstappen durchaus verstehe: “Ich verstehe Max auch. Man muss halt nur das große Ganze sehen.” Die Formel 1 funktioniere als Gesamtsystem – und habe vielen Beteiligten enorm viel gegeben. Er selbst habe Bernie Ecclestone “extremst viel zu verdanken”. Audi-Einstieg als Grundlage Schumacher erinnert außerdem daran, dass das neue Motorenreglement keine Laune der Serie gewesen sei. “Diese Regeländerung war ja kein Wunschkonzert der Formel 1”, sagt er. Vielmehr sei sie Grundvoraussetzung dafür gewesen, dass der Volkswagen-Konzern mit Audi überhaupt in die Formel 1 einsteigt. Hier müsse man abwägen: “Findet der Fahrer das jetzt total spaßig, das Auto zu fahren? Oder sind wir froh, dass wir so einen weltweiten Brand in der Formel 1 haben?” Aus seiner Sicht sei die Entscheidung deshalb “schon richtig gewesen”. Jetzt müsse man “durchbeißen”. Vettel: “Man darf sich noch kein Fazit erlauben” Auch Sebastian Vettel schlägt bei ServusTV leisere Töne an. “Im Moment wird viel gesprochen und geredet”, sagt der viermalige Weltmeister. “Aber ich glaube, man muss ein bisschen geduldig sein.”
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Für ein Urteil sei es schlicht zu früh: “Man darf sich jetzt noch kein Fazit erlauben, dafür ist es zu früh.” Natürlich seien die Änderungen “sehr einschneidend”, und je nachdem, wo man sportlich stehe, falle das Gefühl unterschiedlich aus. Doch Vettel ist überzeugt: “Ich glaube, es wird sich einpendeln.”
Formel1.de
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