Regel-Revolution zerreißt das Formel-1-Feld: Größte Abstände seit 2017

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Die Formel 1 hat sich nach dem Großen Preis von Japan – bedingt durch die Absagen der Nahostrennen in Bahrain und Saudi-Arabien – in eine längere Pause verabschiedet. Eine ideale Gelegenheit, um einen genaueren Blick auf die Daten zu werfen und erste Erkenntnisse des neuen Reglements zu gewinnen.  Getty Images AsiaPac Der Start beim Großen Preis von Australien

Werfen wir also einen detaillierten Blick auf das aktuelle Kräfteverhältnis. Zunächst der Überblick: Das Feld aus elf Teams und 22 Fahrern lag an den ersten drei Rennwochenenden im Qualifying innerhalb von 3,63 Sekunden und im Renntrimm innerhalb von 3,60 Sekunden pro Runde. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das eine deutliche Spreizung. 2025 lag das gesamte Feld noch innerhalb von 1,14 Sekunden im Qualifying und 1,52 Sekunden pro Runde im Rennen. Der Abstand zwischen dem schnellsten und langsamsten Team hat sich über den Winter somit nahezu verdreifacht – ein erwartbarer Effekt angesichts des neuen Reglements und des Neueinsteigers Cadillac. Ein Blick in die Historie zeigt: So große Leistungsunterschiede gab es zuletzt 2017. Damals lag Schlusslicht Sauber im Qualifying durchschnittlich 3,64 Sekunden hinter Spitzenreiter Mercedes. Kräfteverhältnis: Red Bull mit schlechtester Pace seit 2015 Aktuell dominiert Mercedes das Geschehen deutlich. An den ersten drei Rennwochenenden betrug der durchschnittliche Vorsprung im Qualifying 0,56 Sekunden auf Ferrari, im Rennen sogar 0,53 Sekunden pro Runde. Ferrari etabliert sich damit als erster Verfolger.
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Dahinter folgt McLaren als dritte Kraft (Qualifying: +0,78 Sekunden, Rennpace: +0,82 Sekunden), gefolgt von Red Bull (Qualifying: +0,97 Sekunden, Rennpace: +1,26 Sekunden). Besonders der Rückstand von Red Bull fällt dabei ins Auge – ein derart großer Abstand zur Spitze wurde zuletzt 2015 bei den Bullen gemessen. Im Mittelfeld hat aktuell Alpine die Nase vorn, dicht gefolgt von Haas. Am Ende des Feldes kämpfen Aston Martin und Cadillac mit deutlichem Rückstand. Insgesamt lässt sich das Feld derzeit in fünf Leistungsgruppen einteilen: An der Spitze steht ein klar dominierendes Mercedes-Team. Dahinter folgen Ferrari und McLaren als erste Verfolger. Es schließt sich ein enges vorderes Mittelfeld von Red Bull bis Audi an. Williams befindet sich aktuell in einer Art Niemandsland, während Aston Martin und Cadillac das Schlusslicht bilden. Ferrari-Teams im Renntrimm besser Ein interessanter Aspekt ergibt sich beim Vergleich von Qualifying- und Rennpace: Alle Teams mit Ferrari-Antrieb zeigen tendenziell stärkere Leistungen im Rennen. Mit Ausnahme von Ferrari und Cadillac liegen alle Teams im Qualifying näher an Mercedes als im Renntrimm.
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Ferrari selbst kann im Rennen im Schnitt rund drei Hundertstel pro Runde auf Mercedes gutmachen. Auch Cadillac zeigt hier ähnliche Tendenzen. Haas fällt ebenfalls weniger stark ab als der Rest des Mittelfelds. Video wird geladen…  

Mögliche Gründe dafür sind vielfältig: starke Starts, die freie Fahrt ermöglichen, oder ein Motor, der besonders im Rennbetrieb effizient arbeitet, dafür aber im Qualifying nicht die maximale Spitzenleistung liefert. Rasante Weiterentwicklung: Cadillac schon eine Sekunde aufgeholt Spannend ist auch die Entwicklung im Saisonverlauf. Während einige Teams in Suzuka bereits Updates brachten, scheint die Leistungssteigerung aktuell vor allem durch ein besseres Verständnis der neuen Fahrzeuge – insbesondere des Motoren-Mappings – bestimmt zu werden.
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Vor allem Cadillac ist hier positiv hervorzuheben. Der Neueinsteiger lag in Australien noch 4,12 Sekunden pro Runde hinter Mercedes, in Japan waren es nur noch 3,18 Sekunden – trotz der längeren Strecke in Suzuka. Damit hat sich Cadillac um fast eine volle Sekunde verbessert. Allerdings konnten auch alle anderen Teams ihren Rückstand reduzieren. Zu berücksichtigen ist jedoch, dass Mercedes in Japan häufig im Verkehr unterwegs war und seine tatsächliche Pace nicht vollständig zeigen konnte. An der Spitze hat insbesondere McLaren große Fortschritte gemacht. In Australien betrug der Rückstand im Renntrimm noch 1,34 Sekunden pro Runde, in Japan nur noch 0,29 Sekunden. Selbst bei isolierter Betrachtung des repräsentativeren zweiten Stints lag McLaren mit 0,53 Sekunden deutlich näher an Mercedes als noch zum Saisonauftakt. 2025 zu 2026: Nur Mercedes, Alpine und Ferrari mit Fortschritten Auch der Vergleich mit dem Vorjahr liefert interessante Erkenntnisse. Das Feld hat sich insgesamt deutlich auseinandergezogen, was auch bedeutet, dass nur drei Teams sich relativ zur Spitze verbessern konnten. Allen voran Mercedes: 2025 lag man im Schnitt noch 0,55 Sekunden pro Runde hinter Spitzenreiter McLaren, aktuell führt man das Feld klar an.
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Ferrari konnte sich minimal um 0,01 Sekunden pro Runde verbessern. De facto ist der Abstand zur Spitze jedoch nahezu identisch geblieben – lediglich die Konkurrenz ist zurückgefallen, wodurch Ferrari nun als zweite Kraft erscheint. Auch Alpine konnte sich steigern und liegt 2026 im Schnitt 0,07 Sekunden näher an der Spitze als im Vorjahr. Ein kleiner Fortschritt mit großer Wirkung: Vom Schlusslicht hat sich das Team ins vordere Mittelfeld vorgearbeitet.
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Dem gegenüber stehen deutliche Rückschritte bei mehreren Teams. Besonders Aston Martin hat stark verloren: Der Abstand zur Spitze ist um 2,29 Sekunden pro Runde gewachsen. Auch Williams (+1,46) und Red Bull (+0,95) zählen zu den größten Verlierern des neuen Reglements.

 
Formel1.de 

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