Überholfrust in Katar: Verstappen und Russell erklären das Grundproblem

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Der erste von zwei Formel-1-Läufen an diesem Katar-Wochenende bot erstaunlich wenig Action. George Russell forderte nach dem Freitagstraining eine verlängerte DRS-Zone, doch die FIA stellt klar: Für das Hauptrennen am Sonntag wird daran nichts geändert.  LAT Images Der Große Preis von Katar droht ein einsames Rennen für die Fahrer zu werden

Schon am Freitag hatten mehrere Fahrer gewarnt, dass das Hinterherfahren in Losail extrem schwierig werden würde. Genau das trat im Sprint ein. In den 19 Runden gab es kaum Überholmanöver, selbst im Mittelfeld ging wenig. Oliver Bearman bezeichnete das Rennen als “ereignislos”, Isack Hadjar wurde noch deutlicher: “Fühlt sich im Qualifying fantastisch an – wie in Monaco. Im Rennen ist es einfach unglaublich langweilig.” George Russell hatte bereits vor dem Sprint davor gewarnt und sich für mehr DRS-Unterstützung ausgesprochen. Doch nach dem Rennen wollte er diese Idee kaum noch als Lösung sehen. “Ich hatte nicht ein einziges Mal DRS. Da ist es völlig egal, ob die Zone dreimal so lang wäre oder halb so lang. Wenn du gar nicht erst in den DRS-Bereich kommst, bringt es nichts.” Warum die FIA die DRS-Zone nicht verlängert Auf Nachfrage von Motorsport.com bestätigte die FIA, dass die DRS-Zonen für den Grand Prix nicht verlängert werden. Grundsätzlich wäre eine Anpassung zwar möglich, aber es gibt gleich mehrere Gründe, die dagegen sprechen.
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Zum einen hätte eine längere DRS-Zone Sicherheitsauswirkungen, die man nicht unterschätzen darf. Außerdem hat die FIA die endgültigen DRS-Längen für alle Rennen bereits im Februar an die Teams übermittelt – damals gab es keinerlei Einwände. Das Thema wurde erst zu Beginn dieses Wochenendes angesprochen, unter anderem auch in der Fahrerbesprechung. Video wird geladen…  

Hinzu kommt, dass die FIA äußerst ungern während eines laufenden Events Änderungen vornimmt, weil dafür unter anderem sämtliche Systeme neu gestartet werden müssten. Genau das birgt zusätzliche Risiken. Katar bietet zu viel Highspeed bei zu kurzen Bremszonen Zudem ist fraglich, ob eine längere DRS-Zone überhaupt helfen würde. Russell sieht das Hauptproblem an anderer Stelle: Die Sequenz schneller Kurven vor Start und Ziel verhindert, dass man nah genug herankommt. “Wenn du fast voll durch drei Highspeed-Passagen fährst, bevor es auf die Gerade geht, ist es extrem schwer, dranzubleiben.” Dazu komme ein weiterer Faktor: “In Kurve 1 bremsen wir vielleicht 40 Meter vorher – auf anderen Strecken sind es 100 oder 110. Ein Traum zum Fahren, aber zum Überholen einer der schwierigsten Kurse im Kalender.” Formel-1-Quiz
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1 18 17 10 Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern Mit den aktuellen Ground-Effect-Autos verstärkt sich dieses Problem, weil sie gerade in schnellen Kurven besonders gut funktionieren. Damit erzeugen sie Dirty-Air, die das Folgen zusätzlich erschwert. Lando Norris stimmt zu: “Auf dieser Strecke ist es fast unmöglich, dem Vordermann zu folgen. Sobald man innerhalb eines Drei-Sekunden-Abstands kommt, wird es schwierig.” Verstappen: “Linker Vorderreifen baut nach ein paar Runden ab” Max Verstappen sieht die Ursachen ebenfalls nicht nur beim Layout, sondern auch bei der Reifenbelastung. “Es gibt überall viel Grip, dadurch kommen alle gut aus den Kurven raus. Aber das größte Problem ist, dass der linke Vorderreifen völlig überhitzt und extrem abbaut”, erklärte er niederländischen Medien. “Nach drei, vier Runden im Verkehr ist der Reifen hinüber. Dann kannst du nicht mehr nah dranbleiben. Und ja, der letzte Sektor hat viele Highspeed-Kurven, und die DRS-Zone ist zu kurz. Zusammen führt das zu diesem Problem.” Da sich bis Sonntag nichts ändern wird, spricht wenig für ein spannendes Hauptrennen. (Die Startaufstellung zum Großen Preis von Katar) Verstappen will aber noch nicht schwarzmalen. “Man weiß nie, was passiert. Boxenstopps können alles verändern, dazu kommt das Rundenlimit pro Reifensatz. Wenn du etwas zu früh stoppst und dann ein Safety-Car kommt, kann sich das ganze Rennen drehen. Also nein, man kann jetzt nicht sagen, dass es am Sonntag genauso langweilig wird.”

 
Formel1.de 

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