Kimi Antonelli: Je früher ich die WM entscheide, desto besser
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Kimi Antonelli will im WM-Kampf keine unnötigen Risiken eingehen und die Entscheidung möglichst früh herbeiführen. Obwohl seine direkten Konkurrenten nach dem Rennen in Madrid bereits von einem verlorenen Titelkampf gesprochen haben, bleibt der Mercedes-Pilot vorsichtig. Für ihn ist die Weltmeisterschaft erst entschieden, wenn die Zielflagge gefallen ist. circuitpics.de Andrea Kimi Antonelli will eine frühe Entscheidung in der WM forcieren
“Es ist nicht vorbei, bevor es vorbei ist. Erst wenn wir die Ziellinie überqueren, ist die Arbeit erledigt”, sagt Antonelli. Deshalb sei es für ihn wichtig, in jedem Rennen weiter sein Bestes zu geben. Sein Wunsch für die kommenden Rennen ist dabei eindeutig: “Je früher es vorbei ist, desto besser ist es.” Antonelli weiß allerdings, dass der Weg dorthin schwierig wird. McLaren befinde sich derzeit in sehr starker Form, insbesondere Lando Norris. Auch Max Verstappen und Red Bull seien weiterhin jederzeit gefährlich. Zudem erwartet Antonelli an diesem Wochenende neue Entwicklungen am Red Bull. Und auch Ferrari dürfe man nicht abschreiben. Antonelli setzt weiter auf Rennen für Rennen Trotz seines Vorsprungs will Antonelli nicht zu weit vorausblicken. Der 19-Jährige räumt ein, dass der Ansatz “Rennen für Rennen” leichter gesagt als umgesetzt sei. Entscheidend sei für ihn deshalb das Umfeld, das ihn dabei unterstützt, den Fokus nicht zu verlieren.
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“Ich habe eine großartige Unterstützung um mich herum, eine großartige Familie und ein großartiges Team”, erklärt Antonelli. Sie würden ihm dabei helfen, bodenständig zu bleiben und sich auf die unmittelbar anstehenden Aufgaben zu konzentrieren. Seine Herangehensweise habe sich über die gesamte Saison nicht verändert. “Ich konzentriere mich auf das, was ich in der Gegenwart tun muss, und darauf, jedes Mal, wenn ich ins Auto steige, das Beste abzuliefern”, so Antonelli. Genau diesen Ansatz wolle er bis zum Saisonende beibehalten. Auch ein mögliches Saisonfinale in seiner Heimat Imola würde Antonelli begrüßen. “Das wäre nicht schlecht, hoffentlich mit erledigter Arbeit”, sagt er. Es wäre für ihn “sehr cool”, die Saison zu Hause zu beenden. Imola soll kein Problem mehr sein Die Erinnerungen an sein Heimrennen aus dem vergangenen Jahr sieht Antonelli dabei nicht als große Belastung. Damals war von einem schwierigen Umgang mit dem Druck rund um seinen ersten Heimauftritt die Rede. In diesem Jahr fühlt sich der Mercedes-Pilot besser vorbereitet. “Ich denke, dieses Jahr wird es viel besser”, erklärt Antonelli. Als Beispiel nennt er den Italien-GP in Monza, den er nach eigener Einschätzung deutlich besser bewältigt habe als in den Jahren zuvor. Die gesammelte Erfahrung habe ihm dabei geholfen. Wie der falsche Sieger den GP von Spanien gewonnen hat | Rennen F1 Madrid 2026 Video wird geladen…
Auch in Imola erwartet er einen ähnlichen Effekt. “Ich weiß, dass es pures Chaos werden könnte, aber ich überlasse es dem Team, das zu managen. Ich kümmere mich einfach ums Fahren”, sagt Antonelli. Mercedes erwartet aufschlussreichen Upgrade-Test Neben dem WM-Kampf blickt Antonelli gespannt auf das nächste große Mercedes-Upgrade. Nach dem vorherigen größeren Paket soll in zwei Wochen in Malaysia die nächste Entwicklungsstufe kommen. Die Konkurrenz habe im Sommer ebenfalls aufgerüstet, während Mercedes trotz dieser Entwicklung weiterhin regelmäßig an der Spitze auftauchte.
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Antonelli sieht Mercedes allerdings nicht grundsätzlich als schnellstes Auto. “Ich denke, unser Auto war auf allen Strecken sehr stark und sehr solide. Ich glaube nicht, dass wir immer die Schnellsten waren”, meint er.
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In Madrid sei McLaren beispielsweise eindeutig schneller gewesen. Auch in Zandvoort und Miami habe Mercedes nicht das schnellste Auto gehabt. Dennoch sei der Mercedes konstant in der Spitzengruppe geblieben. “Unser Auto war immer sehr stark”, fasst Antonelli zusammen. Sepang wird zum Härtetest Besonders interessant wird für Antonelli, wie sich das Upgrade auf einem für Mercedes schwierigeren Asphalt auswirkt. Sepang stelle mit seiner Beschaffenheit eine besondere Herausforderung für die Reifen dar. “Sepang ist eine sehr schwierige Strecke für die Reifen”, erklärt Antonelli. Auf frisch asphaltierten Strecken mit sehr engem Asphalt, geringem Reifenabrieb und wenig Überhitzung sei Mercedes traditionell stark. Auf Strecken mit offenerem Asphalt, mehr Reifenbelastung und höherer Überhitzung habe der Wagen dagegen größere Schwierigkeiten.
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Genau deshalb sei Malaysia ein wichtiger Test für das neue Paket. “Mit mehr Abtrieb am Auto wird es interessant zu sehen, ob wir das ebenfalls beheben können”, sagt Antonelli. Die kommenden Rennen sollen damit nicht nur für den WM-Kampf, sondern auch für die weitere Entwicklung des Mercedes eine wichtige Standortbestimmung liefern.
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