Wegen Simulator: Was Audi in Hinwil ausbauen muss
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Während sich Audi auf seine allererste Saison als Formel-1-Hersteller vorbereitet, vollzieht das Unternehmen den Übergang vom langjährigen Ferrari-Kundenteam Sauber zu einem vollwertigen Werksteam. Ein zentraler Teil dieses Übergangs ist die Zusammenführung der Sauber-Einrichtungen im schweizerischen Hinwil und der Audi-Antriebssparte im deutschen Neuburg. Audi Audi muss seine Produktionsanlagen in Hinwil vergrößern
Im Vorfeld des Jahres 2026 sprach Mattia Binotto, Geschäftsführer und Technikchef des Projekts, über die Notwendigkeit, permanente Konferenzsysteme in beiden Werken zu installieren. So soll eine standortübergreifende Kommunikation zwischen der Schweiz und Deutschland sichergestellt werden. Binotto, der in seiner Zeit bei Ferrari sowohl die Verantwortung für den Antrieb als auch für das Chassis innehatte, ist überzeugt, dass die Audi-Anlagen in Neuburg den Anforderungen der modernen Formel 1 voll und ganz gerecht werden. Im Gegensatz dazu sieht der Italiener bei der aktuellen Infrastruktur in Hinwil jedoch Handlungsbedarf: Es fehlt schlichtweg an Platz, um den vollen Umfang dessen abzudecken, was Audi von der Fabrik erwartet. Neuburg top, Hinwil ausbaufähig In der Vergangenheit galt Hinwil als eine der technologisch fortschrittlichsten Anlagen im Formel-1-Feld. Kimi Räikkönens Wechsel zu McLaren im Jahr 2002 soll zumindest teilweise den damals hochmodernen Windkanal und den Supercomputer finanziert haben, was schließlich dazu führte, dass BMW zwischen 2006 und 2009 die Mehrheit am Team übernahm. Das Audi-Design für 2026
Doch da die Teams in den vergangenen zwei Jahrzehnten personell stark gewachsen sind – verbunden mit Audis Einstellungsoffensive für die erste Formel-1-Saison -, muss Hinwil nun erweitert werden. Laut Binotto ist es kein realistisches Szenario, den neu bestellten Simulator des Teams in die bestehenden Räumlichkeiten zu quetschen.
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“Ich denke, in Neuburg haben wir die Infrastruktur, die wir brauchen. Wir sind auf dem nötigen Niveau. Es ist eine großartige Infrastruktur. Wir haben alle Prüfstände und den erforderlichen Platz”, erklärt Binotto. “In Hinwil hingegen fehlt uns meiner Meinung nach noch der Platz für das, was wir brauchen. Wir haben einen brandneuen Simulator bestellt, aber wir brauchen ein Gebäude dafür, da der Simulator sehr groß ist. Also müssen wir einen Simulator bauen.” Interne Fertigung für den Budget-Cap Doch es geht nicht nur um die Simulation. Auch die Produktion muss angepasst werden, um unter dem Kostendeckel wettbewerbsfähig zu sein. “Wir müssen unsere Fertigungskapazitäten erweitern, denn in der Formel 1 ist es wichtig, die Verbundwerkstoffe intern herzustellen – für die Geschwindigkeit, für die Qualität und für die Kosten im Rahmen des Budget-Caps. Also müssen wir die Fertigung ausbauen”, so Binotto weiter.
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“Wir brauchen mehr Schreibtische für die Ingenieure. Insgesamt brauchen wir also mehr Platz. Und gemeinsam mit Audi, die – wie ich schon sagte – voll engagiert sind, planen wir die Vergrößerung unserer Gebäude, unseres Campus und unserer aktuellen Einrichtungen.” Fünf-Jahres-Plan steht Ungeachtet der baulichen Herausforderungen glaubt Binotto, dass Audi die nötigen Zutaten besitzt, um in der Formel 1 erfolgreich zu sein. Das Team hat sich einen Fünf-Jahres-Plan gesetzt, um konkurrenzfähig zu werden – auch wenn die Geschichte der Königsklasse voll ist von gescheiterten Fünf-Jahres-Plänen und Zielen, nach 100 Rennen regelmäßig zu gewinnen. F1 2026: Was kann der Audi R26 mit Hülkenberg? Video wird geladen… 2026 steigt Audi als deutscher Hersteller in die Formel 1 ein und übernimmt das traditionsreiche Sauber-Team – ein historischer Moment für den deutschen Motorsport. In diesem Video analysieren wir Audis Einstieg, die neue Teamstruktur mit Standorten in Hinwil, Neuburg und England sowie die Schlüsselrollen von Mattia Binotto und Jonathan Wheatley. Außerdem sprechen wir über das Fahrerduo Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto, die Erwartungen an die erste Saison und Audis langfristigen WM-Plan bis 2030. Welche Chancen hat Audi im neuen Formel-1-Reglement, und kann ein neuer F1-Boom in Deutschland entstehen?
Audis erste Priorität liegt darauf, sicherzustellen, dass der neue R26 die Rennen beendet und dass der Antriebsstrang so weiterentwickelt werden kann, dass er die etablierten Hersteller herausfordert – sofern dies nicht schon von Anfang an gelingt. Von diesem Punkt aus muss das Team das Momentum nutzen.
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“Es ist immer schwierig, sich mit den anderen zu vergleichen, ich kenne die anderen nicht”, fügt er hinzu. “Ich weiß, wer Audi ist, was Audi ist, und ich denke, wir haben ein großartiges Team mit toller Energie, das voll auf unsere Zukunft und unseren Erfolg fokussiert ist.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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“Und ich kann sagen, dass ich davon überzeugt bin, dass wir alles haben, was nötig ist, um eines Tages erfolgreich zu sein. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir das sein werden.”
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