Technikchef: Red Bull ist für den Abgang von Adrian Newey gerüstet

Technikchef: Red Bull ist für den Abgang von Adrian Newey gerüstet

 

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Wie stark wird Red Bull der Verlust von Adrian Newey schmerzen? Der erfolgreiche Designer hat seinen Abschied von Red Bull zur neuen Saison angekündigt und wird das Team nach knapp 20 Jahren verlassen – in noch unbekannte Richtung.   Pierre Wache glaubt, dass Red Bull Adrian Newey abfangen kann

Für Red Bull steht damit ein großer Umbruch an, denn Newey hat den Rennstall abgesehen von seinem Debütjahr 2005 während der kompletten Formel-1-Zeit begleitet und war dementsprechend auch an allen Siegen und Titeln beteiligt. Nun werden die Bullen ohne das umworbene Designgenie auskommen. “Adrian ist ein großer Mann in diesem Geschäft und der vielleicht erfolgreichste Ingenieur der Formel 1”, lobt Pierre Wache, der seit 2013 bei Red Bull und damit unter Newey gearbeitet hat und als Technikchef in gewisser Weise auch die Arbeit von Newey schon teilweise mit übernommen hat, als der sich um andere Projekte kümmern wollte. Er sagt: “Das wird einen großen Effekt für uns haben, aber das Team war auch darauf vorbereitet.”

Denn: Red Bull war klar, dass Newey nicht mehr ewig weitermachen wird. Der Brite hatte sich in den vergangenen Jahren immer wieder Auszeiten genommen und sich auf andere Projekte konzentriert. Ganz loslassen von der Formel 1 konnte er bislang aber nie. Schon vor einigen Jahren hatte Red Bull seine technische Führungsstruktur umgekrempelt, um nicht mehr so abhängig von Newey zu sein und sich gleichzeitig für die Zukunft zu rüsten. Das Ziel: einen nahezu nahtlosen Übergang zu schaffen. “Dafür haben wir geplant, und dafür arbeiten wir”, so Wache, der aber weiß, dass erst die Zukunft zeigen wird, ob Red Bull das Abfangen des Verlustes auch wirklich gelingen wird. “Wir sind alle in einem konkurrenzfähigen Umfeld, und alle arbeiten hart, um uns einzuholen. Und wir arbeiten hart, um vorne zu bleiben”, sagt der Franzose. Fotostrecke: Die Weltmeister-Autos von Adrian Newey Designguru Adrian Newey erschuf in seiner seit 1988 währenden Formel-1-Karriere 14 Autos, die WM-Titel einfuhren. Die Boliden, die er für Williams, McLaren und Red Bull auf das Zeichenbrett brachte, fuhren über 150 Grand-Prix-Siege ein. Wir zeigen die Geniestreiche des Briten.

Aber: “Es ist nicht nur eine Person, die das Auto abliefert. Ich würde sagen, dass wir darauf vorbereitet sind, auch nach dem Abgang einer Person als Team zu arbeiten, um ein Auto hinzustellen. Es ist schade, aber natürlich sind wir darauf vorbereitet. Und das müssen wir jetzt und im kommenden Jahr beweisen.” Trotzdem betont der Technikchef, dass jede Person einen Einfluss hat. “Und klar: Je höher du stehst, desto größer ist dein Einfluss, weil du die Richtung vorgibst”, sagt er. Allerdings sei es wichtig, dass unterschiedliche Abteilungen reibungslos miteinander arbeiten und in die gleiche Richtung ziehen. “Und wenn du diesen Aspekt nicht verlierst, dann könntest du auf dem richtigen Weg sein”, so Wache.

 
Formel1.de 

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