Rob Smedley erklärt: Das lief bei Lewis Hamilton und Riccardo Adami falsch
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Die Beziehung zwischen Lewis Hamilton und seinem letztjährigen Renningenieur Riccardo Adami sorgte in der vergangenen Saison für Diskussionen. Offenbar, so der Eindruck von außen, herrschte zwischen den beiden eine angespannte Atmosphäre, weshalb Hamilton in dieser Saison wohl einen neuen Ingenieur bekommt. Ferrari Robert Smedley hat bei Ferrari und Williams mit Felipe Massa gearbeitet
Nun hat sich auch der langjährige Ferrari-Ingenieur Rob Smedley, der unter anderem mit Felipe Massa zusammenarbeitete, dazu geäußert. “Wenn man es mit Max und GP [Gianpiero Lambiase] vergleicht, ist Lewis neu im Team, und die Beziehung zu seinem Ingenieur steckt noch in den Kinderschuhen”, meint der Brite. Besonders eine Situation aus dem Vorjahr habe das gezeigt, nämlich als Hamilton scherzte, dass sich Adami doch einen Tee machen solle, während er auf die Antwort auf seine Frage warte. “Wenn solche Kommentare über Funk passieren, ist die Beziehung noch nicht vollständig ausgebildet, und genau dort kann es ungesund werden.” Rob Smedley wird deutlich: “Das ist kein Callcenter” “Es ist ein klares Zeichen dafür, dass Frustrationen überkochen”, betont Smedley im aktuellen High Performance Podcast. Für den 52-jährigen Familienvater, der mittlerweile eine kostengünstige Nachwuchs-Kartserie mit Elektro-Karts betreibt, hätten Hamilton und Adami schlichtweg nicht harmoniert. Die Formel-1-Renningenieure 2025
Smedley übt sogar Kritik an Adami. “Übrigens ist es die Aufgabe des Renningenieurs, genug über das Auto zu wissen und in seiner Arbeit so bewandert zu sein, dass man die Frage des Fahrers schnell beantworten kann”, ergänzt er. “Es schmerzt mich, wenn ich höre: ‘Wir melden uns später.’ Das ist kein Callcenter.”
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“Der Fahrer versucht, 10/10 zu liefern, während er mit 320 km/h fährt. Antwortet ihm und gebt ihm Sicherheit. Wenn du antwortest, dass du erst jemand anderen fragen musst, nagen diese kleinen Momente am Vertrauen, und die Beziehung wird angespannt.” Ingenieur muss Verständnis für den Fahrer zeigen Smedley betont, dass die Rolle des Renningenieurs ungefähr zu 50:50 aus technischem Verständnis und der Zusammenarbeit mit dem Fahrer bestehe. “In einem Formel-1-Team ist der Renningenieur im Grunde der Headcoach für diesen Fahrer, also kann man nicht einfach auftauchen, ohne eine Ahnung von der technischen Seite des Jobs zu haben.” “Es ist wirklich wichtig, dass man versteht, wie das Auto funktioniert, wie der Fahrer mit dem Fahrzeug interagiert und wie man dieses Gesamtpaket optimiert”, sagt der Ingenieur. “Aber wenn man nicht versteht, dass ein Mensch im Auto sitzt – ein Athlet mit all den Schwächen, die wir ‘gewöhnlichen Sterblichen’ haben -, wird es niemals funktionieren.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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Dass Adami bereits mit Sebastian Vettel bei Ferrari gut zusammengearbeitet habe, sei deshalb kein Garant für Erfolg gewesen. “Er hatte eine großartige Beziehung und viel Erfolg mit Sebastian”, ergänzt Smedley. “Aber manchmal ist es wie meine Geschichte mit Felipe 2006: Wenn es nicht passt, funktioniert es einfach nicht.”
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