15:89 im Qualifying: Trotzdem soll Lance Stroll “genauso schnell” wie Alonso sein

15:89 im Qualifying: Trotzdem soll Lance Stroll “genauso schnell” wie Alonso sein

 

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Aston-Martin-Botschafter Pedro de la Rosa lobt Lance Stroll in höchsten Tönen und behauptet, der Kanadier könne “genauso schnell” sein wie sein Teamkollege Fernando Alonso, zweimaliger Formel-1-Weltmeister von 2005 und 2006.  Sutton Images Lance Stroll wird laut Aston-Botschafter Pedro de la Rosa von vielen unterschätzt

Alonso und Stroll fahren seit 2023 gemeinsam für Aston Martin. In diesem Zeitraum hat der inzwischen 27-jährige Stroll das Qualifyingduell mit 15:89 verloren und mit 131:335 auch deutlich weniger WM-Punkte gesammelt als sein Teamkollege. Und obwohl Alonso inzwischen älter geworden ist und Stroll weitere Erfahrung gesammelt hat, hat sich am Kräfteverhältnis zwischen den beiden wenig geändert. Auch 2026 ist der mittlerweile 45-jährige Spanier im Qualifying im Schnitt um drei Zehntelsekunden schneller.
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Im Podcast Beyond The Grid findet de la Rosa dennoch ausgesprochen lobende Worte für Stroll: “Lance ist superschnell”, sagt der ehemalige Formel-1-Pilot. “Ich liebe es, mir die Daten anzuschauen, weil ich sehr datengetrieben bin. Und ich schaue mir gerne an, wo der eine Fahrer schneller ist als der andere. Und Lance ist auf vielen Strecken, in vielen Kurven, unschlagbar.” “Es ist nicht so, dass man sagen könnte: ‘Lance ist in schnellen Kurven stark und Fernando in …’ Die beiden liegen sehr eng beieinander. Lance ist in allen Arten von Kurven extrem schnell. Es ist nur so, dass ihm im Qualifying manchmal Fehler passieren oder Kleinigkeiten dazwischenkommen. Und wenn du dich dann nicht weit vorne qualifizierst, beeinträchtigt das letztlich das gesamte Wochenende. Genau da fehlt ihm etwas.” “Manchmal schafft er es einfach nicht, im Qualifying alles zusammenzubringen. Aber manchmal gelingt ihm das im Qualifying, und dann schlägt er Fernando. Und das ist … Ich meine, wir reden hier von Fernando Alonso. Und auch im Rennen ist seine Pace beeindruckend. Er kann sehr gut mit den Reifen umgehen.” Allerdings gibt es dabei ein “Wenn” – und zwar kein unbedeutendes. Denn de la Rosa stellt klar, dass Stroll ein Auto benötigt, das so funktioniert wie vorgesehen, um mit seinem Teamkollegen mithalten zu können: “Ich glaube, Lance ist ein sehr unterschätzter Fahrer”, sagt de la Rosa weiter. “Wenn wir das Auto verbessern und es etwas fahrerfreundlicher machen … Ich muss sagen, dass es momentan aus vielen Gründen ein sehr schwieriges Auto ist. Dabei geht es nicht nur um das Auto und das Chassis, sondern auch um den Motor. Wir müssen die Fahrbarkeit verbessern -, dann ist er, sobald das Auto richtig funktioniert, genauso schnell wie Fernando. Daran besteht überhaupt kein Zweifel.” Lance Stroll fährt seit 2017 in der Formel 1. Er hat bislang eine Poleposition erobert und drei Podestplätze errungen. Außerdem stellte er kürzlich einen neuen Rekord auf, den er wohl lieber nicht geholt hätte – nämlich den, als erster Fahrer in der Grand-Prix-Geschichte 100 Mal bereits in Q1 ausgeschieden zu sein.
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Aktuell steht er bei Aston Martin unter Vertrag, einem Team, das auf Eigentümerseite von seinem Vater Lawrence kontrolliert wird.

 
Formel1.de 

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