So erklärt Audi seine radikale neue Aerodynamik

So erklärt Audi seine radikale neue Aerodynamik

 

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Beim Formel-1-Shakedown in Barcelona noch konventionell, beim ersten Wintertest in Bahrain (das Geschehen hier im Formel-1-Liveticker verfolgen!) plötzlich radikal innovativ: Audi-Teamchef Jonathan Wheatley hat erstmals die Hintergründe zum dramatischen Aerodynamik-Umbau am Audi R26 genannt.  Getty Images Europe Gabriel Bortoleto im umgebauten Audi R26 bei den Formel-1-Tests in Bahrain 2026

Wheatley erklärte am Rande der Formel-1-Testfahrten in Bahrain (zur Bildergalerie!): “Wir haben den Crashtest früh bestanden und das Auto früh zusammengebaut. Für diesen frühen Einsatz definiert man ein Aerodynamik-Paket, mit dem das Fahrzeug zunächst einmal fahren kann.” Und das Auto fuhr früher als alle anderen: Audi absolvierte bereits am 9. Januar 2026 einen ersten Streckentest mit dem R26 auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya – gut zwei Wochen vor dem Formel-1-Shakedown an gleicher Stelle, den Williams gar nicht und Aston Martin nur verspätet bestreiten konnten. Warum der “erste” R26 jetzt “rudimentär” wirkt Wiederum zwei Wochen später rollte der neue Audi mit klar erkennbaren Veränderungen auf die Strecke: Am auffälligsten sind die neuen Seitenkästen, die deutlich schmaler gehalten sind als in der bisherigen Version. Dazu kommen neu geformte Lufteinlässe und ein “Kanal” zwischen Seitenkästen und Motorhaube, wo zuvor eine glatte Oberfläche zu sehen gewesen war.  Getty Images Fotomontage: Die beiden Audi-Versionen im Vergleich

“Im Vergleich zu dem ausgefeilten Paket, das wir jetzt am Auto haben, war die erste Version ziemlich rudimentär”, erklärte Wheatley. Er hielt die Basisversion des Audi R26 trotzdem für notwendig: “Wir sind gefahren und haben Kilometer gesammelt – und auch dann gelernt, wenn wir gerade nicht gefahren sind.” Video wird geladen…  

Von diesen Erfahrungswerten profitiert Audi in der ersten Woche der offiziellen Wintertests in Bahrain. Das stimmt Teamchef Wheatley ausdrücklich “zuversichtlich”. Williams und Aston Martin hingegen haben mit dem Erfahrungsrückstand aus dem Shakedown zu kämpfen – vor allem der AMR26 von Designer Adrian Newey macht den Eindruck, noch lange nicht ausgereift zu sein.
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Wheatley hält den Audi R26 aber für ebenso radikal wie den Aston Martin AMR26: “Wir verfolgen bei diesen technischen Regularien einen mutigen Ansatz. Ich denke, viele beobachten uns und erkennen den Ehrgeiz im Team. Und ich spreche so oft von Ehrgeiz, weil wir aus bescheidenen Anfängen kommen.”

 
Formel1.de 

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