Sainz über Verstappen-Tiefschlag: “Dachte, ich würde nicht mehr fahren”
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Carlos Sainz gehört mittlerweile zu den etabliertesten Piloten in der Formel-1-Startaufstellung. Der Spanier fuhr schon für Renault und McLaren, gewann Rennen mit Ferrari und geht 2026 mit Williams in seine bereits zwölfte Saison in der Königsklasse. Max Verstappen und Carlos Sainz gaben 2015 gemeinsam ihr Formel-1-Debüt
Allerdings war zwischenzeitlich nicht klar, ob es der Sohn der gleichnamigen Rallye-Legende überhaupt in die Formel 1 schaffen würde. Denn im Nachwuchsprogramm von Red Bull schien Sainz Ende 2014 eine Sackgasse erreicht zu haben. “Red Bull sagte mir: Es ist dein letztes Jahr. Wenn du die World Series [Formel Renault 3.5] gewinnst, gibt es vielleicht einen Platz für dich in der Formel 1. Wenn nicht, dann nicht”, berichtet der heute 31-Jährige im Podcast Chiringuito Inside.
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Sainz war 2010 in das Red-Bull-Juniorteam aufgenommen worden, gewann 2011 den Titel im Formel Renault 2.0 Northern European Cup, blieb 2012 und 2013 aber ohne weitere Meisterschaft. Dementsprechend stand er in der Saison 2014 unter Druck. “Also änderte ich meine Einstellung, gewann die World Series – und plötzlich beförderten sie Verstappen statt meiner in die Formel 1”, erinnert sich Sainz, der damals den Titel vor Pierre Gasly gewann, für die Saison 2015 aber trotzdem zunächst kein Formel-1-Cockpit bekam. Sainz-Chance dank Vettel-Wechsel Stattdessen verkündete Red Bull bereits im Sommer 2014, dass der damals gerade einmal 16-jährige Max Verstappen im folgenden Jahr für Toro Rosso fahren würde. Der Niederländer wurde damit nach erst einer Saison und ohne Titel im Formelsport direkt in die Königsklasse befördert. Für den drei Jahre älteren Sainz war diese Entscheidung ein Tiefschlag. “Es waren zwei oder drei Monate, in denen ich dachte, ich würde nicht mehr fahren”, blickt der Spanier zurück und erklärt, dass sein Formel-1-Traum damit erst einmal geplatzt war. Die Nachwuchstitel der Formel-1-Piloten 2025
Das Schicksal wendete sich später aber doch noch zum Guten, weil Sebastian Vettel sich dazu entschied, Red Bull Ende 2014 in Richtung Ferrari zu verlassen. Dadurch wurde bei den Bullen ein Platz frei, den Daniil Kwjat übernahm – wodurch wiederum dessen Toro-Rosso-Cockpit frei wurde. “Ein Platz wurde frei für mich, und sie setzten Verstappen und mich gemeinsam bei Toro Rosso ein”, erinnert sich Sainz, der damit 2015 zusammen mit dem Niederländer sein Debüt in der Königsklasse gab. Anfang 2016 erhielt Verstappen intern erneut den Vorzug, als es um eine Beförderung von Toro Rosso zu Red Bull ging. 2017 nabelte sich Sainz daraufhin von den Bullen ab und wechselte zunächst zu Renault, anschließend zu McLaren, Ferrari und schließlich zu Williams.
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