Wenig Kilometer: Das “lästige” Problem bei McLaren
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Formel-1-Team McLaren hat eingeräumt, beim Shakedown in Barcelona keinen optimalen Start in die Formel-1-Saison 2026 gefunden zu haben. Technikchef Nick Houldey sagte nach dem Abschluss der Probefahrten: “Wir hatten vielleicht das Gefühl, ein wenig hinterherzuhinken, denn wir haben am ersten und zweiten Tag nicht ganz die Kilometerleistung erreicht, die wir uns vorgenommen hatten.” McLaren Lando Norris im McLaren MCL40 beim Shakedown in Barcelona 2026
Zwar hatte McLaren an seinem ersten Fahrtag mit 360 Kilometern gleich mehr als eine Grand-Prix-Distanz zurückgelegt, schaffte am zweiten Tag jedoch nur 225 weitere Kilometer. Am dritten Tag fuhren Lando Norris und Oscar Piastri zusammen fast 800 Kilometer für eine Gesamtdistanz von 1.360 Kilometern. Doch das ergab am Ende nur die viertschwächste Laufleistung – rund 1.000 Kilometer weniger als Spitzenreiter Mercedes. Das Defizit ist laut Houldey vor allem auf “kleine, lästige Probleme, die unverhältnismäßig viel Zeit gekostet haben” zurückzuführen. Der dritte Fahrtag mit dem McLaren MCL40 sei dann jedoch ein Lichtblick gewesen: “Beide Fahrer haben viele Runden ohne jegliche Probleme absolviert. Dieser Tag hat genau das gebracht, was wir gebraucht haben. Wir sind daher zufrieden nach Hause gefahren.” Wie Weltmeister Norris den Shakedown bewertet “Im Großen und Ganzen zufrieden” zeigt sich auch Weltmeister Norris. Er sagte: “Aus meiner Sicht ging es darum, wieder ein gutes Gefühl fürs Auto zu bekommen. Es gibt ein paar Kleinigkeiten, die ich hier und da anpassen muss, aber ansonsten fühlt es sich immer noch wie ein echtes Rennauto an – schnell und angenehm zu fahren.”
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Doch andere Teams wirkten schneller, allen voran Mercedes und Ferrari. Das ist Norris nicht entgangen: “Natürlich schaut man immer auch auf die anderen. Das gehört einfach zum Sport dazu. Und man muss akzeptieren, dass andere manchmal einen besseren Job machen. Genau daraus will man lernen.” Und an Lektionen mangelt es nicht bei McLaren. Norris-Teamkollege Piastri etwa sagte: “Wir haben begonnen, einige Probleme, Einschränkungen und Unterschiede im Vergleich zum vergangenen Jahr zu verstehen – sowohl beim Auto als auch beim Antrieb. Jetzt werden wir analysieren, was wie geplant funktioniert hat, was nicht und welche Dinge angepasst werden müssen.” McLaren: Beim Bahrain-Test muss es besser laufen Insgesamt fühlt sich McLaren bereits “gut vorbereitet” für die weiteren Formel-1-Testfahrten in Bahrain. Der Shakedown sei unterm Strich ein “erfolgreicher Schritt in die richtige Richtung” gewesen. Piastri habe “keine größeren Überraschungen” beim Fahrverhalten festgestellt. “Sicherzustellen, dass alles wie erwartet funktioniert, bleibt unser wichtigster Fokus”, erklärte er. Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
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McLaren-Technikchef Houldey aber will mehr: “Wir reisen mit dem klaren Ziel nach Bahrain, dort mit einem schnelleren und zuverlässigeren Auto anzutreten als zu Beginn des Shakedowns in Barcelona.”
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