Red Bull im Formel-1-Tief: Was Max Verstappen ausbremst
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“Wir liegen weit abgeschlagen auf dem vierten Platz. Das ist die Realität”, resümiert Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies nach den ersten drei Rennen in der Formel-1-Saison 2026. Die Bullen sind aktuell nicht in der Lage, mit Mercedes, Ferrari und McLaren mitzuhalten. LAT Images Max Verstappen kämpft aktuell nur im vorderen Mittelfeld der Formel 1
Dass Mekies Red Bull als “vierte Kraft” bezeichnet, ist bei einem Blick auf die Weltmeisterschaft sogar noch schmeichelhaft. Da liegen die Bullen aktuell nämlich nur auf Rang sechs, sogar noch hinter Haas und Alpine und lediglich zwei Zähler vor den Racing Bulls. Das mag lediglich eine Momentaufnahme sein, doch Fakt ist, dass Red Bull den schlechtesten Start in eine neue Formel-1-Saison seit 2015 erlebt hat. Vor elf Jahren startete man zuvor letztmalig ohne Podestplatz in den ersten drei Rennen in eine neue Saison.
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Das bislang beste Saisonergebnis ist weiterhin ein sechster Platz von Max Verstappen beim Saisonauftakt in Melbourne, danach zeigte der Trend sogar eher nach unten als nach oben. In China wurde Isack Hadjar als bester Red-Bull-Pilot Achter, zuletzt in Japan Verstappen. Red Bull kann Potenzial aktuell nicht ausschöpfen “Ich glaube, es ist für uns an diesem Wochenende – und wahrscheinlich auch in China – etwas komplizierter geworden, da wir keinen Weg gefunden haben, unseren Fahrern ein Auto zur Verfügung zu stellen, mit dem sie pushen können”, gesteht Mekies bei Sky. Der Teamchef sieht “zwei Aspekte”, die Red Bull momentan einbremsen. “Einerseits ist klar, dass wir noch einiges zu tun haben, um auf das gleiche Level wie die anderen zu kommen”, verrät er. Heißt: Dem RB22 fehlt einfach noch Performance. Daten Japan: Warum Antonelli auch ohne Safety-Car gewonnen hätte! Video wird geladen… Im Strategie-Video nach dem Großen Preis von Japan analysiert Datenexperte Kevin Hermann die Zahlen hinter dem Rennen.
“Andererseits gibt es Faktoren und Einschränkungen, die uns daran hindern, unser Potenzial voll auszuschöpfen”, betont Mekies jedoch auch. Selbst die vorhandene Performance können Hadjar und Verstappen momentan also nicht abrufen. Mekies erklärt: “Es gibt einen Bereich, in dem wir bei bestimmten Kurvengeschwindigkeiten und Kurvenbedingungen etwas an Performance einbüßen, verglichen mit dem, was unser Paket eigentlich leisten sollte. Daran müssen wir also arbeiten.” “Rückschritt” in China und Update-Fehlschlag in Japan Negativer Höhepunkt war dabei laut Mekies das Wochenende in Shanghai. “Wir sind definitiv der Meinung, dass wir in China einen Rückschritt gemacht haben. Und das messen wir nicht nur an den Topteams, sondern auch am Mittelfeld, das näher an uns herangerückt ist”, gesteht er.
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In Japan sei es zuletzt wieder “etwas besser” gewesen, doch am reinen Ergebnis machte sich das nicht bemerkbar. Verstappen schied im Qualifying bereits in Q2 aus und landete am Sonntag als Achter eine Position hinter Ex-Red-Bull-Pilot Pierre Gasly im Alpine. Suzuka: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion
Abhilfe sollte eigentlich ein Update schaffen, das die Bullen mit nach Suzuka gebracht hatten. Doch Verstappen selbst betont, dass dieses bislang noch keine Fortschritte gebracht habe. “Ich bin mir nämlich nicht so sicher, ob es hier wirklich gut funktioniert hat”, berichtet er. “Bei mir gab es jede Menge Stabilitätsprobleme”, schildert der viermalige Weltmeister, der betont: “Wir haben viel Arbeit vor uns.” Auch Teamchef Mekies gesteht, dass sich Red Bull aktuell in allen Bereichen verbessern müsse, um wieder zurück an die Spitze zu kommen. Das größte Problem ist das Chassis Spannend ist in diesem Zusammenhang, dass alle Beteiligten zwar auch noch Luft nach oben beim Motor sehen. Doch gleichzeitig stellt man in Milton Keynes klar, dass die erste eigene Formel-1-Powerunit aktuell eindeutig nicht das Hauptproblem sei.
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“Was die reine Leistung angeht, ist es sicher nicht unser Schwachpunkt”, winkt Verstappen ab und stellt klar, dass es natürlich noch Raum für Verbesserungen gebe. “Aber das ist normal. Es ist ein ganz neues Projekt”, erinnert er. Viel wichtiger sei es, die Probleme am Chassis in den Griff zu bekommen. Gute Laune trotz Disqualifikation: Max Verstappen begeistert Experten! Video wird geladen… Max Verstappen gewinnt erst seinen zweiten Rennauftritt auf der Nürburgring-Nordschleife und verliert diesen Sieg nach Disqualifikation.
Das sieht auch Hadjar so, der den Motor als “gut”, das Chassis dagegen als “furchtbar” bezeichnet. Bereits nach dem Suzuka-Qualifying erklärte der Franzose: “Der alte Bolide war zwar schwer zu fahren, aber er war schnell. Unser jetziges Auto ist schwer zu fahren und dazu noch langsam.”
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Laut Teamchef Mekies will man die Zwangspause im April nun nutzen, um an diesen Schwächen zu arbeiten. “Wir sind zuversichtlich, dass wir diese Pause nutzen werden, um einen großen Schritt nach vorne zu machen”, kündigt er an. “Wir brauchen die Zeit, um uns intensiv mit unseren Daten auseinanderzusetzen”, erklärt er und ergänzt: “Heißt das, dass man nach Miami kommt und dann wie durch ein Wunder alle Probleme gelöst hat? Nein”, stellt er zwar klar. Trotzdem ist er zuversichtlich, nach der Pause zumindest etwas besser dazustehen. Mekies: Rückstand zumindest nicht größer geworden Den aktuellen Rückstand auf Spitzenreiter Mercedes beziffert er im Rennen auf rund eine Sekunde, den auf Verfolger Ferrari auf ungefähr eine halbe. In diesem Zusammenhang betont er auch, dass sich an diesem Bild seit dem Auftakt in Melbourne nichts geändert habe.
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“Der größte Unterschied in Melbourne war, dass McLaren dort in Reichweite schien”, erklärt er. Dadurch habe Red Bull etwas besser ausgesehen, weil Verstappen dort unmittelbar hinter Lando Norris ins Ziel kam. Seitdem habe McLaren allerdings einen Sprung nach vorne gemacht. Formel-1-Quiz
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Christian Klien, David Coulthard Witali Petrow, Fairuz Fauzy Rupert Keegan, Alex Palou Robert Schwarzman, Franco Colapinto Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern “Was den Gesamtabstand zur Konkurrenz angeht, sah es nicht viel anders aus als in Melbourne”, sagt Mekies daher nach Suzuka. Der einzige Unterschied sei, dass McLaren in Japan “auf dem gleichen Level” wie Ferrari gewesen sei. An Red Bulls Abstand zur Spitze habe sich aber nichts geändert. In den kommenden Monaten will man diesen nun schließen, doch Mekies erklärt: “Nur die Strecke und die Rundenzeit geben uns einen Hinweis darauf, ob wir auf dem richtigen Weg sind.”
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“Ich glaube nicht, dass wir ein Wunder erwarten sollten, was das Schließen der Lücke angeht, denn der Rückstand ist beträchtlich”, betont er. Zumal auch die anderen Teams die Pause bis Miami nutzen wollen, um weitere Verbesserungen zu erzielen.
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